Hallo,
jemand hat am Montag eine Abmahnung bekommen, die ihm persönlich übergeben wurde im Rahmen eines Gespräches.
Erste Frage: Wenn er einspruch erheben will, wie und in welcher Form muss das geschehen? welche fristen muss er berücksichtigen?
Nun zum Inhalt:
…
zu unserem bedauern sehen wir uns geezwungen, Sie aus folgenden Gründen abzumahnen:
Sie haben zu verschiedenen Anlässen gegenüber mehreren Mitarbeitern der xxx gmbH Äußerungen getätigt, mit denen Sie den Anschein erweckt haben, es bestünde zwischen Ihnen und dem GF xxx ein erotisches Verhältnis.
Sie haben den Anschein Ihres daruas resultierenden bes. Verhältnisses zur GL, Herr xxx bzw. der besonderen Vertrausensposition im Unternehmen dazu benutzt, um gegenüber anderen Mitarbeitern Ihrer pers. meinung einen vermeintlich offiziell fundierten hintergrund und damit eine bes. Glaubwürdigkeit und Wahrheitsgehalt zu verleihen.
Im Gespräch mit Mitarbeitern haben sie die vermeintliche Glaubwürdigkeit und den anscheinenden Wahrheitsgehalt Ihrer Aussagen benutzt, um die belegschaft zu verunsichern und das Arbeitsklima negativ zu beeinflussen.
Wir fordern Sie auf, Äußerungen jeglicher Art, die geeignet sind andere Arbeitskollegen in Hinsihct auf Ihre Arbeitsplatzsicherheit zu verunsichern, in Zukunft zu unterlassen.
Sollten Sie dieser Aufforderung nicht Folge leisten und sihc ihr Fehlverhalten wiederholen, müssen Sie damit rechnen, dass wir weitere Arbeitsrechtliche Sschritte bis hin zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses gegen Sie einleiten.
Eine Durchschrift dieses Schreibens …
Unterschrieben von dem GF, mit dem er (SIE) angeblich ein Verhältnis hatte.
Frage:
Diese Abmahnung basiert auf Interpretationen ihrer Aussagen, ohne überhaupt bekannt zu geben, wer da interpretiert hat. Geht sowas überhaupt?
Es wurde untersagt, die Mitarbeiter darauf anzusprechen, die jenige kann mich also nicht mal um eine Klarstellung bemühen. Ist das ok?
Alles ist total vage, keine Aussagen zu wem sie wann etwas gesagt hat.
Zur Situation: Die betreffende Person ist mit dem besagten GF befreundet und sie treffen sich hin und wieder auch privat, meist mit anderen zusammen und ich kenne teilweise seine Freunde. Ich habe eine Beziehung seit 6 Jahren (Partner durch Weihnachtsfeier usw. auch bekannt)
Interpretationen ikann ich nicht beeinflussen und habe ich auch nicht bewusst hervorgerufen. Für mich eine rein menschliche Angelegenheit, ohne rechtlichen Charakter.
Wie kann ich mich verhalten? Wie kann ich dagegen angehen? Ist das rechtswirksam?
Danke für Eure Hilfe!
Baghira