Wie begründe ich am besten ein abgebrochenes Studium? die echten Begründen zu schwer oder Zeit/Geldprobleme scheinen die Arbeitgeber nicht zu glauben.
Ich habe mal mit einem Personalvertreter gesprochen und der hat gesagt, dass ein abgebrochenes Studium für viele Jobs schon fast wie eine Vorstrafe im Bereich Raub oder Totschlag ist. Eine geradlinge Berufsausbildung macht den Personalchefs viel weniger Angst als unentschlossene Jungspunde, vor allem in der Wirtschaftskrise.
wie die Vorrednerin schon sagte, Details (Studienfach) sind wichtig.
Wichtig ist einem Personaler auch, wenn Du aus reiflicher Selbstreflexion erkannt hast dass … und Du deswegen diese Konsequenzen … gezogen und folgendermassen … in die Tat umgesetzt hast.
Wenn’s tröstet: Ich hab neulich erst jemanden mit abgebrochenem Studium eingestellt (Bereich Informatik).
Wichtig ist die Begründung und dass derjenige dann auch zügig eine alternative am Start hat und diese dann auch durchgezogen hat. Also eher „Wechsel“ als kompletter Abbruch.
Wenn das Studium ganz hingeschmissen wurde, ist das so lange OK, so lange der angestrebte Job vom Niveau eben auch deutlich weniger verlangt und der Bewerber einfach nur ausreichend selbstkritisch war.
Allergisch würde ich allerdings auf Ausreden reagieren, bei denen die böse Welt und nicht der Bewerber am Abbruch schuld ist.