Liebe Eltern, Babysitter, Tanten, Onkels und Großeltern!
Wie kann man einen Zweijährigen in einer Kirche ein wenig ablenken, sollte es ihm langweilig werden?
Am Sonntag wird mein Patenkind getauft und es ist ein ganz schön langes Programm, eineinhalb Stunden bestimmt.
Ich werde ihn sicher neben mir sitzen oder mal auf dem Schoß haben und falls er die Geduld verliert, wäre es schade, finde ich, wenn man mit ihm `rausgehen müsste.
Er ist eigentlich ein verständiger, pfiffiger Zweijähriger, aber eben auch ein ”Racker“
Habt Ihr Ideen für ein kleines Spielchen, das man ohne Worte (oder nur ein bisschen flüstern) spielen kann? Ich könnte natürlich auch ein Bilderbuch mitnehmen, er wird vielleicht auch seine Stoffente dabei haben, aber gibt es auch etwas Witziges mit den Fingern oder einer Strippe oder einem Schnippgummi oder oder oder…?
Am Sonntag wird mein Patenkind getauft und es ist ein ganz
schön langes Programm, eineinhalb Stunden bestimmt.
Ich werde ihn sicher neben mir sitzen oder mal auf dem Schoß
haben und falls er die Geduld verliert, wäre es schade, finde
ich, wenn man mit ihm `rausgehen müsste.
Warum?
Ein Taufgottesdienst, der so wenig Rücksicht auf
den Täufling nimmt, ist …
erspar mir den Ausdruck.
1 1/2 Std. leise sein und sitzenbleibenmüssen für einen
Zweijährigen grenzt an Folter.
sorry,aber einen 2 jährigen kannst Du mit keinem Spielchen der Welt so lange bei der Stange halten!
Was passiert denn da in der Kirche??
Kannst Du eventuell mit ihm nach dem Taufakt gehen? Für das Kind ist das eh alles langweilig…den spirituellen Teil kann er doch noch gar nicht richtig verstehen.
Ablenkung/Spielchen EILT!
Hallo,
unser Pfarrer sagte immer ,es ist ok,wenn die Kinder in der Kirche laut sind und sich bewegen ,umherlaufen usw.
Er meinte: „wir taufen sie neugeboren in die Gemeinde ein und dann dürfen sie erst wiederkommen ,wenn sie stillsitzen können?“
Also lass ihn einfach rumgucken, Handtaschen sind sehr interessant in der Kirche (grins),pack vielleicht paar Malsachen ein und eine Tasche mit vielen interessanten Gegenständen die er nicht kennt. Er kann dann zwischendurch einfach bisschen herumlaufen und gucken.
Eigentlich haben die Leute in der Kirche das immer ganz gerne ,wenn so ein kleiner Kerl unterwegs ist und ab und zu mal was lustiges von sich gibt.
Hallo Lea,
die beiden vorangegangen Antworten befriedigen dich sicher nicht -
aber sie haben recht!
Das stille sitzen über eine so lange Zeit ist wirklich eine Torur für
einen Zweijährigen. Ich war mit meinem Kleinen (1,5 Jahre) bei einer
Weihnachtsmesse, die ging immer eine halbe Stunde, deshalb habe ich
mir keine Gedanken gemacht und bin daher völlig unvorbereitet in die
Kirche gegangen (ohne Bücher und Spielzeug) - das Ganze dauerte dann
erstmalig über eine Stunde! Erstmal ist es spannend den großen neuen
Raum zu betreten, es wird gesungen usw., aber bald, sehr bald wird es
langweilig, das Kind wird ungeduldig (zu Recht), die anderen Besucher
sind genervt vom lauten Balg… Wir hatten das Glück eine sehr
kinderfreundliche Kirche besucht zu haben, die auf Kinder vorbereitet
waren. Die Großen haben Psalmbücher bekommen und an die Kleinen
wurden Bilderbücher verteilt und es gab in eine kleine Spielecke mit
einer großen Krippe, wo die Kinder reinkrabbeln konnten und spielen
konnten. Zugegeben sehr beispielhaft - aber dennoch: bei einer Taufe
muss die Gemeinde damit rechnen, dass auch kleine Leute kommen und
entsprechend reagieren. Entweder mit einer kürzeren Zeremonie oder
mit einem „Nebenrahmenprogramm“ für die Kinder. Sprech doch die
Gemeinde vorer darauf an, ob es möglich ist einen kleinen Tisch in
eine Ecke zu stellen, wo die Kinder beispielsweise malen können. Am
besten wäre jedoch du findest jemanden, der auf dein Kind für diese
Stunde aufpasst und draußen spielt.
Viele Grüße
Schöne Antowort - kann ich nur bestätigen: die Kirche ist kein
Gerichtsaal sondern ein Ort, wo jeder willkommen ist, auch
Mimimenschen, die neugierig und spontan sind!
Großartig ablenken, kann man die Kleinen in der Kirche nicht unbedingt.
Ich habe vor kurzem kirchlich geheiratet - die Messe hat auch ca. 1,5 Stunden gedauert. Unsere Engelchen (zwei etwas über 2 und einer knapp 5 Jahre alt) waren ganz zufrieden mit ihren kleinen Gebetsbüchlein, ein wenig Taschenhaken klappern und ab und zu schauen, wer denn in der Kirche ist, ob man durch die „Traubank“ klettern kann, und was denn wohl der Pastor mit den geliebten Paten anstellt.
Also, ein od. zwei Bilderbücher würde ich vielleicht mitnehmen, aber ansonsten alles auf mich zukommen lassen.
Meist wundert man sich, wie gut es läuft!
Habe schon viele Messen (auch lange) mit kleinen Kindern erlebt, wo die kleinen sich in der Messe besser verhalten haben, als manch ein Erwachsener (bis auf ein bisschen Brabbeln und nachfragen "Is das Mami???)!
ich war letztens auf der Taufe von Bekannten und habe das eigentlich ganz angenehm erlebt. Die Tauflinge waren alle unterschiedlichen Alters (von Saeugling bis Schulkind) und wurden durchweg in den Taufgottesdienst eingebunden. D.h. sie kamen nach vorne, haben Fuerbitten vorgetragen, der Pastor hat jeden einzeln angesprochen und ein wenig erzaehlt (im Dialog sogar) und nach einer halben Stunde gings ans Taufbecken und dort hatten alle ihren Spass.
Bist du sicher, dass ihr 1,5 Stunden ohne Interaktion auf der Bank sitzen werdet? Frag doch im Vorfeld mal den Pastor danach.
hab die anderen Antworten noch nicht gelesen aber wir sind alle Kinder Gottes und es wird sich niemand daran stören wenn du ein Kind in der Kirche auch ein Stückweit laufen lässt. Gerade bei einem Taufgottesdienst kann es sogar ganz gut passen und alles einwenig lockerer gestalten. Ein geübter Pastor oder Pastorin wird sich daran nicht stören und wenn es zuviel wird darfst du gerne auch aufstehen und das Kind wieder einfangen.
Keine Angst und viel Spass
Me
PS: Trinken, Kekse, Naschies, lieblings Buch, Teddy, Schnuller, Mamas Handy oder Papas Schlüssel, Omas Geldbörse, etc. wurden bestimmt schon gesagt.
Die Idee mit dem Malen…
… war die konstruktivste.
Vielen Dank dafür!
Ich werde kleine Buntstifte und einen kleinen Block mitnehmen.
Die Kommentare über die Länge von Taufzeremonien haben leider meine Frage nicht beantwortet und auch nicht geholfen, denn ich habe auf selbige keinen Einfluss.
Gut, dass du was passendes gefunden hast.
Trotzdem könnten dir durchaus auch diese:
Die Kommentare über die Länge von Taufzeremonien haben leider
meine Frage nicht beantwortet und auch nicht geholfen, denn
ich habe auf selbige keinen Einfluss.
helfen. Es gibt Vorgespräche mit dem Pfarrer, die
man als Patin führt.
Da kann man zum Beispiel fragen, wie das andere
handhaben. Es wird ja nicht die erste Taufe sein,
die dieser Pfarrer durchführt.