schon sehr oft (insb. von Heilpraktikern) habe ich gehört, man soll Wasser ca. 10-15 Minuten kochen lassen, und das abgekühlte Nass dann über den Tag verteilt trinken. Das soll dann den Körper entschlacken.
Hat damit jemand wirklich Erfahrung gemacht und kann darüber ein Urteil abgeben ? Warum sollte das Wasser solange kochen ? Bakterien, Viren überleben diese Zeit eh oder gehen schon viel früher kaputt. Also was soll die Methode überhaupt ?
schon sehr oft (insb. von Heilpraktikern) habe ich gehört, man
soll Wasser ca. 10-15 Minuten kochen lassen, und das
abgekühlte Nass dann über den Tag verteilt trinken. Das soll
dann den Körper entschlacken.
Schlacken haben was mit Hochöfen oder Vulkanen zu tun, wenn ich mich nicht ganz irre. Ganz sicher weiß ich aber, dass wir keine im Körper haben. Warum sollte man also etwas entfernen wollen, was gar nicht vorhanden ist? Entschlackende Mittelchen gleich welcher Art sind totaler Humbug.
schon sehr oft (insb. von Heilpraktikern) habe ich gehört, man
soll Wasser ca. 10-15 Minuten kochen lassen, und das
abgekühlte Nass dann über den Tag verteilt trinken. Das soll
dann den Körper entschlacken.
Das funktioniert aber nur, wenn man einen speziellen Kochkessel benutzt, der die heilende Energie des Wassers korrekt kanalisiert. Es handelt sich hier um die Heilwasserlehre nach Prof. Monika Hirschmann.
Hi,
mit Entschlacken ist der Abbau von Giftstoffen im Körper
gemeint. Die Frage war auch mehr auf Leute mit Erfahrung
ausgerichtet.
Hi,
ich brauch auch keine Erfahrung um zu wissen, dass es unklug wäre, von einer Brücke zu hopsen. Für die Entfernung von Giftstoffen aus dem Körper haben wir diverse Organe wie Leber, Nieren, Milz … Viel Trinken (Wasser, Kräutertees …) hilft, Giftstoffe aus dem Körper zu „spülen“. Aber wenn du nicht grad an einer Krankheit leidest, die da irgendwie ungünstig eingreift (Niereninsuffizienz etc.) brauchst du keine Extras, das bekommt der Körper alleine hin.
in der Tat. Ich weiss zwar nicht wieso es funktioniert, aber ich habe sehr positive Erfahrung damit gesammelt. War beruflich mit Schadstoffen über Jahre in Kontakt - nicht in hoher Dosierung aber über einen sehr langen Zeitraum - und die Schwermetalle haben sich in meinem Körper über Jahre hin angesammelt. Die ganzen auf dem Markt erhältlichen und verschreibbaren Mittelchen brachten nicht wirklich Erfolg- die Ergebnisse waren am Blutbild jeweils verifizierbar. Dann hat mir ein Internist diese Sache mit abgekochtem Wasser empfohlen. Just for fun. Nach etwa 2-3 Monaten waren die Blutwerte nahezu im Normbereich ohne dass ich sonstiwe was einnahm bzw. meinen Lebensstil geändert habe.
Nun mache ich so eine „Kur“ das jedes Jahr einmal - seither keine Probleme mehr.
beste Grüße
Michael
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Ganz sicher weiß ich aber, dass wir
keine im Körper haben. Warum sollte man also etwas entfernen
wollen, was gar nicht vorhanden ist? Entschlackende Mittelchen
gleich welcher Art sind totaler Humbug.
Gruß
Cess
Servus Cess,
Du hast die völlig verkehrte Perspektive! Eben weil es in Würglichkeit nix zum Entschlacken gibt, wirkt die Methode überhaupt. Du mußt das dialektisch sehen
mag sein, dass diese Methode früher mal half, als es noch kein Leitungswasser und nicht überall gute Brunnen gab. Heutzutage Wassr aufzukochen und stehen zu lassen heißt eigentlich nur, Keime zu züchten. Na ja, wer’s mag. Es soll ja sogar Leute geben, die Wasser ohne Kohlensäure auf Flaschen ziehen und die Brühe verkaufen.
Übrigens: Schlacken gibt es im Hochofen, im menschlichen Körper hat man noch keine gefunden.
Du hast die völlig verkehrte Perspektive! Eben weil es in
Würglichkeit nix zum Entschlacken gibt, wirkt die Methode
überhaupt. Du mußt das dialektisch sehen
ich glaube auch an die Selbstgeißelung und an Gold Ash Powder - jetzt wo dus sagst … *hüstel*
Vielleicht wäre die Frage eher im Esobrett aufgehoben gewesen.
mag sein, dass diese Methode früher mal half, als es noch kein
Leitungswasser und nicht überall gute Brunnen gab. Heutzutage
Wassr aufzukochen und stehen zu lassen heißt eigentlich nur,
Keime zu züchten.
Wer zahlt denn da den Strom, das Gas oder was auch immer um das Wasser abzukochen?
Na ja, wer’s mag. Es soll ja sogar Leute
geben, die Wasser ohne Kohlensäure auf Flaschen ziehen und die
Brühe verkaufen.
(Fast immer) Unfug, aber es gibt durchauch „Wasserstellen“ bei denen das Wasser sehr verchlort oder sonstwie nicht schmeckt, da kann das eine Alternative sein.
da irrst Du Dich aber. Das wird im Ayuveda schon seit 5000 Jahren praktiziert. Wichtig ist es einen Emailletopf zum Kochen zu verwenden und das Wasser heiß zu trinken. Im Edelstahltopf gekocht, schmeckt es ungenießbar.
Gruß Kerstin
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Warum geilt ihr euch über
den Begriff Entschlacken so auf ?
Hi,
Hallo auch,
dies ist ein allgemein gebräuchlicher Begriff in der Umgangssprache.
Mal nach „Entschlacken“ googeln, und wenn der Link auf Wikipedia dies ausschließlich auf Esoterik bezieht:
Wikipedia ist ein Muß , aber nicht immer das Maß aller Dinge.
Schlacken haben was mit Hochöfen oder Vulkanen zu tun, wenn
ich mich nicht ganz irre. Ganz sicher weiß ich aber, dass wir
keine im Körper haben. Warum sollte man also etwas entfernen
wollen, was gar nicht vorhanden ist? Entschlackende Mittelchen
gleich welcher Art sind totaler Humbug.
Hallo,
mit dem Bereitstellen des Wasser erreichst Du, dass diese Menge hoffentlich am Tag auch getrunken wird, das ist der eine Vorteil. Dazu koenntest Du Batmanghelidj lesen. Und mit dem Abkochen erreichst Du (neben Bakterien abtoeten) eine Verringerung des Gesamt-Mineraliengehaltes, die allerdings so resig auch nicht ist. Mineralarmes Wasser wird von vielen empfohlen. Lies zB mal Richtung Louis-Claude Vincent: Wasser soll mindestens 6000 Ohm haben.
Gruss Helmut
Stimmt! Ich litt über 38 Jahren an starken Bauchschmerzen. Erst jetzt hat man mir durch die Aerzte empfohlen, täglich 2-3 Liter Wasser zu trinken (ungekochtes). Und es hilft! Gottseidank!
Ich leide unter keinen Schmerzen mehr, alle Aerzte hatten vergessen, mir dies mitzuteilen.
Kleiner Tipp:
Trinkt Wasser wie das liebe Vieh und denkt es sei Grambamboli.
Lach.
das meiste, was der Körper nicht braucht, wird ausgeschieden. Gifte, die nicht abgebaut werden können, führen zu einer Vergiftung, manchmal akut, manchmal schleichend. Die Stoffwechselprodukte, die dabei entstehen, können durch nichts „ausgeleitet“ werden, schon gar nicht durch abgekochtes Wasser. Sie als Schlacken zu bezeichnen, ist nicht Umgangssprache, sondern schlicht hirnrissig, auch wenn Abertausende von Menschen im Wellnessgeschäft so sprechen.
schon sehr oft (insb. von Heilpraktikern) habe ich gehört, man
soll Wasser ca. 10-15 Minuten kochen lassen, und das
abgekühlte Nass dann über den Tag verteilt trinken.
hat meine Stallchefin versuchsweise gemacht, nachdem sie einen Beitrag dazu im Fernsehen gesehen hatte
Hat damit jemand wirklich Erfahrung gemacht und kann darüber
ein Urteil abgeben ?
Ihren sehr hohen Augeninnendruck, der jährlich stärkere Augentropfen erforderte, hat sie damit fast vollständig wieder normalisiert
Also was soll die Methode überhaupt ?
man trinkt auf die Art endlich mal die benötigte Menge Wasser, die der körper braucht um reibungslos funktionieren zu können - deswegen fühlt man sich insgesamt recht schnell fitter als sonst (wenn man nicht vorher auch schon immer genug getrunken hat ;o) )