Abnehmrate geht gegen Null. Was tun?

Hallo zusammen,

ich bin 30, männlich, 1,90 gross.
Habe vor 5 Wochen 14 Tage Heilfasten nach Lützner gemacht (um 15 Jahre Nikotin rauszubekommen (-; )und das Gewicht ging dabei auch noch von 108 auf 97 runter. Danach dann konsequent Ernährung auf Vollwert umgestellt (Dürften so ca. 1000 kcal, bei 20 g Fett pro Tag sein. Mehr geht nicht da total satt davon). Klappt super, fühle mich sehr wohl und keinen Hunger. Bin heute bei 92 kg angelangt. Ach ja,
bin jeden Tag ca. 1 Stunde beim Joggen. Das aber schon seit einigen Jahren.
Jetzt meine Fragen:

Da ich jeden Tag wiege ist mir aufgefallen, dass sich die Rate der Gewichtsabnahmen nach dem Heilfasten von Tag zu Tag verringert. Erst warens noch ca. 800g pro Tag und jetzt hänge ich seit 4 Tagen bei 91,8 kg fest.
Da ich momentan noch einen Körperfettanteil von 20% habe und Bauch und Brust schon noch etwas Fettabbau vertragen könnten, frage ich mich wie ich mich jetzt am Besten verhalten sollte? Nahrungszufuhr steigern, beibehalten, senken?
Wie kann der Körper mit 1000kcal die gleiche Leistung bringen wie mit den vorgesehenen 2500 kcal?
Wenn mein Körper jetzt bei ca. 1000kcal nicht mehr abnimmt und ich würde z.B. morgen 2000kcal zu mir nehmen, wandelt er die Differenz dann in Fett um?

Danke für Eure Tipps
und viele Grüße

Hartmut

Hi!

Danach dann konsequent Ernährung auf Vollwert umgestellt

Sehr vernünftig :wink:

(Dürften so ca. 1000 kcal, bei 20 g Fett pro Tag sein. Mehr geht nicht da total satt davon).

Trotzdem ist das viel zu wenig. Ich weiß jetzt nicht, wie deine sonstige körperliche Betätigung ausfällt, vor allem wie schwer du arbeitest z.b., aber 1000 kcal sind für dein Alter und Statur definitiv zu wenig.
Du hast jetzt in den 5 Wochen ca 16 Kilo verloren - das sind etwas mehr als 3 Kilo pro Woche! Mit der niedrigen Kalorienzahl kein Wunder, bewirkt es doch eine rasche Gewichtsabnahme. Doch leider ist der Weg nicht so gut:

Durch die niedrige Kal.zahl hast du zwar schnell abgenommen, aber vermutlich auch damit deinen Stoffwechsel runtergefahren - das geht auch trotz Sport. Und außerdem vermutlich auch deinen Setpoint erhöht. Zu dem Thema Setpoint siehe [FAQ:1384] - ziemlich weit nach unten scrollen :wink:

Wenn du deine „Diät“ jetzt wieder reduzierst, oder gar aufhörst, ist durch deine Methode und das zu schnelle Abnehmen ein Zunehmen (jojo-Effekt) fast schon vorprogrammiert.

Da ich jeden Tag wiege ist mir aufgefallen, dass sich die Rate
der Gewichtsabnahmen nach dem Heilfasten von Tag zu Tag
verringert. Erst warens noch ca. 800g pro Tag und jetzt hänge
ich seit 4 Tagen bei 91,8 kg fest.

Ja, klar. Du hast anfangs eher Wasser verloren als das, was gewünscht war. Es ist vollkommen normal, daß es nach einer gewissen Zeit langsamer von statten geht. Außerdem kannst du weder erwarten noch ist es gesundheitlich in Ordnung, daß du jede Woche 3 Kilo verlierst!!

Und noch eins: laß lieber das tägliche wiegen. Ich weiß ja, daß das sehr verlockend ist :wink:, aber gewisse Schwankungen sind normal, es kann an einigen Tagen sogar passieren, daß du sogar zunimmst. Und nochmal: es ist völlig unrealistisch, über einen längeren Zeitraum konstant mehrere Kilos pro Woche abzunehmen!!

Da ich momentan noch einen Körperfettanteil von 20% habe und
Bauch und Brust schon noch etwas Fettabbau vertragen könnten,
frage ich mich wie ich mich jetzt am Besten verhalten sollte?
Nahrungszufuhr steigern, beibehalten, senken?

Ich würde es langsam (!) etwas steigern. Auf keinen Fall noch weiter absenken - damit riskierst du nur gesundheitliche SChäden, von Kollaps bis zu Mangelerscheinungen!
Steigere die Kalorienzahl etwas, so auf ca 1600 z.b., mach es aber langsam, eventuell über 2-3 Wochen. Kann sein, daß du dann sogar zunimmst, das wird sich aber nach einiger Zeit einpendeln und das Abnehmen wird dann weitergehen, aber langsamer - und damit gesünder!

Noch ein Punkt: variiere die tägliche Kalorienzahl! So gewöhnt sich der Körper nicht so leicht daran. Nähere Erklärungen siehe FAQ.

Wie kann der Körper mit 1000kcal die gleiche Leistung bringen
wie mit den vorgesehenen 2500 kcal?

Er versucht zu überleben :wink:
Ich weiß nicht, wieviele Kalorien du vorher zu dir genommen hast (2500 ?), aber die plötzliche Reduktion auf fast Null (deine Fastenperiode) und dann die extrem reduzierte Kalorienzahl lassen deinen Körper an eine Hungerperiode glauben. Er fährt runter um überleben zu können und startet ein Programm, um sich gegen zukünftige Hungerperioden zu wappnen: Setpoint wird höher gestellt, damit wenn wieder eine „gute“ Periode kommt, vermehrt Fett eingelagert wird um für spätere „schlechte“ Zeiten einen ausreichenden Vorrat zu haben!

Wenn mein Körper jetzt bei ca. 1000kcal nicht mehr abnimmt und
ich würde z.B. morgen 2000kcal zu mir nehmen, wandelt er die
Differenz dann in Fett um?

In diesem Falle sehr wahrscheinlich.

Nimm dir den letzten Satz aus der FAQ zu Herzen: mehr als 0.5 Kilo pro Woche sind utopisch! (und außerdem gesundheitsschädlich)
Um überschüssiges Fett loszuwerden, brauchst du bzw. der Körper mindestens (!) doppelt so lange wie du gebraucht hast, um es draufzukriegen. Hast du dir deine 20 Kilos denn in sagen wir 8 Wochen angefuttert oder war das ein längerer Prozeß?
Denk mal darüber nach :wink:

Gruß,
Sharon

Liebe Sharon,
vielen Dank für Deine Anwort.
Hier noch ein paar Infos bzw. Fragen dazu:

Ich weiß jetzt nicht, wie
deine sonstige körperliche Betätigung ausfällt,

Sitze den ganzen Tag am Schreibtisch bis auf eine Stunde Joggen

Wenn du deine „Diät“ jetzt wieder reduzierst, oder gar
aufhörst, ist durch deine Methode und das zu schnelle Abnehmen
ein Zunehmen (jojo-Effekt) fast schon vorprogrammiert.

Ich hatte auch nicht vor grundsätzlich etwas an der momentanen Ernährungsstruktur zu ändern (Zusammensetzung, Art der Lebensmittel)Weil sie nährstofftechnisch ziemlich gesund ist und ich mich damit wohl und leistungsfähig fühle. Und die angegebene Kalorien bzw. Fettmenge peile ich auch nicht willentlich an sondern ich esse halt einfach soviel bis ich satt bin.

:smiley:u hast anfangs eher Wasser verloren als das, was

gewünscht war.

Zunächst (die ersten 5-7 Tage) sicher, da ich aber auch die relevanten Körperumfänge sowie den Körperfettanteil regelmässig messe und auch die Leistungsfähigkeit meiner Muskulatur beobachte, ist es schon so (gott sei dank) dass das meiste Verlorene Fett gewesen ist.!!

Ich das Körperfett langsam (!) etwas steigern.

Versteh ich nicht. Bei meinen Daten (insbesondere dem täglichen Ausdauersport) ist ein Körperfettanteil von ca. 15 % optimal.

Steigere die Kalorienzahl etwas, so auf ca 1600 z.b., mach es
aber langsam, eventuell über 2-3 Wochen.

Da liegt die Schwierigkeit. Ich möchte nicht Anfangen jetzt über mein natürliches Sättigungsgefühl hinaus, Essen in mich reinzustopfen.
Also könnte ich nur bei konstantem Volumen die Kalorienzahl erhöhen, d.h. fetteres Essen zu mir nehmen.

Wie kann der Körper mit 1000kcal die gleiche Leistung bringen
wie mit den vorgesehenen 2500 kcal?

Er versucht zu überleben :wink:

Aber wenn er konstante Leistung bringt, und sich plötzlich nicht mehr aus den körpereigenen Depots bedient, wo nimmt er die Energie dann her ? Würde mich ja schon interessieren. Irgendwo muss er sie ja dann einsparen (Körpertemperatur, o.Ä) Macht er aber offensichtlich nicht.

Ist die Sache mit dem JoJo-Effekt nicht vielmehr so, dass die Leute praktisch nichts mehr essen und sich die Verstoffwechselung auf genau diese Kalorienmenge einstellt. Wenn besagte Personen jetzt von heute auf morgen die Nahrungszufuhr steigern, verstoffwechselt der Körper trotzdem nur die vorherige Menge von z.B. 1000 Kcal, der Rest wird in Fett transformiert (wegen Systemträgheit). Also ist der Problem des JoJo-Effektes doch nicht das weniger Essen an sich, sondern die fehlerhaft durchgeführte Aufbauzeit danach. Beim Heilfasten gilt z.B., die Aufbauzeit muss mindestens 30 % der Fastenzeit entsprechen umd den Stoffwechsel wieder nach oben zu fahren. Würden sich die Leute daran halten, hätten sie m.E. keine Probleme.

Und die Aussage von max. 0,5 kg Gewichtsverlust pro Woche kann ich generell auch nicht bestätigen.
Sonst wäre das ganze Heilfasten ad absurdum geführt und somit nicht mehr heilsam.
(was es aber meiner Erfahrung nach schon ist auch wegen Entschlackung, etc.). Bei Heilfasten > 14 Tage müssen Vitamine + Mineralstoffe natürlich entsprechend ergänzt werden, deswegen ist da eine ärztliche Betreuung i.d.R. sicher gut. Entscheidend ist m.E. nach doch die konsequente Ernährungsumstellung.

Liebe Sharon,
vielleicht kannst Du mir einen Tipp geben, wie ich die tägliche Kalorienzahl (gesund )erhöhen kann ohne das Volumen steigern zu müssen.
(Jeden Tag zwei Esslöffel Olivenöl zum Frühstück (-; )

Schöne Grüße aus Augsburg

Hartmut

Hi!

Sitze den ganzen Tag am Schreibtisch bis auf eine Stunde
Joggen

Ok, ich bin eher von einem mittel- bis schwerarbeitenden (körperlich natürlich *g*) Menschen ausgegangen, denn dann ist der Grundbedarf wesentlich höher als bei einem am-Schreibtisch-arbeitenden.

Ich hatte auch nicht vor grundsätzlich etwas an der momentanen
Ernährungsstruktur zu ändern (Zusammensetzung, Art der
Lebensmittel)Weil sie nährstofftechnisch ziemlich gesund ist
und ich mich damit wohl und leistungsfähig fühle. Und die
angegebene Kalorien bzw. Fettmenge peile ich auch nicht
willentlich an sondern ich esse halt einfach soviel bis ich
satt bin.

Jo, du wirst lachen, aber dasselbe Problem hatte ich vor einiger Zeit auch: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Man kann sich tatsächlich mit sehr wenig Kalorien sehr satt essen, aber auf Dauer ist das nun mal nicht gut. Ich hab beispielsweise mir einen Chinakohlsalat gemacht - einen halben Kopf mit 2-3 Eßl Öl, Zwiebeln und Kräutern, die ganze Portion hatte gerade mal ca 300 kcal, reichte mir aber für Mittag und Abendessen, weil es so irre satt machte. Morgens noch ein „normales“ Frühstück mit Brötchen und ich hatte am Tag gerade mal 900 kcal zu mir genommen…

Oder an einem anderen Tag halt Kartoffeln mit Kräuterquark - auch nicht viele Kalorien, aber sehr sattmachend. Oder einen Obstsalat oder…
Das Problem ist, daß du durch die sehr sattmachenden Lebensmittel zuwenig verschiedenes am Tag ißt. Du kannst zwar jeden Tag was anderes essen, also schön abwechslungsreich und gesund, aber dir dennoch dadurch Mangelerscheinungen zuziehen.
Wenn du wirklich gesund und abwechslungsreich ißt und dir jeden Tag (!) mehrere Portionen Gemüse und Obst und andere Lebensmittel wie Käse/Milch/Haferflocken/Müsli etc gönnst, dann kannst du einfach nicht auf 1000 kcal kommen, das geht gar nicht!

Entweder du rechnest falsch oder du machst etwas falsch :wink:

Beispielsweise:
Frühstück:
50g Müsli mit 1,5% Milch und etwas Obst = ca 400 kcal
Mittag:
mageres Putenbrustfilet mit 200g Kartoffeln und leichter Soße mit Portion Gemüse = ca 500 kcal
Abendessen:
leichter Salat = sagen wir mal 300 kcal

Macht zusammen 1200 kcal, die Zwischenmahlzeiten (Obst, Joghurt!) und Getränke (!) nicht mitgerechnet.

Wie du mit einer ausgewogenen Ernährung täglich auf 1000 kcal kommen willst, ist mir ein Rätsel :wink:

Du hast anfangs eher Wasser verloren als das, was
gewünscht war.

Zunächst (die ersten 5-7 Tage) sicher, da ich aber auch die
relevanten Körperumfänge sowie den Körperfettanteil
regelmässig messe und auch die Leistungsfähigkeit meiner
Muskulatur beobachte, ist es schon so (gott sei dank) dass das
meiste Verlorene Fett gewesen ist.!!

Ja, ich sagte ja auch „anfangs“ :wink:
Es ist ja meist so, daß man durch den anfänglichen tollen Erfolg (was ja nur Wasser ist) begeistert ist und erwartet, daß es auch so weitergeht. Daß das nicht der Fall ist und sein kann, ist dir ja auch klar :wink:

Ich das Körperfett langsam (!) etwas steigern.

Versteh ich nicht. Bei meinen Daten (insbesondere dem
täglichen Ausdauersport) ist ein Körperfettanteil von ca. 15 %
optimal.

Das hast du falsch verstanden (und mich ein wenig falsch zitiert :wink:). Meine Aussage bezog sich auf deine Frage, was du mit der Nahrungszufuhr machen sollst, ich zitiere nochmal:

frage ich mich wie ich mich jetzt am Besten verhalten sollte?
Nahrungszufuhr steigern, beibehalten, senken?

Ich würde es langsam (!) etwas steigern. Auf keinen Fall noch weiter
absenken - damit riskierst du nur gesundheitliche SChäden, von
Kollaps bis zu Mangelerscheinungen!

Ich bezog mich auf die Nahrungszufuhr bzw. die Kalorienzahl :wink:

Steigere die Kalorienzahl etwas, so auf ca 1600 z.b., mach es
aber langsam, eventuell über 2-3 Wochen.

Da liegt die Schwierigkeit. Ich möchte nicht Anfangen jetzt
über mein natürliches Sättigungsgefühl hinaus, Essen in mich
reinzustopfen.

Nein, das wäre ja auch verkehrt! :wink:
Das ist ja völlig richtig, daß du auf dein Sättigungsgefühl hörst! Schätze dich froh, daß das bei dir so gut klappt, denn daran scheitern die meisten „Diäten“ :wink:

Also könnte ich nur bei konstantem Volumen die Kalorienzahl
erhöhen, d.h. fetteres Essen zu mir nehmen.

Nee, das wäre auch nicht so gut. Allerdings ist deine Grenze mit 20g Fett pro Tag doch etwas streng. Fett ist ja nicht generell schlecht und ein wenig braucht der Körper ja auch, v.a. um einige Vitamine aufnehmen und verarbeiten zu können. Gut abnehmen kannst du auch, wenn du diese Grenze etwas höher setzt, so z.b. 40-60g Fett am Tag.
Allerdings solltest du auch auf die „versteckten“ Fette achten :wink:

Wie also nun steigern?
Kennst du die „Ernährungspyramide“? Wenn du dich täglich (!) an die empfohlenen Mengen hälst, also

  • mehrmals am Tag Getreideprodukte (Brot, Müsli, Kartoffeln)
  • mind. 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag
  • täglich Milch und Milchprodukte
  • hin und wieder ( nicht unbedingt täglich ) Fleisch und Fisch

kommst du automatisch auf über 1000 kcal!!

So sollte deine Ernährung aussehen!
Wenn du dir einen genauen Eßplan (oh, ich hasse das *g*) erstellen willst, kannst du auch zu einer Ernährungsberatung gehen. Einige Krankenkassen bieten das an, teilw. für ihre Mitglieder sogar kostenlos oder die Kosten werden zum (großen) Teil erstattet. Erkundige dich da mal.

Wie kann der Körper mit 1000kcal die gleiche Leistung bringen
wie mit den vorgesehenen 2500 kcal?

Er versucht zu überleben :wink:

Aber wenn er konstante Leistung bringt, und sich plötzlich
nicht mehr aus den körpereigenen Depots bedient, wo nimmt er
die Energie dann her ? Würde mich ja schon interessieren.

Klar werden die körpereigenen Depots angegangen: zuerst werden die schnellverfügbaren Reserven abgebaut, sprich Glucose und Eiweiß, erst dann geht der Körper an die Fettreserven.
Muskelmasse wirst du durchaus abgebaut haben, wenn sich deine körperliche Betätigung rein auf Joggen beschränkt. Dann wird zwar an einigen für das Laufen nötigen Muskeln aufgebaut, dafür aber andere, die vernachlässigt wurden, abgebaut (bei extremen Diäten sogar Herzmuskulatur). Das ist jetzt aber nur Theorie, keine Ahnung, obs bei dir wirklich so ist :wink:

Irgendwo muss er sie ja dann einsparen (Körpertemperatur, o.Ä)
Macht er aber offensichtlich nicht.

Einige Sachen merkt man nicht unbedingt. Runterregulierung der Temperatur oder des Herzschlags etc. hättest du sicher gemerkt (ist aber auch nur bei extremen Diäten bzw. Hungern der Fall), aber wenn der Körper den Grundumsatz senkt (also den Ruheumsatz), dann geschieht dies ohne daß du es bemerkst, wirkt sich aber verhehrend auf deine „Diät“ aus :wink:
Sonstige mögliche Mechanismen, die runterreguliert werden können: Immunsystem, Aufbau von Haut und Schleimhaut bzw. alle Mechanismen, die irgendwas mit Produktion und Aufbau zu tun haben, also eine ganze Menge!

Außerdem wird der Körper dadurch zu einem besseren Futterverwerter! Sprich, irgendwann kommst du zu dem Punkt, wo du mit nur 1000 kcal sogar noch zunehmen kannst!!

Ist die Sache mit dem JoJo-Effekt nicht vielmehr so, dass die
Leute praktisch nichts mehr essen und sich die
Verstoffwechselung auf genau diese Kalorienmenge einstellt.

Defininitv nein! Der Jojo-Effekt tritt natürlich verstärkt bei Nulldiäten auf, aber auch bei allen anderen Diäten mit verringerter Kalorienzahl!

Wenn besagte Personen jetzt von heute auf morgen die
Nahrungszufuhr steigern, verstoffwechselt der Körper trotzdem
nur die vorherige Menge von z.B. 1000 Kcal, der Rest wird in
Fett transformiert (wegen Systemträgheit). Also ist der
Problem des JoJo-Effektes doch nicht das weniger Essen an
sich, sondern die fehlerhaft durchgeführte Aufbauzeit danach.

Nicht nur, siehe meine anderen Erläuterungen dazu. Stichwörter Setpoint, Stoffwechselregulierung und „Futterverwertung“.

Und die Aussage von max. 0,5 kg Gewichtsverlust pro Woche kann
ich generell auch nicht bestätigen.

Mag sein, aber solche radikalen Diäten, die einen Gewichtsverlust von mehr als 0,5-1 Kilo pro Woche bewirken sind auf Dauer gesundheitsschädlich und es wird dringend davon abgeraten, dies länger als einige wenige Wochen zu machen!

Sonst wäre das ganze Heilfasten ad absurdum geführt und somit
nicht mehr heilsam.
(was es aber meiner Erfahrung nach schon ist auch wegen
Entschlackung, etc.).

Fasten ist sowieso eine absurde Sache und erst Recht das Märchen mit den Schlacken :wink:
Meines Erachtens ist Fasten völlig unnötig und außerdem gefährlich…
Aber dazu hab ich schon was kritisches geschrieben, siehe hier: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Gruß,
Sharon

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Hallo,
nur eine Frage - wie war Dein Körperfettanteil vor der Diät (inkl. Heilfasten) ?

Gruss
Enno

hallo hartmut,

vollwert ist wissenschaftlicher unsinn, aber wenn du daran glaubst, bittesehr.
dein problem ist, wie schon von den anderen beschrieben, deine positive energiebilanz.
dein sportanteil sollte unbedingt erhöht werden, z.b durch krafttraining.
dadurch erhöht sich dein grundumsatz.

strubbel
d:open_mouth:)

Hallo Enno,

das kann ich Dir gar nicht genau sagen da ich mich erst nach dem Heilfasten überhaupt für mein Gewicht respektive den Körperfettanteil interessiert habe(Heilfasten war als Initiation für das Nichtrauchen gedacht).
Soweit ich mich aber erinnern kann, hatte ich so um die 24-25 %.
Abgesehen davon ist m. E. die Toleranz bei der heimischen Körperfettmessung relativ gross (Ich hatte in den letzten 10 Tagen Werte von 16,5 - 21 %, was rein pysiologisch nicht sein kann. Aber da die Messung ja über den Körperwiderstand erfolgt sind da ja noch viele andere Einflußgrößen vorhanden).

Herzliche Grüße

Hartmut

Hallo Strubbel,

den Körper vollwertig d.h. mit allen notwendigen Nährstoffen versorgend (lt. meiner persönlichen Begriffsdefinition) zu ernähren kann natürlich niemals Unsinn sein. Aber ich denke dass hier ein Kommunikationsproblem vorgelegen hat.

Deine Aussage dass eine positive Energiebilanz vorliegt ist natürlich grundsätzlich richtig bei vorhandenem Übergewicht. Da dies aber grundsätzlich bei jedem Lebewesen so ist welches Übergewicht hat (Stoffwechselstörungen sind ausgenommen)
kann das keine Begründung für eine Handlungsempfehlung sein. Vielmehr ist die Ursache dieser positiven Energiebilanz zu betrachten. Da beispielsweise ich jeden Tag mindestens 1 Stunde beim Laufen bin ist der zu geringe Grundumsatz mit Sicherheit nicht das Problem. Entscheidend ist hier die Struktur, Menge und Qualität der aufgenommenen Nahrung zu betrachten und, was noch entscheidender ist, die Ursachen für ein bestimmtes Ernährungsverhalten. Da meine Ernährung in erster Linie aus Zucker und Fett bestanden hat war es notwendig genau dies in Richtung Obst, Gemüse, Kohlenhydrate, etc. zu verändern
Und genau dies ist geschehen, mit gutem Erfolg.

Herzliche Grüße

Hartmut

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vollwert und so
hallo hartmut,

vollwert ist unsinn, normale kost deckt deinen bedarf an nährstoffen völlig.
aber wenn es dir schmeckt, du deinen glauben an vollwert hast und es verträgst, bittesehr.
du hast dich nur von kohlenhydraten und fett ernährt? schwer zu glauben.
dennoch solltest du darauf achten, einigermaßen ausgewogen zu essen.
auch solltest du den genuss nicht vernachlässigen.
und hab geduld, nimm nicht zu schnell ab. da ganze ist sonst sehr ungesund.

strubbel
E:open_mouth:)