Abnehmen, mehr Trinken u. kommende Menopause

Hallo, die Überschrift trifft nicht so ganz was ich meine. Daher eine kurze Erklärung.

Ich war und bin immer übergewichtig gewesen. Jetzt werde ich im Juni 47 Jahre alt und denke mir, dass die Wechseljahre bald richtig losgehen - erste Anzeichen sind schon da. Natürlich habe ich schon etliche Seiten durchforstet und da steht immer, dass man dann stark zunimmt, insbesondere, wenn man schon vorher dick war. Davor habe ich natürlich große Angst, weil ich eben immer zu viel drauf hatte. Atuelles Gewicht: 90,1 bei 172 cm. Seit Anfang des Jahres habe ich nun mit einer Diät bzw. Ernährungsumstellung angefangen. Es geht zwar langsam voran aber, ich muss natürlich mein Alter und den Stoffwechsel berücksitigen.

Eines meiner großen Ziele wäre natürlich Gewicht dauerhaft zu verlieren und dieses nicht durch verrückspielende Hormone und Fressatacken wieder drauf zu bekommen - scheint aber wohl aussichtslos oder?

Da ich jetzt weniger aber ausgewogener esse, trinke ich natürlich auch mehr Wasser. Mein Problem ist aber, ich trinke z. B. 3 Liter am Tag aber, es kommt sehr wenig wieder heraus - soll heißen, ich muss kaum zum Klo, gerade so oft wie vorher. Wassereinlagerungen habe ich keine, keine dicken Füße o. ä., nur kurz vor der Regel lagere ich ein. Daher frage ich mich nun ob es denn normal ist, dass der Körper das ganze Wasser oder auch den Tee einfach verarbeitet oder ob ich mir Sorgen machen muss, weil das so ist?

Ich muss wohl noch kurz erwähnen, dass ich leider keine Sportskanone bin. Ich mache zwar zwei Mal in der Woche 30 Min. Ausdauer + Kraftraining je 3 Sätze an 5 Geräten aber, sonst bin ich eher passiv. Das sollte sich ändern allerdings fällt es mir absolut schwer und zu Hause ist leider kein Platz für einen Hometrainer.

Viele Grüße
Hannah

Hallo Hannah,

das wichtigste ist die Ernährungsumstellung, mit der Du ja schon begonnen hast. Das Gewicht geht langsam runter, das ist besser als rapide abzunehmen, wird auch von Ärzten empfohlen.
Ich habe im Januar 2010 beschlossen abzunehmen, habe mehr auf meine Ernährung geachtet, viel grünen Tee getrunken (kurbelt den Stoffwechsel an) und abends keine Kohlenhydrate mehr gegessen.
Zusätzlich mache ich 3 mal die Woche Ausdsauertraining von 20 -30 Minuten plus gezielter Gymnastik (geht auch auf kleinem Raum).
Ich benutze keine Rolltreppen und Aufzüge nur selten, so kann ich Fitness in den Alltag einbauen.
Auf diese Weise habe ich bis jetzt fast 10 kg Gewicht verloren.

Ab einem bestimmten Alter (auch schon vor den Wechseljahren) fährt der Stoffwechsel runter, dann muss man was dafür tun, dass man nicht zunimmt.

Hier ein Link, der Dir hoffentlich weiter hilft:

http://redaktionsseite.preview.apodigital.de/wechsel…

Viel Erfolg,
Bigmama48

Ich sage dir du musst nicht auf Süßes verzichten. Nimm dir einfach vor bei jeder Mahlzeit nur 1-1,5 Teller isst. Am besten höchstens eine Viertel Tüte Chips oder kauf einfach weniger. Ich bin auch noch am wachsen aber bei mir klappts.:wink:Ist aber nicht garantiert. Viel Erfolg beim abnehmen
PS:google mal einen BMI Rechner und gib deine Maße ein dann weißt du ob du (dick) bist Tschüß

Hallo BigMama,

der Link ist ganz gut - allerdings stimmt nicht alles, daher möchte ich diese Dinge gerne korrigieren (auch wenn der Artikel nicht von dir ist. :wink:):

Das Studienergebnis stützt die Empfehlungen von :Ernährungswissenschaftlern: Sie raten, tierische Produkte nur in :bescheidenen Mengen zu sich zu nehmen, weil die darin enthaltenen :gesättigten Fettsäuren Arteriosklerose fördern

3 Metaanalysen aus den Jahren 2009 und 2010 konnten keinerlei Hinweise darauf bestätigen, dass tierische Produkte - und die gesättigten Fette - tasächlich einen Einfluss auf Arteriosklerose und Herzinfakrt haben.

Vitamin D ist in gewissen Mengen in Milchprodukten, Fisch, Eigelb :und Pilzen vorhanden. Ein großer Teil wird jedoch vom Körper unter :Einfluss der Sonne selbst gebildet. Ein täglicher Aufenthalt unter :freiem Himmel ist darum ebenso wichtig wie eine kalziumreiche :Ernährung.

Vitamin D bildet sich allerdings nur in der Zeit von März/April bis Ende September durch die Sonne/UVB-Strahlen. In den übrigen Monaten steht die Sonne zu tief. Außerdem hat eine Studie des robert-Koch-Institutes ergeben, dass 60-80% aller Deutschen einen Vitamin D Mangel haben. Die meisten wissen davon aber nichts - viele Ärzte leider auch nicht. Daher die Empfehlung: Vitamin-D Spiegel testen lassen und ggf. supplementieren.

Denn hinzu kommt: Der Körper braucht tagsüber Kohlenhydrate für :Muskelleistung. „Aber wo nimmt er die Energie her, wenn ihm keine :zugeführt wird? Aus Körperfett können keine Kohlenhydrate werden.

Nun, KH gehören nicht zu den lebenswichtigen Nährstoffen - per Definition. Sicherlich kann der Körper keine KH aus Fett herstellen - aber er kann Ketone herstellen - und damit funktionieren sogar Gehirn und Nerven.

Also beginnt er körpereigenes Eiweiß abzubauen“, erklärt Maja :smiley:öring, leitende Diätassistentin des Stoffwechsel-Centrums und der :Ernährungsmedizin am Campus Virchow-Klinikum der Charité in Berlin. :Auf diesem Wege schwindet der Eiweißanteil – die Substanz, in der :der Stoffwechsel stattfindet. Der Eiweißanteil in Muskeln, Organen :und Zellen braucht Energie. Nimmt der Eiweißanteil ab, sinkt aber :der Energieverbrauch. Dies erklärt, weshalb manche Frauen zunehmen, :obwohl sie immer weniger essen (Jo-Jo-Effekt).

Das ist ein Grund dafür, dass man ausreichend Eiweiß aufnehmen sollte. Das, in Kombination mit Bewegung, verhindert den Abbau der Muskulatur und beugt so dem JoJo Effekt vor. Wichtig ist dabei, ausreichend zu essen.

Daher sollte man natürlich als Basis viel Gemüse, Salat und etwas Obst haben. Danach aber auf ausreichend Eiweiß und gesunde Fette achten. Auf die Weise kann man sich schmackhaft satt essen - mit großem Volumen, hohem Nährwert aber weniger Kalorien.

Gruß Maren

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Du muss Dir eines merken: wenn man Ernährung und Lebenswandel umstellt, muss es > Lebenslang

Hallo :smile:

ja, dass ich lebenslang umstellen muss weiß ich und auch, dass manchmal die Disziplin mangelt. Leider, ich ziehe mich nicht nur darauf zurück, ist meine genetische Veranlagung keine gute. Die Frauen bei uns sind alle dick bzw sie sind Fett. Und auch meine persönliche Lebensgeschichte ist nicht prickelnd - soll heißen von Mißbrauch über mangelndes Selbstbewusstsein ist alles da. Aber, ich habe nie aufgehört zu glauben, dass ich etwas ändern kann und auch nie gesagt, dass das Leben nicht schön ist.

Mein Glück bei der Ernährung ist wohl, dass ich zwar zuviel esse aber, kein Genussesser bin. Und, ich habe sehr selten Fast Food, Chips, Fertigpizza usw. gegessen. Mit sehr selten meine ich, alles vielleicht 1 mal pro Jahr. Mein Problem sind Weißmehl - Brötchen, Toast (lasse ich seit Januar weg) und Süßigkeiten und leider auch Käse, den kaufe ich zur Zeit nur bis max. 16 % Fett. Limos oder Säfte trinke ich nur gelegentlich. Meistens Wasser, Kaffee, Tee oder eben Lightgetränke, die fast keine Kalorien haben. Das habe ich aber schon immer so gemacht und ich gehöre auch nicht zu denen, die dann mehr Hunger haben.

Ich weiß, dass ich, wenn ich Sachen zu Hause habe, diese auch schnell aufesse. Ich kann nichts liegen lassen und deshalb kaufe ich mir nichts. Allerdings bekommt man manchmal etwas geschenkt und dann wird es kritisch. Außerdem esse ich stimmungsorientiert. An Tagen, wo es mir gut geht, könnte ich auf alles verzichten und dann gibt es leider wieder Tage, wo ich eben schlecht drauf bin. Daran muss und werde ich arbeiten müssen und mir eben immer das Ziel vor Augen halten nicht so zu werden wie meine Tante oder Cousine. Irgendwie sollte dieser Familienfluch doch mal gebrochen werden oder? Auch dann, wenn sie mich dann nicht mehr mögen, weil ich nicht so bin wie sie, was ich ja nie war aber, solange man sich optisch nicht unterscheidet, merkt das wohl keiner. Ach noch was: Ich habe nie eine Therapie gemacht und werde es auch nie. Nur, falls dieser Tipp kommen sollte. Ich komme mit meiner Selbstanalyse gut klar und finde meinen Weg, der vielleicht manchmal etwas länger dauert.