Hallo www-er,
Ich beschäftige mich gerade mit der Ableitung der Funktion f(x)=a^x für alle x € R und festem Paramter a > 0. Nach meinem schlauen Buch soll das so geschehen:
Eventuell wird da a^h = exp(h*ln(a)) gesetzt und dann die Reihenentwicklung der exp-Funktion verwendet.
Wäre aber irgendwie unlogosch, denn wenn schon die exp-Funktion herangezogen wird, wieso nicht gleich am Anfang a^x = exp(x*ln(a)) setzen und einfach nach der guten alten Kettenregel ableiten?
Daran hab ich auch schon gedacht. Aber der Autor meines Buches (es handelt sich da um den Heuser, „Analysis 1“) wollte a^x ganz elementar über den Differentialquotienten ableiten. Da muss ein ganz einfacher Trick dahinter stecken, weil der Beweis wirklich nur die Zeilen beinhaltet, die ich hier gepostet habe. Insbesondere folgert er dann daraus, dass sich e^(x) beim Ableiten reproduziert, weil ln(e)=1.
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der Beweis von „lim ((ax –1)/x) = ln a“ steht weiter vorne im besagten Buch. Sieh mal nach unter dem Kapitel „Veränderungsprozesse und Exponentialfunktion“.