ABI: Büchner und Schillers Sicht auf das Theater

Hallo,

Ich haette da mal eine Frage kann mir jemand Links / Lesestoff zum Thema der unterschiedlichen Sichtweisen Schillers und Büchners zur Funktion des Theaters geben ? Insbesondere zu Buechners Sicht fehlt mir da Infomaterial. Da ich mein Abi bald habe (Dienstag) waere schnelle Hilfe sehr erwünscht ^^

MfG

Hallo,

Warum eigentlich Menschenhasser???, aber das spielt hier keine Rolle.

Versuche diese Seite, wenn Du da nichts findest, dann weiß ich nicht

http://www.ub.fu-berlin.de/internetquellen/fachinfor…

viel Erfolg beim Abi

LG Ewa

Ich haette da mal eine Frage kann mir jemand Links / Lesestoff
zum Thema der unterschiedlichen Sichtweisen Schillers und
Büchners zur Funktion des Theaters geben ? Insbesondere zu
Buechners Sicht fehlt mir da Infomaterial. Da ich mein Abi
bald habe (Dienstag) waere schnelle Hilfe sehr erwünscht ^^

MfG

Hallo,

ich an deiner Stelle würde zunächst mal googeln mit „büchner funktion theater schiller“ und Varianten bzw. „geschlossenes Theater“, „offene Form“ etc. etc.

Es gibt zwar - wie ich gesehen habe - keine Seite, die alles zusammenfasst, aber eine Menge Seiten, die Einzelerkenntnisse bringen.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Schiller ist nicht wirklich das Problem, bei ihm gibt es eine relativ gute Quellenlage, Buechner ist hier das Problem, und ja ich kenne Google auch, aber in diesem Fall ist es eher unzweckmäßig. Genau das ist ja der Grund warum ich hier nachfrage…
MfG

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Hallo,

Warum eigentlich Menschenhasser???, aber das spielt hier
keine Rolle.

Versuche diese Seite, wenn Du da nichts findest, dann weiß ich
nicht

http://www.ub.fu-berlin.de/internetquellen/fachinfor…

viel Erfolg beim Abi

Mérci ^^
Da läßt sich bestimmt was finden ^^
Aber einen speziellen Essay Buechners der sich nur mit diesem Thema befasst kennst du auch nicht, oder ?
MfG

Hallo,

Warum eigentlich Menschenhasser???, aber das spielt hier
keine Rolle.

Versuche diese Seite, wenn Du da nichts findest, dann weiß ich
nicht

http://www.ub.fu-berlin.de/internetquellen/fachinfor…

viel Erfolg beim Abi

Mérci ^^
Da läßt sich bestimmt was finden ^^
Aber einen speziellen Essay Buechners der sich nur mit diesem
Thema befasst kennst du auch nicht, oder ?

Soll ich Dir auch gleich die Abi Prüfung abnehmen??? ein Wenig müsssssstest Du schon selber tun.
Die Seiten führen dich dahin, aber die Zeit musst Du dir nehmen nicht ich. Ich habe mein Diplom in der Tasche.

Deinabiistfürdichwichtignichtfürmich.

Viewl Glück
Ewa

MfG

Soll ich Dir auch gleich die Abi Prüfung abnehmen??? ein Wenig
müsssssstest Du schon selber tun.

Hat ja keiner verlangt …
DAFÜR IST W.W.W. DA DAS MAN LEUTE FRAGT. DU MUSST NICHT ANTWORTEN WENN DU NICHT WILLST.
ein einfaches: „Nein“ hätte gereicht…
aber gut, manchmal erwarte ich zuviel von netznewbies
MfG
Und Danke für die Internetseite

Ehrenrettung für Ewa!
Hallo,

ich denke, dir ist klar, dass man sich auf eine Abiturprüfung nicht innerhalb einer Woche vorbereiten kann. Schon dass du dir offensichtlich nicht wirklich die Mühe machst, die Google-Einträge inhaltlich zu prüfen, sondern sie einfach verwirfst, zeigt, dass du eigentlich nur eine Art Hausaufgabenhilfe auf etwas höherem Niveau suchst.

aber gut, manchmal erwarte ich zuviel von netznewbies

Vielleicht hast du als „Netzoldie“ ein bisschen zuviel Zeit vor dem Bildschirm zugebracht, die du besser in ein gutes Buch (oder zwei gute Bücher) üher Büchner gesteckt hättest.

*ich fass es nicht*

Thomas Miller

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Soll ich Dir auch gleich die Abi Prüfung abnehmen??? ein Wenig
müsssssstest Du schon selber tun.

Hat ja keiner verlangt …
DAFÜR IST W.W.W. DA DAS MAN LEUTE FRAGT. DU MUSST NICHT
ANTWORTEN WENN DU NICHT WILLST.

und mir die Zeit genommen für dich diese Seiten zu finden

ein einfaches: „Nein“ hätte gereicht…

wenn ich nicht helfen wollte hätte ich überhaupt nichts geschrieben

aber gut, manchmal erwarte ich zuviel von netznewbies

erwarte nicht immer alles von anderen, gebe selbst erstmal das BESTE

Grüße Ewa

MfG
Und Danke für die Internetseite

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Büchner

Hi!

Sicher nicht genau das, was Du suchtest. Aber vielleicht kannst Du Dir ein eigenes Bild der Büchner´schen Sicht auf das Theater bilden, wenn Du Dir diese Seite über ihn anschaust.

http://www.raffiniert.ch/sbuechner.html

Habe für einen Eindruck aus dem Link einiges in dieses Posting reinkopiert.

Auszüge:
________________________
DER HESSISCHE LANDBOTE - Streitschrift (1834)

Rhetorische Mittel
Metaphern, Zahlen --> dokumentarische Literatur
Übertreibung, aggresive Härte, Zuspitzung, Drastik, starke und kritische Betonung, Gegensätze
nicht intellektuell, Bibelsprüche, Aufforderungscharakter,
rhetorische Fragen, Wiederholungen, Anaphern, ironische Redewendungen

_________________

DANTONS TOD - Drama (1835)

…Büchner erkennt als unausweichliche Gesetzmässigkeit der Geschichte, das einer Revolution der Armen gegen die Reichen, so wie er sich wünscht, Revolutionen des Bürgertums gegen den Adel vorausgehen, die nur eine Geldaristokratie an die Macht bringen. Hiervon handelt die Tragödie um Dantons Tod: Die Französische Revolution hat das Schicksal der Armen nicht gebessert. Danton bleibt dem gegenüber gleichgültig, findet in seinem Tun keinen Sinn und verfällt dem Lebensüberdruss. Der sittenstrenge und selbstgerechte Robespierre benutzt die Unzufriedenheit des Volkes nur, um weitere Hinrichtungen zu rechtfertigen. Die Geschichte geht über beide Männer hinweg; Robespierre wird seinem Opfer Danton bald nachsterben. Die irdisch-sinnliche Liebe der Frauen dagegen, die ihren Geliebten in den Tod folgen, weist in eine noch offene Zukunft, in der irdisches Glück, Genuss und Liebe, vielleicht möglich sein werden. Wie in allen Büchner-Dramen spielen auch hier die Langeweile und der Genuss eine wichtige Rolle; im Namen Büchners bekennt sich Danton hier gar ausdrücklich zur Philosophie Epikurs. In der ersten Szene des dritten Akts kommt allerdings Anaxagoras zu noch grösseren Ehren, obwohl dessen berühmtester Satz fehlt: „Es ist sinnlos, die Dinge losgelöst voneinander zu betrachten. Alles ist in allem. In jedem Sandkorn steckt die ganze Welt, und in jedem einzelnen Ding steckt die Geschichte der ganzen Menschheit.“ Mit diesem Drama verarbeitete Büchner auch die Enttäuschung über seine gescheiterten politischen Pläne.

___________________________

LEONCE UND LENA - Lustspiel (1836)

Dramatis personae
Leonce Prinz vom Reiche Popo, er ist unterbeschäftigt, philosophiert gerne, humorvoll, sympathisch, romantisch veranlagt, nicht zweckgebunden, kein Philister/Spiesser
Lena Prinzessin vom Reiche Pipi, sanft, lieb, unterwürfig, etwas selbstmitleidig, romantisch
Valerio eine Art Hofnarr, Begleiter von Leonce, humorvoll, witzig, Philosoph, recht intelligent und besonders sprachgewandt
Gouvernante Begleiterin von Lena, mütterlich besorgt, mitfühlend
König Peter Vater von Leonce, König von Popo, zerstreut, verlegen, schlechtes Gedächtnis, Pseudo-Denker

Absolutismuskritik
Darstellung des Königs ist ironisch
König langweilt sich, Woyzeck verhungert
König handelt nach Lust und Laune, meistens aber gar nicht
Marionettenuntertanen, blinde Gefolgschaft
Dynastische Heiraten
Lähmende, zerstörerische Wirkung des Zwangs
Menschen sind Automaten

Ironischer Abgang auf die Romantik
irgendwie ist alles romantisch, wird aber oftmals ins Lächerliche gezogen
Italienssehnsucht
Naturbeschreibungen
Prinz - Prinzessin
Liebesromanze mit Happy-End
Nicht-zweckgebundene Einstellung Leonces

Langeweile
Wie in Woyzeck schon, ist auch die Langweile hier wieder ein bedeutendes Element
Die Langeweile wird durch Denken und sinnloses Philosophieren überdeckt
Leonce kann nichts mehr glauben, lässt seine Gedanken spielen, alles ist gleichgültig
Liebe kann die Langeweile vertreiben, sie verleiht Flügel, während die Langeweile den Menschen lähmt
Was Menschen tun, tun sie nur, weil sie nichts anderes zu tun wissen

____________________________

WOYZECK - Fragment (1837)

Woyzeck
unsicher, zerstreut
sensibel, eigentlich sehr lieb
unkontrolliert, unstetig
finanziell & gesundheitl. angeschlagen
naiv, mitleiderregend
furchteinflössend, verrückt, psychotisch, wahnsinnig, depressiv, jähzornig
keine Ehe, vor Öffentlichkeit niedrigster Stand
Probleme mit Geliebter
ausgenützt
intelligent, gehetzt, nicht realitätsbezogen, etc.

Marie

schön, hübsch
ängstlich
untreu, unehrlich
begierig, ausnützend
arm, schuldbewusst
fromm
stark, respekteinflössend
gutes Herz
einsam, stolz, sinnlich
träumend
wird gleichgültig, erwartet etwas

Tambourmajor

männlich
selbstbewusst, arrogant
selbstsüchtig, grobredend
egoistisch, oberflächlich
Macho, Imponiergehabe
Angeber, Verführer
Säufer (Branntwein)
Prügelknabe
ungebildet aber nicht dumm

Sozialkritik, Welt- und Menschenbild
Das Soldatentum wird massiv kritisiert. Das Verhältnis zwischen Arm und Reich wird thematisiert. Durch das ganze Stück zieht sich das Motiv materieller und seelischer Armut.

Die Welt wird als verderblich betrachtet, auch der Mensch ist vergänglich, ist nur ein kleines Etwas. Er hat es schwer, seinen Willen durchzusetzen, denn die Realität ist stärker als der Wille des Einzelnen.

Form des Dramas:

Vom Dialekt geprägte realistische Sprache
Einfache Form, kurze Sätze, viele Imperative
Alles in „Er“-Form, wenig direkte Anreden -> Unterwürfigkeit
Dialektreden in hessischem Dialekt
Expressive Sprache (ziemlich modern)
Grelle Szenen
Gewisse Tabulosigkeit (Gegensatz zur Klassik)
Offene Form (Klassik: 5 Akte!) mit innerem Faden; keine Einheit von Ort & Zeit
Kein Happy end, Woyzeck als Antiheld
Dichte des Werkes (atmosphärisches zwischen den Zeilen); Eisberg-Struktur
Bibelzitate, Aberglauben, trauriges Märchen, Volkslied, Berührung mit Volksliteratur
Leitmotive (Stimmen, „Stich zu!“-Element)
Symbolische Textelemente (Märchen, Handwerker)
Mischung von Komik und Tragik
Drama des Vierten Standes (ANTI: Romantik, Klassik, Idealismus)
Früher Realismus
Fragment geblieben (durch frühen Tod Büchners)

____________________

LENZ - Novelle (1837)

Chronikstil (Tätigkeitswörter überwiegen), geniale Verdichtung der Situation
luzide, expressionistische Sprache mit vielen Vergleichen
sehr präzise, zeigt viele Gemütszustände (Äusseres als Spiegel des Inneren)
sehr komplexe, lange Sätze, die trotzdem verständlich wirken
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Grüße
Bettina

erwarte nicht immer alles von anderen, gebe selbst erstmal das
BESTE

Sehr schön Ewa, ich finde es auch immer lustig was die jungen Hüpfer so alles erwarten. Soll er doch einfach in eine gut sortierte Bibliothek gehen und sich ein anständiges Literaturlexikon zur Brust nehmen, wenn er denn schon zu faul zum selber lesen ist.

Falckus, der damals mit Kindlers Lit.Lex. ganz gute Erfahrungen gemacht hat :wink:

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Edel ^^ (oT)
Edel ^^

was solls… muss nicht weiter eskalieren…bakas!
(oT)