Hi!
Den Grundumsatz kann man nicht errechnen, nur messen.
Es gibt sicher vieles, was man nicht berechnen kann, aber mit
„berechnen“ kommt man komischerweise trotzdem immer in den
richtigen Bereich…
Warum sollte er, wenn man ihm 500 kcal unter Grundumsatz gibt?
Er wird damit auskommen und das Gewicht halten.
Aha, na gut, wenn Du das schon im Voraus weißt, dann kann er
es sich ja sparen.
Kalorienzählen kann er sich in der tat sparen, das ist völlig richtig.
Aber erklär mir mal bitte: wenn physikalisch gesehen die
Energie, die reingeht benötigt wird, um Temperatur und
Fettvorrat etc. etc. der Person zu erhalten, bzw. den Körper
in Betrieb zu halten: wie soll das dann auf Dauer mit dem
Gewicht halten funktionieren?
Weil es nun mal so ist, daß bei Verringerung der Energiezufuhr auch der Energieverbrauch sinkt.
Der Grundumsatz - und das ist der Hauptenergeiverbraucher - sinkt ganz einfach.
:Wenn er gleichzeitig genug
Eiweiß nimmt, um den Abbau aus den Muskeln zu vermeiden und
selbige auch noch weiterhin benutzt und somit den Körper zum
Erhalt anregt??
Okay, Muskeln gebrauchen und genug Protein sollten deren Verbrennung weitgehend verhindern.
Dann wird der Stoffwechsel irgendwann dazu
übergehen, auch die Fettreserven anzugreifen. Aber halt nicht
so schnell, wie bei einer Radikaldiät. Wenn dieses Prinzip
nicht funktionieren würde, gäbe es niemanden, der abnehmen
könnte!
Das funktioniert schon, aber durch Reduktion der Kohlenhydrate, nicht der Kalorienzahl insgesamt.
Abnehmen ist bei den Meisten ja eben verbrennen Körpereigenen Proteins, sprich der Muskeln und schlimmstenfalls auch noch der Organe, wenn sie einfach nur die Energiezufuhr immer weiter senken.
Ob das jetzt im konkreten Fall 500kcal sind oder mehr, muss er
selbst ausprobieren.
Man geht heute von mind. 0,8 g aus, bei körp. Arbeit oder
Sport mehr.
Hast du die Aussagen der DEG auswendiggelernt? Kann sein, dass
jemand, der ansonsten pumperlgsund ist und nicht abnehmen
will, mit diesen kläglichen 0,8g auskommt. Aber wie Du schon
beschrieben hast: es gibt Situationen, da braucht man mehr.
Und Abnehmen ist eine davon.
Okay, ich halte diese und alle anderen Angaben der DEG auch für ziemlich knapp. Die gehen übrigens aktuell sogar von nur 0,6 g aus, aber so weit würd ich mich keinesfalls aus dem Fenster lehnen.
- max. 20-25% der Gesamtkalorien aus Fett. 1g Fett hat ca.
8kcal.
Und der Rest?
Kohlenhydrate. Aber die braucht man bei meiner Variante nicht
auch noch berechnen, logisch, wenn die anderen beiden Anteile
vorgegeben sind…
Hm, gerade die sollte man zählen. Warum, schreibst Du weiter unten selber.
Warum keine Süßstoffe?
Ich kann hier keine ganze Abhandlung über die Wirkung von
Süßstoffen schreiben. Google mal ausgiebeig. Aber es hat was
mit dem Weg Zunge Rezeptoren -> Gehirn ->
Insulinausschüttung zu tun. Süßstoffe sind da in gewissem Maße
Dickmacher ohne Kalorien, weil sie den Körper
durcheinanderbringen. Auch sowas kann dickmachen, nicht nur
das Zucker essen.
Das ist immer noch sehr umstritten und keinesfalls abschließend geklärt. Wissenschaftler der Charite´ in Berlin, wo ich z.Z. an einer entsprechenden Studie beteiligt bin, gehen davon aus, das nur das reale Vorhandensein von KH auch Insulin lockt.
Davon abgesehen bin ich aber auch gegen Süßstoffe.
:Außerdem ist es für einen Abnehmwilligen auf
Dauer viel einfacher, wenn er sich den Süßen Geschmack im
Essen einfach abgewöhnt hat. Das geht recht schnell.
Wie hoch ist der denn?
1l Orangensaft = 100g Zucker (= von der Menge her etwa 33St.
Würfelzucker aber halt als Fruchtzucker)
Fruchtzucker, genau, und deshalb halte ich das Umrechnern in Zuckerwürfel für irreführend. Fructose ist der einzige Zucker, für dessen Abbau kein Insulin benötigt wird.
Coca-Cola = 110g, Kirschsaft = 120g, Apfelsaft = 120g…
Cola und Fruchtsäfte würd ich nicht in einen Topf werfen wollen.
… da ist wieder da Märchen von abends essen macht dick…
Komisch, hab schon öfters von Leuten gehört, bei denen das
geholfen hat.
Na klar, abends nichts mehr essen bedingt ja, daß keine KH mehr da sind, da nimmt man ab. Das hat aber nichts mit der Tageszeit zu tun.
Fakt ist, dass der Körper abends nicht mehr mit
dem ganzen Gemüsezeugs usw. belastet werden sollte.
Das ist kein Faktum, das ist eine Behauptung oder bestenfalls eine Theorie.
Und daß es abends Gmüse sein soll, habe ich auch nicht gesagt.
Im Schlaf
soll der Körper sich reparieren und nicht mit der Verdauung
belastet sein. Kohlehydrate halten außerdem den Insulinpegel
hoch, und der muss niedrig sein, damit überhaupt Fett aus den
Zellen geholt wird.
DAS ist der springende Punkt. Da kann es dann auch nicht schaden, wenn Material für die „Reparaturen“ zur Verfügung steht, sprich Protein.
Die KH sorgen für Insulin, und das verhindert Fettverbrennung, völlig richtig, steht aber im Widerspruch zu oben, wo ich schon darauf hingewiesen habe:
- max. 20-25% der Gesamtkalorien aus Fett. 1g Fett hat ca.
8kcal.
Und der Rest?
Kohlenhydrate. Aber die braucht man bei meiner Variante nicht
auch noch berechnen, logisch, wenn die anderen beiden Anteile
vorgegeben sind…
Wenn in Wahrheit die KH es sind, die über zu dick oder nicht entscheiden - und sie sind es - sollte man keinesfalls darauf verzichten, sie zu zählen. NUR sie im Prinzip. Das machen wir gerade in der Studie, und die Pfunde purzeln. Kalorienzahl egal, Fettanteil egal, KH begrenzt, Gewicht geht runter.
In den Vergleichsgruppen, die auf Fett verzichten bzw. Kalorien zählen müßen übrigens nicht.
Außerdem gibts ein Wachstumshormon, das aus Eiweiß gebildet
wird - und zwar vorwiegend nachts -
YES! Und darum sollte nachts auch Protein zur Verfügung stehen!
und dieses Hormon macht
schlank und erhält jung. Unterstützend bei der
Eiweißverwertung wirkt dann noch das Glas Wasser mmit
Apfelessig…
Noch Fragen?
Nein, wir sind uns weitestgehend einig: Wenig KH + viel Protein + Sport = schlank.
Gruß
Andrea
LG 