Abnehmen mit oder ohne Arzt?

Hallo Leute,

meine Bekannte wiegt bei einer Körpergröße von 1,80 105,5 kg!!! Sie weiß das sie stark adipös ist und abnehmen sollte. Jetzt hat sie sich den Punkteplan von WW organisiert, da sie sich die Treffen nicht leisten kann. Meine Frage ist, sollte sie das allein durchziehen oder unter ärztlicher/psychologischer Betreuung, da sie unter starken Minderwertigkeitskomplexen leidet und keine Motivation hat.

meine Bekannte wiegt bei einer Körpergröße von 1,80 105,5
kg!!! Sie weiß das sie stark adipös ist und abnehmen sollte.
Jetzt hat sie sich den Punkteplan von WW organisiert, da sie
sich die Treffen nicht leisten kann. Meine Frage ist, sollte
sie das allein durchziehen oder unter
ärztlicher/psychologischer Betreuung, da sie unter starken
Minderwertigkeitskomplexen leidet und keine Motivation hat.

Hallo, also wenn es wirklich über mangelndes Selbstbewusstsein hinaus geht und in Form von Komplexen auftritt, dann ist es in jedem Fall ratsam psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, egal ob das etwas mit dem Abnehmen zu tun hat, oder nicht. Ich an deiner Stelle wirde sie dringend dazu drängen einen solchen Arzt aufzusuchen. Psychologische Behandlunng hat da einen viel höheren Wert als manche zu behaupten Pflegen.
Ansonsten ist ein Artzt beim Abnehmen sicher immer eine gute Idee, inwiefern das besonders ratsam ist, vermag ich nicht zu sagen.
Aber bezüglich der Komplexe ist Hilfe anzuraten, soetwas hat meißt tiefgründigere Erlebnisse in der Vergangenheit und resultiert daraus. Ich vermute sogar dass es dadurch zum Übergewicht kam und wenn man diese Probleme beseitigt klappt es auch mit dem Abnehmen viel leichter. :wink:

Hoffe ich konnte soweit helfen.
MfG
Mathze

Hallo Betty,

bei einem so massivem Übergewicht, ist die Betreuung durch einen Ernährungsmediziner und/oder Psychologen keine Option, sondern eine zwingende Notwendigkeit. Adressen kannst Du zum Beispiel hier recherchieren: http://www.bdem.de/schwerpunktpraxis/praxissuche.php.

Ich würde Deiner Bekannten ebenfalls definitiv davon abraten, es in Eigenregie mit Weight Watchers zu versuchen - das sind keine paar Pfund, die sie abnehmen möchte, es ist eine ganze Menge Holz. Und wenn WW-Treffen aus Kostengründen nicht in Frage kommen, dann vielleicht eine Selbsthilfegruppe - weitere Infos & Adresse von NAKOS: http://www.adipositas-online.info/fachleute/selbst_c….

Grüße
Renee

Krankenkasse fragen
Guten Morgen,

ich würde mal bei meiner Krankenkasse fragen, was die anbieten bzw. unterstützen. Manche bezahlen einen Teil der WW-Kosten, andere haben eigene, sehr gut durchdachte Programme oder bieten einfach ordentliche Beratung an.

Ansonsten empfehle ich eine Hausrenovierung zur Gewichtsreduzierung. Hat mich einige Kilos gekostet, bisher dauerhaft. :smile: Jetzt geht’s an den Garten…

kernig

Hallo Betty,

es gibt auch WW online:

http://www.weightwatchers.de/index.aspx

Das ist günstiger als die „Treffen-Variante“. Ich selbst habe damit seit letzten Sommer bisher 20 Kilo abgenommen - und bin noch dabei (weitere 10 Kilo sind mein Ziel). Allerdings habe ich eine Freundin als Mitstreiterin - und wenn man zunächst so einen großen Berg als Ziel vor sich hat, hilft es sehr, wenn man sich austauschen kann - oder in einem Motivationstief aufgebaut wird.

Wegen einer Schilddrüsenerkrankung bin ich eh zweimal im Jahr zur Kontrolle beim Arzt - beim letzten Mal habe ich mal alle Blutwerte checken lassen. Ich hatte so tolle Blutwerte wie nie (Cholesterin etc.), juchuh:smile:! Also mal beim Arzt durchchecken lassen ist sicher wichtig (und kann auch motivierend sein).

Hilfreich finde ich das erste 10 % Ziel (das wären bei deiner Freundin also ca. 11 Kilo).

Der Tipp mit der Krankenkasse kann ich auch weitergeben. Meine Krankenkasse hatte mir auf Anfrage diverse von ihnen geförderte Programme und Ernährungsberater-Infos zugesandt. Ich habe mich dann doch für das nicht geförderte Weight Watchers entschieden. Aber es muss ja nicht WW sein. Und ich lese da aus deinem Posting heraus, dass es nicht nur um das Wissen um eine gesunde Ernährung mit dem richtigen Maß an Bewegung geht (nichts anderes ist ja WW), sondern auch um eventuell eine psychologische Beratung. Deshalb würde ich vielleicht eher zu einem ganzheitlicheren Ansatz raten - und mal bei der Krankenkasse nachfragen, was sie da so anbieten und fördern.

Online gibt es dann noch http://www.pfundsweib.de, für Frauen mit einem BMI über 30.

Viele Grüße,

Barbara