Hallo Andy,
Beim Essen dachte ich dabei an Morgens ein Brot,
Welches und womit? Was schwebt Dir da vor?
Mittags die
normale Portion in der Kantine (dann aber ohne die fritierten
Dinge)
Hmmm… Es soll Kantinen geben, die inzwischen dazu gelernt haben und nicht ausschließlich ‚Muttis Küche‘ (die armen Jungs und Mädels könnten ja vom Fleisch fallen, gell?) sondern auch leichte Kost (damit meine ich ausdrücklich nicht Diätfraß) und vegetarische Gerichte oder gar ein Mittagsbuffet, an dem sich jeder nach Lust und Laune bedienen kann, anbieten. Wie steht es um Euere Kantine? Was wird dort gebrutzelt? Da es von Deiner Seite bisher nur wenig Infos gab, gibt es an dieser Stelle zunächst einmal ein paar - unsortierte - Gedanken zum Thema Kantinenessen:
Sauce: haben wir nicht alle den Spruch unserer Großmütter ‚ohne Sauce schmeckt es nicht‘ im Ohr? Klar! Der Unterschied ist nur, daß unsere Großeltern schwer geschuftet und die ‚schwere Sauce‘-Kalorien im Nullkommanix verbrannt haben, während die meisten von uns eher der Sorte Homo desktopitecus (aka ‚der Schreibtischtäter‘) zuzurechnen sind, wodurch sich die Sauce eben in Form eines Bäuchleins oder eines dicken Hinterns bemerkbar macht. Worauf ich nun hinaus wollte: schwere, cremige Saucen (Carbonara und sämtliche anderen Sahnesaucen, Käsesaucen, etc.) lieber stehen lassen und anstatt dessen eine figurfreundlichere Sauce z. B. auf Tomatenbasis nehmen.
Zubereitungsart: Du erwähntest Frittiertes als böse Falle. Wenn man es richtig anstellt (siehe z. B. hier: http://www.wdr.de/themen/gesundheit/1/lebensmittelko…) ist die Falle gar nicht mehr sooooo böse. Auf der anderen Seite läßt das eine oder andere ach so gesunde vegetarische Mahl diverse Fleischgerichte kalorientechnisch meilenweit hinter sich, weil das Gemüse mit Bergen von fettem Käse überbacken und/oder in Tonnen von Butter gebraten bzw. geschwenkt und/oder in Litern von Sahne ersäuft wird. In der schlanken Küche wird Fisch & Fleisch - unpaniert - für gewöhnlich gegrillt, gebacken, pochiert oder gedämpft uuuuund es wird - je nach Zubereitungsart - vor bzw. nach dem Brutzeln bei Geflügel die Haut entfernt, weil dort das meiste Fett sitzt.
Zutaten:‚Geiz ist geil‘ gilt beim Essen nicht. Natürlich ist Dosengemüse wesentlich billiger als TK- und frisches Gemüse - dafür enthält so eine Dose neben demselbigen aber auch allerhand Schweinereien: Salz und Zucker (in rauhen Mengen!), Antioxidantien, Hastenichgesehen… Natürlich ist das abgepackte Fleisch vom Discounter um die Ecke billiger als frisches: dafür schrumpft es aber auch auf die Hälfte in der Pfanne. Eine gute Kantine bezieht die ‚Rohstoffe‘ sinnvollerweise aus der Umgebung und kocht nach Saison.
und den Rest vom Tag mit Obst und Gemüse auffüllen.
Mein Problem ist allerdings das ich nicht gerade der Obst- und
Gemüseliebling bin. Darum sieht das dann ein wenig einseitig
aus (Bananen, Äpfel, Birnen, Karotten und Mandarinen).
Ich fange mal mit dem Einfachsten an: ‚An apple a day keeps the doctor away‘… DAS wußte man schon laaaaaange vor der Erfindung der Ernährungspyramide, zumal so ein handelsübliches Äpfelchen sehr wirkungsvoll gegen so einige Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden kann.
Karotten solltest Du (wegen der darin enthaltenen fettlöslichen Vitamine) sinnvollerweise mit etwas Fett kombinieren - also zum Beispiel die in Stifte geschnippelten Karotten mit einem Dip aus Quark, einem Schüsschen Öl, Salt & Pepper und Dir genehmen Kräutern genießen.
Etwas vorsichtiger wäre ich mit Bananen als Snack, denn diese haben eine hohe Nährstoffdichte und - im Vergleich zu anderem Obst - relativ viele Kalorien.
Wäre
das trotzdem in Ordnung oder muß man sich sorgen um die
Gesundheit machen?
Für den Anfang: ja… Die Finessen hast Du dann ziemlich schnell raus, wenn Du damit angefangen hast.
Viel Erfolg wünscht
Renee