Abneigung gegen Kinder - Wo finde ich Hilfe?

Hi!

Ich schiebe schon lange ein Problem vor mir her: Kinderkriegen.
Seit 14 Jahren lebe ich in einer glücklichen Beziehung und es könnte von mir aus ewig so weitergehen. Nun haben wir beide die 30 überschritten und die Frage nach eigenen Kindern wird immer aktueller. Meine Freundin ist sich sicher in den nächsten Jahren Kinder haben zu wollen, nur ich kann mich einfach nicht damit anfreunden. Mein Verstand sagt mir, daß ich Kinder haben sollte und auch nur so langfristig glücklich sein kann.
Aber ich will einfach nicht Vater sein. Ich habe sehr viel darüber nachgedacht und versucht herauszufinden, wo meine Abneigung herkommt. Vermutlich liegt die Ursache in meiner Jungend, das spüre ich irgendwie.
Weiter komme ich jedoch nicht. Es scheint, als sperre sich mein Kopf jedesmal, wenn ich dem Zentrum des Problems zu nahe komme.
Mittlerweile glaube ich, daß nur professionelle psychologische Beratung mir weiterhelfen kann. Nur: wie finde ich eine kompetente Beratung? Ich kenne privat zwei Psychologinnen, bei denen ich mir sicher bin, daß sie mich nie weiterbringen könnten. Das schreckt mich davor ab, mir einen Psychologen aus den Gelben Seiten rauszusuchen.

Wer kann mir sagen, wie den passenden Ansprechpartner finde?

Hi,

Profamilia kann Dir sicherlich weiterhelfen: http://www.profamilia.de, das ist alles, was mir auf Anhieb an Links dazu einfällt.

Aus eigener Erfahrung (nicht in Bezug aufs Kinderkriegen *g*) kann ich sagen, dass es nicht verkehrt sein muss, sich den Psychologen aus dem Telefonbuch selbst zu wählen. Oft „verraten“ schon die Damen am Telefon durch ihre Art, ob die Chemie mit dem Psychologen/Arzt stimmt oder nicht. :smile:

Ansonsten kannst Du Dich auch an Deinen Hausarzt wenden oder den Frauenarzt Deiner Frau, die beiden (mind. letzterer) haben sicherlich auch schon Erfahrungen dahingehend und können Dich/Euch beraten.

Grüße
Natascha

Hallo Sebastian,

Ich schiebe schon lange ein Problem vor mir her:
Kinderkriegen.

Uiiiiiii! Na, in dieser Hinsicht bin ich Expertin… :wink:

nur ich kann mich
einfach nicht damit anfreunden.

Was ich Dir nachfühlen kann…

Mein Verstand sagt mir, daß
ich Kinder haben sollte und auch nur so langfristig glücklich
sein kann.

Warum??? Um dem gesellschaftlichen/familiären Druck gerecht zu werden (Du weißt schon, der Schwachsinn von wegen Baum pflanzen, Haus bauen, Sohn zeugen, blablabla)? Weil es schon immer so war, daß man spätestens mit 30 einen Hosenscheißerporsche durch die Gegend schieben muß? Weil Männer mit Familie (Verantwortungsbewußtsein & Co.) im Beruf besser vorankommen?

Aber ich will einfach nicht Vater sein.

Punktum!!! Wo ist das Problem? Du willst nicht und basta! Nicht jeder Mensch muß Teppichratten in die Welt setzen.

Ich habe sehr viel
darüber nachgedacht und versucht herauszufinden, wo meine
Abneigung herkommt. Vermutlich liegt die Ursache in meiner
Jungend, das spüre ich irgendwie.

Das glaube ich nicht. Ich hatte eine sehr glückliche - hart an der Grenze zu dem, was man ‚wohlbehütet‘ nennt - Kindheit, aber der Gedanke an eigene Kinder war mir von Kindesbeinen an ein Greuel! Meine Granny und meine Mom nahmen es mir bis vor einigen Jahren noch fürchterlich übel (ich bin die älteste Enkelin bzw. die ältere Tochter, ergo hätte ich als erste mit Teppichrattenproduktion anfangen sollen… ), daß ich nicht will.

Mittlerweile glaube ich, daß nur professionelle psychologische
Beratung mir weiterhelfen kann.

Och, das kannst Du machen, nur glaube ich nicht, daß Du es nach ein paar Sitzungen plötzlich kaum erwarten kannst, Vater zu werden. Es muß dafür auch keine psychische Ursache geben: manche Menschen wollen einfach nicht.

Übrigens: was mir bei Deinem Posting aufgefallen ist… Du schreibst, Ihr seid seit 14 Jahren zusammen und habt gerade die 30 überschritten. Nach Adam Riese wäre es mehr oder weniger Deine erste - und bisher einzige? - Freundin. Daß sowas Angst machen kann, ist klar. Unfein ausgedrückt: Du hast Dir die Hörner nicht abgestoßen, bist seit Ewigkeiten mit der Frau zusammen, jetzt will sie Dir auch noch Ketten in der Gestalt eines Kindes anlegen… Da muß ein Mann ja das Fürchten kriegen…

Gruß

Renee

Hallo Sebastian,

warum denkst Du, dass das ein Problem ist. Manche wollen Kinder und andere eben nicht. Ab einem bestimmten Alter ist der Druck von außen enorm. Und vor allem: alle finden Kinder toll. Ich für meinen Teil kann mich dem nicht anschließen und habe vor fast 6 Jahren eine entsprechende Entscheidung getroffen und damit vorgesorgt.

Ein Problem wird das ganze erst dann, wenn die Entscheidung gegen Kinder für deine Freundin ein Problem ist. Weiß sie von deinen Sorgen und Gedanken?

Es darf meiner Auffassung nach genauso Menschen geben, die keine Kinder wollen, wie welche, die unbedingt welche wollen. Und wenn jemand keine Kinder möchte, so sollte er sich auch keine anschaffen. Denn viel schlimmer als keine Kinder zu wollen finde ich nämlich, ungewollte Kinder in die Welt zu setzen.

Vielleicht hat dir das ein bischen geholfen.

Gruß
Yvonne

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Psychologe
Hallo Sebastian,

könnten. Das schreckt mich davor ab, mir einen Psychologen aus
den Gelben Seiten rauszusuchen.
Wer kann mir sagen, wie den passenden Ansprechpartner finde?

Gelbe Seiten… sind total ok, denn es ist für einen Psychologen total normal wenn du hingehst und sagst, du möchtest einen Probetermin, da dir wichtig ist dass die Chemie stimmt.
Auf die Weise kannst du viele ausprobieren, bis du einen hast der dir taugt (vielleicht hast du bis dahin schon so viel drüber geredet, dass du gar nichts mehr brauchst? :wink:)

Ach ja, noch was: Eigene Kinder sind was völlig anderes als fremde. Das Gefühl das man ihnen entgegenbringt, kann man sich, wenn man keine eigenen hat, gar nicht vorstellen. Vorausgesetzt du bist bei der Geburt dabei und verbringst viel Zeit mit dem Baby.
Vielleicht musst du gar nicht so viel Angst davor haben.

Liebe Gruesse,
Matilda

Hallo,

Ich schiebe schon lange ein Problem vor mir her:
Kinderkriegen.

du brauchst wirklich hilfe
nur - dein problem ist glaube ich größer als du es wahrhaben willst.
du willst etwas (kinder) nicht und möchtest deshalb zum doc rennen um zu erfahren warum du keine kinder willst !

wenn nun z.B. jeder der keine braunen schuhe anziehen möchte professionelle hilfe in anspruch nehmen würde um zu erfahren warum ihm schwarze schuhe eigentlich lieber sind dann …

na ja, nichts für ungut und viel spaß beim therapeuten …

Lies mal den beitrag abneigung gegen nieren op und denke mal nach was im gegensatz zu deinem Müll wirkliche probleme sind

Es ist wie mit Fürzen:
bei den eigenen ist es was anderes :smile:.

Hallo Sebastian

Fremde Kinder nerven mich auch. Aber trotzdem moechte ich auch bald
eins haben. Denn ich glaube, das eigene Kind nimmt man anders wahr
als ein fremdes. Aber wenn dich dein Problem wirklich beschaeftigt,
dann sprich mit Freunden und einem Psychologen/Psychotherapeuten
darueber.

Gruss, Tychi

Ich würde ganz einfach sagen:
Wenn du keine Kinder willst und deine Freundin auch nicht und ihr ein ausgefülltes leben habt:
Lasst es sein!
Wenn sie jedoch will und auch schon einiges über 30 ist, hast du (ihr) ein Problem.
Aber mach dir mal keine Sorgen falls ihr euch doch dazu entschließt:
Ich fand kleine Kinder immer nur lästig und nervig.
Bis ich mein eigenes im Arm hatte.
Sibylle
P.S. Meine eigenen Kinder sind nun erwachsen, und ich finde kleine Kinder wieder lästig und nervig.
Versteh ich nicht, aber ist so.

Hallo,

Ich fand kleine Kinder immer nur lästig und nervig.
Bis ich mein eigenes im Arm hatte.

es wird über die Hormone gesteuert. So einfach funktioniert manchmal das Leben.

Gruß

Tahere

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

Lies mal den beitrag abneigung gegen nieren op und denke mal
nach was im gegensatz zu deinem Müll wirkliche probleme sind

ist Sebastians Problem für ihn weniger wichtig, nur weil er das Glück hat, nicht in der von Dir angesprochenen Situation zu sein?

Kapier ich nicht.

Grüße
Natascha

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Hi!

Ohne jetzt Kinder als Teppichratten zu bezeichnen ( was hier einige taten und was ich als sehr unpassend empfinde ), kann ich dir sagen, dass gerade die Männer, die zuerst rum gröhlen, dass sie ja keinen kleines Blag ( auch keine tolle Bezeichnung ) haben wollen, hinterher die stolzesten Väter sind. Kein Mensch wird in die Elternrolle hineingeboren. Sprich zuerst mit deiner Freundin über deine Sorgen! Vielleicht kann sie die ja schon zum Teil entkräften. Ich glaube du bist mit deiner Gefühlslage nicht alleine!
Wenn du wirklich denkst, dass es etwas mit deiner Kindheit zutun haben könnte, dann suche dir einen Psychologen in deiner Nähe. Frag deinen Hausarzt, oder wende dich an die örtliche kassenärztliche Vereinigung. Die haben Listen mit allen kassenärztlich zugelassenen Psychologen in deiner Nähe.

Hi Tahere!

es wird über die Hormone gesteuert. So einfach funktioniert
manchmal das Leben.

OH NEIN!
Lass mir doch ein bisschen das Gefühl von Romantik und Liebe!

Sibylle

Hellseherei?!
Hi Nati,

Oft
„verraten“ schon die Damen am Telefon durch ihre Art, ob die
Chemie mit dem Psychologen/Arzt stimmt oder nicht. :smile:

Das ist jetzt aber nicht Dein Ernst, oder?! Wie sollen die Jungs & Mädels am Telefon wissen, ob es der richtige Psychologe/Arzt für Sebastian ist? Der Typ mag Erfahrung noch und nöcher und noch mehr Diplömchen haben: wenn Sebastian ihn nicht mag, dann wird dat nix! Fertisch! Der Arzt/Therapeut, der XY gut tut, ist nicht automatisch für Sebastian gut… Oder würdest Du Dich als Frau z. B. einem Gyn anvertrauen, der Dir zwar wärmstens von Freundin/Mutter/Hastenichgesehen empfohlen wurde, bei dem Du Dich aber unwohl fühlst?

Grüße

Renee

Lieber Sebastian.

Mein Mann wollte niemals Kinder - jetzt haben wir drei!
Eigentlich gibt es nur eins: Probier es aus! Du wirst es genießen, du wirst deine Kinder niemals mehr hergeben wollen und du wirst nicht mehr verstehen, warum du mal keine wolltest.
Du wirst auch Zeiten haben, wo sie dich nerven und du dich fragst, warum du welche hast. Aber du wirst mit deinen Aufgaben wachsen, deine Schwerpunkte und Wertvorstellungen werden sich ändern und du wirst sehr viel an Erfahrungen dazu gewinnen.

Trau dich!
Gruß
Tutulla

Neeeeee
Huhu,

Oft
„verraten“ schon die Damen am Telefon durch ihre Art, ob die
Chemie mit dem Psychologen/Arzt stimmt oder nicht. :smile:

Das ist jetzt aber nicht Dein Ernst, oder?! Wie sollen die
Jungs & Mädels am Telefon wissen, ob es der richtige
Psychologe/Arzt für Sebastian ist? Der Typ mag Erfahrung noch
und nöcher und noch mehr Diplömchen haben: wenn Sebastian ihn
nicht mag, dann wird dat nix! Fertisch! Der Arzt/Therapeut,
der XY gut tut, ist nicht automatisch für Sebastian gut…
Oder würdest Du Dich als Frau z. B. einem Gyn anvertrauen, der
Dir zwar wärmstens von Freundin/Mutter/Hastenichgesehen
empfohlen wurde, bei dem Du Dich aber unwohl fühlst?

neinnein, falsch verstanden. :smile:

Bei mir ist es so, dass ich schon an der Art der Arzthelferin merke, ob ich mich beim Arzt wohlfühle oder nicht. Also: zickige Empfangsdame, unsympathischer Arzt - nette Empfangsdame, netter Arzt. Mag ziemlich naiv klingen, aber wenn ich mich mal ganz konzentriert zurückerinnere, trifft das zumindest auf meine bisherigen Ärzte (jeder Kategorie) zu. :smile:

Liegt wahrscheinlich daran, dass nett und zickig nicht zusammen arbeiten könnten. :wink: Es ist auch so, dass junge Ärzte jung(geblieben)e Arzthelferinnen haben und bei gaaanz gemüüüttliiiichhchcheeeen Ärzten ebensolche Mädels vorne sitzen.

Obwohl das mit der Hellseherei auch nicht schlecht wäre, würde einiges an Zeit sparen. *fg*

Grüßlis
Natascha

hi

Mein Mann wollte niemals Kinder - jetzt haben wir drei!
Eigentlich gibt es nur eins: Probier es aus!

cooooler Trick - darf er dich verklagen, wenns schief geht und er leider leider immer noch keine Kinder leiden kann? nur dann eben seine eigenen ? darf er sie dann bei dir abgeben ?? oder woanders ? hat er da auch 2 Jahre gewährleistung auf garantierte vatergefühle ???

Stimmt schon, manche Männer die auf keinen fall kinder wollten lassen sich irgendwann dazu überreden, wenns denn die Frau nur mit kindern oder garnicht gibt (oder sie werden vor vollendete Tatsachen gestellt) , aber dass es bei euch möglicherweise so war, dass dein Mann doch stolzer Vater geworden ist und seine kinder liebt) bedeutet nicht, dass es bei Sebastian auch so sein wird

da fällt mir auf - hast du nirgendwo geschrieben dass dein Mann seine Kinder liebt !!! DU hast nur geschrieben dass ihr drei habt (und unterschwellig klang durch wie toll DU das findest etc.) obwohl er keine wollte … das ist ein nicht unwesentlicher Unterschied

Gruß H.

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Hallo,

genau solche Antworten führen dazu, dass Leute sich nicht trauen, über ihre Probleme zu reden. Für einen selbst, sind die eigenen Probleme immer auch die größten Probleme - und sorry, bis zum bestimmten Punkt geht es doch nur um uns selber und nicht um andere. Das heißt nicht, dass man kein Mitgefühl für andere haben soll - aber man darf auch an sich denken.

Denk mal drüber nach.
Gruß
Yvonne

Lies mal den beitrag abneigung gegen nieren op und denke mal
nach was im gegensatz zu deinem Müll wirkliche probleme sind

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Ergänzung
Danke an alle, die so schnell geantwortet haben und ich habe gleich eine Ergänzung, um Missverständnisse zu vermeiden:

Ich glaube nicht, daß ich einfach keine Kinder will. Der Gesellschaftsdruck spiel bei mir auch keine Rolle und ist in meiner Fall auch gar nicht da.

Mein Golflehrer hat mir mal einen unbewussten Tip gegeben, der für mich seit dem sogar zum Lebensmotto geworden ist: Ein Golfball, der kurz vor dem Loch stehen bleibt, hatte nie die Chance ins Loch zu gehen. Deshalb muss man immer 10cm hinter das Loch ziehlen.
Ich möchte mir einfach nicht die Chance nehmen lassen, ein glücklicher Vater zu sein. Zumal ich ja vermute, daß nur eine Art Traume verhindert, daß meine Kinderwunsch Hormone ihren Dienst aufnehmen.

Mit meiner Freundin, meinen besten Freunden und meinen Eltern/Bruder habe das Thema natürlich auch schon x mal durch.

Hallo Sebastian,

Danke an alle, die so schnell geantwortet haben und ich habe
gleich eine Ergänzung, um Missverständnisse zu vermeiden:

Ich glaube nicht, daß ich einfach keine Kinder will. Der
Gesellschaftsdruck spiel bei mir auch keine Rolle und ist in
meiner Fall auch gar nicht da.

Hm, es hört sich aber auch nach mehrmaligem Lesen nicht unbedingt so an, als WOLLTEST Du Kinder :wink:

Ich möchte mir einfach nicht die Chance nehmen lassen, ein
glücklicher Vater zu sein.

Das ist aber ein Thema, das auf ganz viele Lebensbereiche zutrifft: nehme ich den Job X oder Y, welche Ausbildung wähle ich, wohin ziehe ich, wen heirate ich, heirate ich überhaupt, kaufe ich eine Immobilie oder bleibe ich Mieter usw., usw. Ja, ich weiß, an einer Stelle hinkt der Vergleich: Kinder sind nunmal absolut unrevidierbar, wenn sie da sind, gibt es keine Korrektur dieser Entscheidung.

Für mich hört sich das, was Du schreibst, so an: „Wenn ich auf Kinder verzichte, weil ich eigentlich keine mag, dann könnte ich etwas verpassen, und das will ich nicht.“

Es ist wirklich nicht böse gemeint, aber dieser Ansatz reicht meiner Meinung nach nicht aus, um Kinder in die Welt zu setzen, und ich finde es gut, dass Du Dir Gedanken machst.

Die Umkehrung ist nämlich: „Jetzt habe ich Kinder, es ist nicht so toll, wie gedacht, gewisse Dinge gehen einfach nicht mehr (weil das Geld für mehr Personen reichen muss, weil die Kinderunterbringung nicht so einfach ist wie gedacht, weil das Kind im falschen Moment krank wird usw., es gibt massenhaft abschreckende Beispiele *g*). Warum nur habe ich mir das angetan ? Ich will jetzt aber *setzeirgendetwasein* und kann nicht mehr !“

Ich behaupte mal, auch wenn Du Dich FÜR Kinder entscheidest, „verlierst“ Du dabei etwas anderes. Niemand kann Dir sagen, wie es Dir dann geht.

Zum Thema „wenn das Kind erst einmal da ist, wirst Du es lieben“ kann ich nur sagen, das ist meiner Meinung nach eine romantische Verklärung. Ein Elternliebe-Gen, das automatisch auf höchstes Glück schaltet, ist nicht wirklich vorhanden, auch wenn es natürlich in den meisten Fällen so läuft.

Ich selbst wollte übrigens nie Kinder und wurde sozusagen zu Kind Nr. 1 „überredet“ *g*. Inzwischen haben wir 3 Kinder (absichtlich !) und sind meistens sehr glücklich darüber, würden die Kleinen nie wieder hergeben. Ich könnte mir aber theoretisch durchaus ein Leben ohne eigene Kinder vorstellen, es muss sich nicht jede® zu Nachwuchs zwingen *g*.

Zumal ich ja vermute, daß nur eine
Art Traume verhindert, daß meine Kinderwunsch Hormone ihren
Dienst aufnehmen.

Mein „Trauma“ (war es im psychologischen Sinne sicher nicht) war, dass ich meinen jüngeren Bruder weitgehend aufziehen mußte. Er war sooo anstrengend, und ich hatte viel zu früh viel zu viel Verantwortung, so dass ich als junge Erwachsene das Gefühl hatte, ich hab schon genug Windeln gewechselt in meinem Leben *g*.

Alles Gute wünscht Dir

Inselchen