Hallo Leute,
ich wollte mich mal erkundigen wie es passieren kann, dass,
eine person von einer andern „abhängig“ wird…
Hab im internet geforscht und leider nic hviel gefunden :-/
Hallo Leute,
ich wollte mich mal erkundigen wie es passieren kann, dass,
eine person von einer andern „abhängig“ wird…
Hab im internet geforscht und leider nic hviel gefunden :-/
ich lehn mich mal weit aus dem fenster mit dem was ich nun schreibe, weils in erster linie nur meine art der wahrnehmung ist die sicher aus psychologischer sicht weder zureichend noch vollständig ist und am ende evtl sogar falsch*lach
ich habe menschen kennengelernt die abhängig waren bzw. sich so fühlten und habe wirklich teilweise jahre immer wieder intensiv darüber gesprochen. irgendwann bin ich zu folgendem fazit gekommen.
ein mensch der abhängig werden kann ist ein mensch der extrem unsicher ist was ihn selbst getrifft, sich selbst oft sogar als schlechten oder untauglichen menschen wahrnimmt. null selbstwert und null selbstachtung plus eben all das andere in der kindheit erlernte in sachen selbstwahrnehmung - du kannst nichts, du bist nichts…
das kann soweit gehen das ein mensch nichtmal mehr weiss, welche farben er mag oder welche lampe er kaufen will - diese menschen haben keine innere orientierung, sind nicht authentisch, sie definieren sich durch andere und darum brauchen sie den anderen um sich selbst zu fühlen und auch um …hm… zu sein… dazusein. und sie fühlen sich extrem aufgewertet wenn sie einen partner haben weil sie nun zumindest ein wenig etwas wert „sein müssen“, denn sonst wären sie ja allein.
wehe aber der partner ist böse…
der hit ist aber, das nur menschen sich so eine person suchen, die selbst einen starken drang haben zu manipulieren - auch wenn die art und weise meistens eine liebe art sein kann. der partner eines menschen der sich in abhängigkeit begibt wie du es meinst ist einer, dessen selbstwert nicht dolle ist mal gelinde gesagt und was mir auch aufgefallen ist im laufe der jahre - er braucht den abhängigen ebenso wie umgekehrt. eine art suchtbeziehung irgendwie.
denn bei dem einen bekommt er die bewunderung und anbetung die er sonst nie bekommt weil es keinen anlass dazu gibt, weil er oder sie in wahrheit weder so toll noch sonstwas ist - oft im gegenteil.
mir ist aufgefallen das die menschen die sich menschen suchen die sich in abhängigkeit begeben menschen sind, die nach gesellschaftlichen regeln versager sind und sie blenden gerne, nur nicht gut genug, das es nicht aufkäme - der abhängige aber sieht es nicht oder will es nicht sehen geht es doch um wichtigeres für ihn als das…
es geht um macht zur befriedigung der eigenen lebenslügen und der abhängige spielt das spiel mit, denn er hat ja ein ähnliches problem.
da ich dich nicht mit buchstaben erschlagen will, ende ich hier, auch wenn das nur eine grobe beschreibung dessen ist was ich dahinter sehe.
übrigens werden beide seiten sich immer wieder ähnliche partner suchen und das solange, bis einer es nicht mehr erträgt - meiner erfahrung nach steigt dann eines tages der abhängige aus - der andere bleibt zurück und rückt an die stelle des offensichtlicher abhängigen - dabei sind sie es beide. diese sucht - die eine oder viele unterfüllte sehnsüchte kompensieren soll wird letztlich nie erfüllt - geht so nicht.
ohne eine thera aber glaube ich nicht, das jemand wirklich aus dem muster ausbrechen kann, zuviele verletzungen aus denen diese art des lebensmodells entstanden ist…
falls das alles nun grosser mist ist, bin ich gespannt auf die richtigstellung:smile:
LG
nina
Hi Tom,
die psycholgisch-wissenschaftlichen Hintergründe kenne ich nicht, allerdings vermute ich (wie nina), dass es mit dem Selbstwertgefühl des „Abhängigen“ ursächlich zu tun hat.
Zudem gibt es m. E. Menschen, die sich gern an anderen „orientieren“ (Herdentrieb). Die „Abhängigkeit“ kommt m. W. oft schleichend, man wird zunehmend unselbstständiger, fixiert sch immer mehr auf den anderen und identifiziert sich letztlich auch nur noch über ihn (mag der/die mich, dann bich ich was wert).
Neben dieser Art der „Abhängigkeit“ in einer emotionalen Beziehung, gibt es eine ähnliche auch z. B. zwischen Star und Fan, Boss und Untergebener bis zu Führer und Volk. Die deutsche Geschichte hat auf schlimme Art gezeigt, wie sehr sich Menschen selbst und ihre Werte verleugnen und letztlich missachten, nur um vom „Angehimmelten“ geliebt zu werden. Dieses Beispiel zeigt, dass die „Abhängigkeit“ durchaus auch von anderer Seite durch Manipulation und „Erziehung“ beeinflussbar ist.
Hallo Tom,
ich wollte mich mal erkundigen wie es passieren
kann, dass, eine person von einer andern „abhängig“
wird…
Die Frage ist imho falsch gestellt. Man müsste
vielleicht fragen, wie es passieren kann, dass
eine „Person“ „unabhängig“ wird, da dies das
weit seltenere Phänomen ist.
Was Du vielleicht tatsächlich wissen wolltest;
wie wird eine „Person“ von etwas oder jemandem
deutlich mehr abhängig, als es landläufig üblich
ist, abhängig zu sein 
Also so, dass das ‚per sona‘ der „Person“ gar
nicht mehr durchklingt.
aber: wenn Du mal im Leben einen wirklich unabgängigen
(gar nicht fremdbestimmten) Menschen triffst – sei
auf der Hut
)
Grüße
CMБ
Hallo Gunter,
Die deutsche Geschichte hat auf schlimme Art
gezeigt, wie sehr sich Menschen selbst und
ihre Werte verleugnen und letztlich missachten,
Das ist ein Klischee; die Wahrheit (so es eine gibt)
müsste wohl genau andersrum aussehen. „Die Menschen“,
die Du meinst, haben „ihre Werte“ nämlich in den
Vordergrund gestellt und mussten sich plötzlich
nicht mehr „verleugnen“.
nur um vom „Angehimmelten“ geliebt zu werden.
Es ist ein „Grundzug der Seele“ (so es eine gibt),
von „Angehimmelten“ jeder Art geliebt zu werden.
Das einer der existentiellen Aspekte des Menschen
überhaupt.
Dieses Beispiel zeigt, dass die „Abhängigkeit“
durchaus auch von anderer Seite durch Manipulation
und „Erziehung“ beeinflussbar ist.
Wenn es um Manipulation und Erziehung geht, dann
ist es in der Regel absolut notwendig, dass diese
„Abhängigkeit“ vom Manipulierten nicht mehr bewusst
wahrgenommen wird. Ansonsten ist die Manipulation
schwach, da sie als etwas Fremdes wahrgenommen werden
kann.
Mein Senf
Grüße
CMБ
Hey danke für die Antworten, was mich aber viel mehr interessiert ist,
wie es passieren kann das Führer einer sekte es schaffen dass sich ihre
anhänger im extrem fall das leben nehmen, für mich ists einfac hkrank und
ich verstehs leider nicht (vielleicht find ichs darum krank)…
wie schon gesagt, sind die meisten „abhängigen“ eher etwas labile menschen… aber ich denke in ner sekte befinden sich sicherlich nicht nur solche, sondern auch menschen mit einam starken charakter, selbstbewusstsein, usw.
und trotzden „gehorchen“ sie dem sektenführer…
grz Tom
PS: Bin auf das Thema durch ne sendung gekommen in der eine frau erzählt hatte wie sie jahre lang von ne sektenführer vergewaltigt wurde (die Eltern wusstens aber unternahmen nichts!!!). hab mich
gefragt, wie sowas passieren kann… 
mönsch tom, warum sagste das nicht gleich und lässt und da erst mal rummachen in einer richtung die dich gar nicht interessiert? muss ich mich echt mal beklagen nun!!! - und antworten werde ich evtl dieser tage dazu, bin nicht in stimmung für das thema.
also, besser gleich konkret werden gell?
LG
nina
Hi Tim, zum Zweiten:
Hey danke für die Antworten, was mich aber viel mehr
interessiert ist,
wie es passieren kann das Führer einer sekte es schaffen dass
sich ihre
anhänger im extrem fall das leben nehmen, für mich ists einfac
hkrank
Ich bin davon überzeugt, dass Sekten udgl. Ihre „Opfer“ vorrangig bei unselbstständigen, verzweifelten, in einer Krise steckenden, unsicheren bzw. verunsicherten Menschen suchen und rekrutieren. In Lebenskrisen können natürlich auch ansonsten vermeintlich „starke Persönlichkeiten“ geraten und wenn dann die „Fänger“ zur rechten Zeit da sind, wird auch so jemand durch „Integrationspropaganda“ gefügig gemacht. Vermutlich steigen letztere schnell in der Hierarchie auf und das angenehme Leben macht des Ausstieg unattraktiv.
Über den „Alten vom Berge“, einen Führer zur Zeit der Kreuzritter, ist bekannt, dass seine Krieger ohne Zögern für ihn in den Tod gingen, dieses sogar herbei sehnten. Den Todeswunsch seiner Untergebenen erreichte er, indem er seinen Leuten am Ende ihrer Ausbildung einen vermeintlichen Besuch im Paradies ermöglichte: eine Art Schlaraffenland mit schönen und willfährigen Frauen usw.
Er versprach, dass jeder, der für ihn im Kampf stürbe, sofort in dieses Paradies käme . . . Ähnliches glauben m. W. auch heute noch viele islamistische Selbstmordattentäter?!
Obwohl Selbstwertgefühl, Eigenverantwortung, Bildung usw. nicht 100% vor den „Reizen“ von Sekten schützen (alle versprechen ja irgendwas schönes für später Mal), sind Menschen mit labiler Persönlichkeit, in Krisen und mit geringer Bildung (Kritikfähigkeit) ungleich anfälliger für die Fänger.
hey nina,
tut mir echt leid, dass ich das nich von anfang an geschrieben habe…
möchte mich hier dafür entschuldigen… =)
trotzdem danke für alle antworten 
grz Tom
Wow, Nina!
Ich wollt dem nur eines hinzufügen, dass aus meiner Erfahrung resultiert:
Es ist unendlich bequem, sich in Abhängigkeiten zu begeben, denn sie befreien einen auch von der verantwortung, selbst zu denken, selbst Entscheidungen zu treffen und die Verantwortung dafür selbst übernehmen zu müssen.
Menschen die darüber jammern, wissen gar nicht, was ihnen alles erspart bleibt durch ihre „bemitleidenswerte“ Situation. Außerdem: Wer jammert, dem geht’s noch zu gut.
*mit einem kleinen Augenzwinkern*
Grüße vom Igel
hi tom,
ach ja, passt dann schon*grosszügiggugg:wink:
aber was ich noch sagen will - im grunde ist es kein unterschied ob nun eine mensch sich vom partner abhängig macht oder von einem guru - ich glaube die voraussetzungen sind ähnlich.
krank mag man das finden - aber man sollte aufpassen - denn irgendwo wirst auch du eine macke haben die andere krank finden:smile:
ich finde es in erster linie tragisch und es zeigt doch auf wie gross die fehler in der erziehung sind, wie wenig bewusst menschen ihre kinder erziehen und damit meine ich nicht nur die eltern sondern die gesellschaft an sich - es sind alle dafür mitverantwortlich dass menschen es nicht schaffen ihren wert aus sich zu beziehen und einige es niemals schaffen, so dass sie sich einen anderen weg suchen.
anderseits müsste man dann nicht einer nonne oder einem mönch ähnliches unterstellen? - mag hier der eigennutz nicht so sein wie es der guru sicher hat, aber der mensch der sich entscheidet sich einer gruppe anzuschliessen und sich selbst aufzugeben, sind da nicht viele parallelen? - ich weiss es nicht, ich bin da uneins mit mir - aber ich komme immer wieder auf diesen gedanken.
die vielleicht einzige ähnlichkeit mag darin liegen - sowohl die einen als auch die anderen wollen nicht anders leben - können könnten es beide.
LG
nina
Hallo Leute,
ich wollte mich mal erkundigen wie es passieren kann, dass,
eine person von einer andern „abhängig“ wird…Hab im internet geforscht und leider nic hviel gefunden :-/
Hallo,
schau doch mal unter dem Stichwort „Co-Abhängigkeit“ (oder Beziehungssucht) nach. So werden Angheörige Suchtkranker Menschen bezeichnet, die sich nicht von ihnen lösen können obwohl ein Zusammenleben unerträglich geworden ist.
Was unter dem Begriff Co-Abhängigkeit beschrieben wird trifft aber auf auf viele Beziehungen zu in denen der eine Partner nicht eindeutig Suchtkrank ist. Unsere Gesellschaft fördert dies Verhalten, gerade von Frauen. Nicht jeder Mann der seine Frau schlägt, die trotzdem immer wieder zu ihm zurückkehrt, ist Alkoholiker …
Ein Komplexes Thema … aber vielleicht findest Du darunter ja etwas von dem was Du suchts.
Gruß GF
Hallo Nina,
beim Lesen Deines Beitrages wurde ich immer ernster. Du hast in vielen Dingen recht. Glaube das ich in 20 Jahren Beziehung/Ehe zu einem Mann ebenfalls abhängig geworden bin. Vor gut 2 Jahren bin ich unfreiwillig ausgestiegen. Dadurch wurde ich zum Sozialfall. Über Allem stand mein Name. Er hat im Nachhinein zugegeben, das er mich von Anfang an benutzt hat. Dies habe ich sehr wohl gemerkt, aber ich konnte nicht aussteigen. Hatte ständig Angst vor dem finanziellen Bankrott, kein Scherz. Dahinter stehen psychologisch gesehen sehr komplexe Inhalte. Er hat von seiner Seite aus sehr genau gewußt, das er über meine emotionale Seite sehr viel Macht und Druck auf mich ausüben kann. Nennt man eiskalte Berechnung. Durch eine Psychotherapie begriff ich die Zusammenhänge (beginnend in der Kindheit). Aber soviel Schlechtigkeit hatte ich noch nicht mal ihm zugetraut, obwohl ich es wußte und miterlebte. Nur - als er anfing sich zu ändern, wollte ich nicht mehr. Hatte zuviel miterlebt. Habe ihm all das vorgelebt, was er mit mir machte. Er selbst bezeichnete sich als „romantischen Egozentriker“. Da hätte ich mal besser genauer hingehört. Als ich dann auch noch körperlich immer stärker reagierte, immer kranker wurde - jahrelange Überanstrengung, Überforderung, kam es dann mal zum Ende. Weiterhin hast Du vollkommen recht, wenn man kein angeborenes natürlich gewachsenes Selbstbewußtsein hat, ist man das ideale Manipulationsopfer. Identifizierungen über andere Personen, Beruf, Geld und Sonstiges sind dann an der Tagesordnung. Erschreckend für mich ist heute, das ich fast 2 Jahre danach immer noch nicht soweit bin, das ich mich innerlich von ihm lösen kann. An Tagen, an denen es mir gelingt, geht es mir seelisch blendend, von den Wochen, wenn nicht, au weia. Aber das große Plus meiner Person heute: Ich halte durch. Keinen Kontakt, nichts. Lebe z.Zt. in sehr schwierigen Situationen. Auch wenn ich hier des Öfteren aufgeben will, letztendlich bleib ich stets bei meinem Entschluß. Nach über 20 Jahren brauche ich bestimmt schlicht und ergreifend Zeit.
Liebe Grüße
Gertrud
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