Abnehmen bis zur schwangerschaft?

hallo,

ich weiss leider nicht, ob ich das richtige brett erwischt habe, darum bitte ich den eintrag zu verschieben, wenn dem nicht so ist.

ich möchte gerne schwanger werden.
allerdings versuche ich auch noch 6 sehr hartnäckige kilos loszuwerden. natürlich würde ich im fall einer schwangerschaft sofort aufhören abzunehmen, um den kind nicht zu schaden.

allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das abnehmen der mutter in der schwangerschaft dem fötus wirklich schaden würde. ich hab gegoogelt und herausgefunden, dass der fötus alle nährstoffe bekommt, die mutter aber einen mangel erleidet, wenn sie nicht genug nährstoffe erhält.
diese frage ist für mich aber nur sekundärer natur.

primär habe ich zwei andere fragen:

  1. ist eine empfängnis während einer gewichtsreduktion schwieriger als bei gewichtserhaltung?

2.man weiss ja nicht sofort, dass man schwanger ist sondern erst nach ein paar wochen. ist die zeit zwischen empfängnis und wissen um die schwangerschaft schädlich für das kind, wenn in dieser zeit eine gewichtsreduktion der mutter stattfindet?

ich war zwar gestern beim frauenarzt, aber der hat das meiner meinung nach gar nicht so ernst genommen und gesagt, dass ich mir erst um die entwicklung des kindes sorgen machen soll, wenn ich schwanger bin.
ich gehöre aber zu der spezies lieber vor- als nachbereiten und hoffe, dass hier jemand mir weiterhelfen kann.

danke und gruß
anita

Gegenfrage
Hallo Anita,

Dir ist aber schon klar, dass Du während der Schwangerschaft zunehmen wirst, Du nach der Schwangerschaft mehr wiegst als vorher und Du die Schwangerschaftspfunde u.U. sehr schwer wieder los wirst?

Im Übrigen kann ich Deinem Frauenarzt nur Recht geben, mach Dir um das Kind Gedanken, wenn Du wirklich schwanger bist.

Ich würde an Deiner Stelle weitermachen wie bisher und Dich nicht so unter Druck setzen (dann klappts auch). Wenn Du Dich trotzdem ausgewogen ernährst, warum solltest Du nicht schwanger werden sollen? Denk v.a. an Folsäure und Eisen, dass sind die wichtigsten Nährstoffe in einer Frühschwangerschaft.

Im übrigen nehmen manchen Frauen in den ersten Monaten der Schwangerschaft ab, weil sie sich tagtäglich exezssive Erbrechen müssen. Die Babys dieser armen gebeutelten Frauen kommen auch gesund zur Welt…

Alles Gute und toi toi toi wünscht Suse

hallo,

Hallo Anita,

ich möchte gerne schwanger werden.
allerdings versuche ich auch noch 6 sehr hartnäckige kilos
loszuwerden. natürlich würde ich im fall einer schwangerschaft
sofort aufhören abzunehmen, um den kind nicht zu schaden.

Die gleiche Frage hat mich vor meinem zweiten Kind auch beschäftigt, weil wir recht bald ein zweites
Kind wollten, ich aber erst wieder auf meine 53 Kilo runter wollte.

allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das abnehmen der
mutter in der schwangerschaft dem fötus wirklich schaden
würde. ich hab gegoogelt und herausgefunden, dass der fötus
alle nährstoffe bekommt, die mutter aber einen mangel
erleidet, wenn sie nicht genug nährstoffe erhält.
diese frage ist für mich aber nur sekundärer natur.

Moderates Abnehmen während der Schwangerschaft ist bei fettleibigen Frauen sogar indiziert, weil
starke Adipositas ein Risiko für das Ungeborene darstellt, u. a. wegen Diabetes. Wenn das auf Dich nicht
zutrifft, würde ich an Deiner Stelle aber nicht experimentieren.

primär habe ich zwei andere fragen:

  1. ist eine empfängnis während einer gewichtsreduktion
    schwieriger als bei gewichtserhaltung?

Es gibt Untersuchungen (Quelle kann ich aus Zeitgründen gerade nicht raussuchen), die darauf schließen
lassen, dass sich Schwankungen im Insulinhaushalt aufgrund einer unausgewogenen Diät negativ auf die
Arbeit der Eierstöcke auswirken. Aber ich steckte mitten im harten Workout und Ernährungsumstellung
als ich wieder schwanger wurde :smile:

2.man weiss ja nicht sofort, dass man schwanger ist sondern
erst nach ein paar wochen. ist die zeit zwischen empfängnis
und wissen um die schwangerschaft schädlich für das kind, wenn
in dieser zeit eine gewichtsreduktion der mutter stattfindet?

In den ersten Wochen der Schwangerschaft gilt ja das „Alles-Oder-Nichts-Prinzip“. Wenn das Kind eine
Fehlbildung aufgrund Deiner Lebensweise hätte, würde es mit großer Wahrscheinlichkeit sterben. Wenn
man aber offenen Auges in die Schwangerschaft geht, sowas soll ja bisweilen funktionieren, dann würde
ich persönlich ALLE Risikofaktoren möglichst ausschließen. Aber ausgewogene Ernährung und gesunde
Gewichtsreduktion stehen ja nicht im Widerspruch

ich war zwar gestern beim frauenarzt, aber der hat das meiner
meinung nach gar nicht so ernst genommen und gesagt, dass ich
mir erst um die entwicklung des kindes sorgen machen soll,
wenn ich schwanger bin.
ich gehöre aber zu der spezies lieber vor- als nachbereiten
und hoffe, dass hier jemand mir weiterhelfen kann.

Die Reaktion Deines Arztes ist für mich verständlich, das Thema kann einen schon irre machen, wenn
mach sich zuviel damit auseinander setzt. Bleib cool, sonst mündet Dein Kinderwunsch am Ende noch in
grenzenloser Frustration und dafür ist das Kindermachen und -kriegen viel zu schön.

Alles Gute!
Andrea

hallo,

vielen dank für die netten antworten!!

ich bin nicht viel zu dick, aber am oberen ende des gesunden bmi. ich würde mich einfach wohler fühlen mit ein paar kilos weniger.

klar weiss ich, dass ich in einer schwangerschaft zunehme. aber ich hab ja keinen einfluß darauf, wann und ob diese stattfindet. zudem ist das ja naturgewollt als vorbereitung für die stillzeit. die pfunde, die ich drauf habe, sind eher dazu da, dass ich in der steinzeit überlebt hätte - also nicht zeitgemäß - und ich möchte nicht bis zur schwangerschaft den kampf gegen die pfunde aufgeben, da das ja auch länger dauern kann bis das klappt.

da ich sowieso darauf achte, dass ich mich ausgewogen ernähre und alle nährstoffe zu mir nehme (da ich finde, dass man beim abnehmen besonders stark darauf achten muss) bin ich durch eure antworten sehr beruhigt.

vielen dank nochmals!!

grüsse anita

Hallo,

ich muß jetzt doch was zu diesem Satz schreiben:

ich hab gegoogelt und herausgefunden, dass der fötus
alle nährstoffe bekommt, die mutter aber einen mangel
erleidet, wenn sie nicht genug nährstoffe erhält.

diese frage ist für mich aber nur sekundärer natur.

Sollte es aber nicht sein. Vor allem weil es mit dem Thema ja weitergeht. In der Stillzeit.:wink:

Geht’s der Mutter gut, geht’s auch dem Kind gut.

Liebe Grüße,
Christiane

hi christiane,

die frage ist für mich sekundärer natur, weil ich nicht während der schwangerschaft und stillzeit abnehmen möchte. und zwar genau aus der begründung heraus, die du geschrieben hast.
mir geht es wirklich um die zeit vor der schwangerschaft bis um das wissen um die schwangerschaft. aber diese frage wurde mir schon beantwortet :smile:)

gruß anita

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

die frage ist für mich sekundärer natur, weil ich nicht
während der schwangerschaft und stillzeit abnehmen möchte. und
zwar genau aus der begründung heraus, die du geschrieben hast.
mir geht es wirklich um die zeit vor der schwangerschaft bis
um das wissen um die schwangerschaft. aber diese frage wurde
mir schon beantwortet :smile:)

Oh, sorry, war auch nur gut gemeint. Beim kurzen Überfliegen hier hörte es sich so an nach dem Motto „Hauptsache das Kind hat alles und es geht ihm gut, wie’s der Mutter geht ist eigentlich wurscht“. Ich kenne nur so’n paar Fälle, da ist das besonders in der Stillzeit richtig schief gegangen.

Drücke die Daumen beim Abnehmen! Ich versteh das so gut mit den „verdammten 6kg“.:smile:)

Liebe Grüße,
Christiane