Wiederholung ist die Mutter des Lernens!
Auch dein untertänigster Diener, liebe Jenny,
und missbrauchen wir das Sprachenbrett noch ein bisschen.
So ähnlich hat mir das mal mein Bankmensch erklärt - ich hoffe, ich hab es halbwegs verstanden:smile:
Jetzt habe ich mir also auch ein Beispiel zurecht gemacht:
Die Aktien der Sternfirma kosten an der Tokioter Börse 743, 842 Euro das Stück.
An der New Yorker Börse aber 743, 659 Euro.
Den viel größer wird ja wohl die Schwankung nicht sein, oder?
Jetzt kaufe ich in New York eine Sternaktie und verkaufe sie sofort wieder in Tokio.
Somit habe ich einen Gewinn von 0, 187 Euro gemacht.
Stimmt doch? Oder nicht?
Damit sich so ein Geschäft lohnt, muss ich doch wenigstens 1000 Aktien kaufen, also 743 659 Euro investieren, denn dann hätte ich mit 187 Euro vielleicht meine Unkosten für Telefon, Fax, Netzgebühren und was auch immer heraus.
Und um wirklichen Reibach zu machen, müsste ich Millionen haben und sie einsetzen. Und da weiß doch ein cleverer Geschäftsmann eine bessere Verwendung, oder nicht?
Wer also lässt sich auf sowas ein?
Wie das bei Wetten funktioniert, weiss ich nicht.
Da ist es mir auch noch schleierhafter. Denn da müsste ja eine Buchmacher eine günstigere Quote bieten als ein anderer. Und ich müsste bei beiden Geld stehen haben, aber kurz vor dem Spiel oder Rennen das Geld von dem einen zum anderen transferieren.
Und glaubst du, dass der eine den Braten nicht riechen würde und mich aus seiner Liste rauswerfen?
Oh, ich gebs auf. Habe ich doch nicht die Spur von Spekaulationsmasse, nur einen Bettel voll Negativkapital. :-[
Liebe Grüße zurück nach Wien.
Fritz
Der Frühling hat heute Abend einen Knick bekommen. Es regnet und es ist unangenehm kühl.