Hi Alle ihr Gartenfreunde,
am Wochenende sah ich eine wunderschöne üppige Clematis. ‚habenmuss‘
Die Frage ist aber wie? Die junge Frau wäre bereit, mir einen Ableger zu ziehen. Nuuur, wie gehen wir es an?
Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich? Vielen herzlichen Dank schon für jede Antwort.
LG
Inge
Hallo Inge,
das ist nicht ganz einfach, man braucht vor allem Geduld:
Wenn möglich eine Ranke auf den Boden ziehen, ein Stück des verholzten Teils (vom Vorjahr) mit Erde bedecken und ggf. mit einem Stein beschweren und ein halbes Jahr (besser ein Jahr) warten.
Dann wäre noch die Möglichkeit der Stecklingsanzucht (Kopfstecklinge).
Manche Sorten lassen sich auch durch Samen vermehren. Dabei ist aber u.U. mit einem Rückfall in die Wildform zu rechnen.
Desweiteren braucht man viel Glück,
Gerd
Hi Ingeliese,
das ist nicht das Problem. Entweder normal herkömmlich einen Ableger abschneiden:
http://bb.haus.de/haus/viewtopic.php?t=21855&view=pr…
Oder besser und zielführender, einen Senker:
http://magazin.gartenzeitung.com/Tipps-und-Informati…
Aber hast du überhaupt die Voraussetzungen überhaupt, um die Waldrebe so prachtvoll gedeihen zu lassen?
Denn falls nicht, ist (wenn überhaupt) jahrelanges, unerquickliches Herumgefunzel und allmähliches Vorsichinsterben die Folge.
Nichts hasst die Clematis mehr als Sonne, ja selbst Tageslicht auf den Füßen. Die absolute Verfinsterung des Pflanzenbodens ist also unabdingbar. Ohne die zwingende Gewährleistung dieser Gegebenheit bekommst du das Ding niemals im Leben so prachtvoll und ergiebig dahergerankt.
Beste Grüße
Annie
Hallo Gerd, Danke für deine Antwort.
Gottseidank kriege ich die Antwort, daß es grundsätzlich möglich ist.
Na, an meiner Geduld soll es nicht mangeln *grins*. Das bin ich gewohnt.
Samen kommen aus den von dir genannten Gründen aber nicht in Frage, ich will ja nicht die Katze im Sack, hihi.
Kopfstecklinge: gerne probier ich es aus. Soll der Trieb schon etwas verholzt sein? Oder eher noch ‚grün‘? Soll ich ne Tüte drüberstülpen, wegen Treibhausklima?
Einen Trieb nach unten in den Boden leiten, das probier ich auf jeden Fall mal aus. Oder, ich hatte mir überlegt, ob ich in das Klettergerüst einen Blumentopf hänge? Dann das Ästchen mit 2 Metall’heringen’ rechts und links neben einem Internodium in der Erde feststecken. Vielleicht noch etwas einritzen, das Ästchen???
Und dann folgt erstmal Geduld…
Wie ich mich kenne, versuch ich das an mehr als einem Ästchen, dann steigt die Erfolgs- Wahrscheinlichkeit.
Recht herzlichen Dank nochmal, für deine Ausführungen.
Inge
Hallo Annie,
ich danke dir sehr für deine Antwort und daß du dir die Mühe gemacht hast, mit den 2 Links. (Sogar nen Tipp des ziemlich bekannten John Langley, wow)
Mit deinen 2 Links sind ja meine sämtlichen Fragen zur Genüge beantwortet worden, nochmal Dankeschön.
Hätte besser mal erst alle Antworten zu meiner Frage lesen sollen *schäm*, dann hätte ich Gerd (den anderen User, der mir antwortete) nicht weiter nerven müssen.
Klar, kann ich der Clemi gute Bedingungen bieten. Aber vielen Dank, daß du mich drauf hingewiesen hast.
Viele Pflanzen verfügen ja über unglaubliche Anpassungsfähigkeiten, aber man will doch auch, daß es ihnen von vornherein gut geht und nicht, daß sie jahrelang vor sich hinkümmern und letztendlich doch eingehen.
(Aus diesem Grunde hatte ich ‚hundert‘ Jahre keine Fuchsien…)
Ganz liebe Grüße zu dir schicke
Inge
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