Guten Tag lieber Günther,
von einer Finanzanalyse war keine Rede und ist auch keine
Rede.
aber es kam eine Empfehlung heraus. Sogar der Gestzgeber sieht eine Anleger- ung Anlagegerechte als Basis für diese vor.
Im vorliegenden Fall hat sich ein Geringverdiener danach
erkundigt,
wo die Glocken hängen.
Mein unmaßgeblicher Ratschlag, von F-Produkten in so einem
Fall die
Finger zu lassen, bedarf aus meiner Sicht keiner eingehenden
sog.
Analyse. Weil es da nämlich nichts zu analysieren gibt.
Vielleicht habe ich das ja falsch interpretiert. Für mich klang es nicht nach einem Vorschlag, sondern eher nach einem „päbstlichen“ Dogma.
Dass es nichts zu analysieren gibt, wissen wir auf Basis der vorliegenden Informationen nicht. Wer sagt denn, dass es sich hier nicht z.B. um einen Azubi „aus gutem Haus“ handelt und im Hintergrund Vermögensverhältnisse stehen, die berücksichtigenswert sind. Dies könnte ja z.B. auch für einen BSV sprechen, wenn z.B. eine Miterbenauszahlung ansteht.
In solch einem Fall über die Verblödelungsschiene der
Erfahrung,
der Wünsche und Ziele und der individuellen Risikoneigung zu
gehen,
mag das Mittel der Wahl für manchen Finanzjongleuristen sein,
um auf
diesem Weg doch noch ein Opfer für seine Machenschaften unter
dem
Deckmantel der vermeintlichen Objektivität und
Wissenschaftlichkeit
zu finden. Hier wie in Hunderttausenden anderen Fällen führt
das aber
nicht dorthin, wo ein solchermaßen aufgestellter Ratsuchender
hin will.
Nun kann das Werkzeug ja wirklich nichts dafür, was der Handwerker daraus macht.
Verkaufsziele gibt es für jeden, der in Finanzangelegenheiten
unterwegs ist - nicht nur für die in Rede stehende Bankfrau.
Wenn das aber zu klarem Belügen der Kunden führt, ist für jeden die Grenze überschritten. Egal ob Bankfiliale oder sonstwo.
Dass in diesem Fall die Unwissenheit einer Kundin nicht zum
Vorteil eines hoch verprovisionierten und in der Sache
ungeeigneten
F-Produktes ausgenutzt wurde, rechne ich nach wie vor der
Bankdame
hoch an.
Also die Provision auf den BSV dürfte für die Bank deutlich attraktiver sein,als die des Fonds. Sie wird mit den ersten Raten verrechnet und ist somit deutlich schneller in der Bilanz der Bank.
Außerdem kann man ja mit der Bausparsumme wunderbar „arbeiten“.
Das Herunterreden eines BSV als „Geldsammeln“
mag eine
zulässige Sicht der Dinge sein. Sie geht aber fehl, weil sie
die
Wirklichkeit verkennt. Und die sieht für Geringverdiener so
aus:
Verzinsung (gegebenenfalls mit Bonus)
- Steuer unf Inflation, abzüglich Kosten: Geld gesammelt
- Wohnungsbauprämie (bei
Abschluss bis Ende 2008) + Arbeitnehmersparzulage
ist das neu Prämie und Zulage aus die gleichen 40 euro VL???
- Mündelsicherheit der Anlage. Das ist nicht nur nicht wenig.
Das ist sehr viel.
Auf viel Sicherheit können wir uns einigen…
Sie können mir das in aller Ruhe glauben.
Ich bin zwar ganz ruhig, aber ich glaube grundsätzlich erstmal garnix…
Der Money-Schorsch