Nach 2jähriger Wohngemeinschaft verlangt mein Mitbewohner eine Abnutzungspauschale für, die von mir mitbenutzten Gegenstände in unserer Wohnung.
Mein Mitbewohner hat damals bei Easy-WG ein Zimmer angeboten, beim Einzug damit geworben, ich könne alle Dinge von ihm im Haushalt mitbenutzen, könne ohne viel zu investieren einziehen. Dies war damals auch mit ein Grund, überhaupt in diese Wohnung zu ziehen, da ich von zu Hause ausgezogen bin und einige Elektrogeräte, (wie Waschmaschine, Spülmaschine, Trockner) hätte anschaffen müssen.
Schriftlich haben wir nichts vereinbart, ich habe nur ganz normal den Mietvertrag seines vorigen Mitbewohners übernommen, über die Nutzung der Geräte meines Mitbewohners steht selbstverständlich nichts darin. Die Geräte waren oder sind weder neu noch besonders teuer gewesen, dazu kommt, dass ich selten zu Hause war (von 7 Tagen 2 höchstens 3Tage) und von mir, so gut wie nicht genutzt wurden, sogar meine Wäsche habe ich fast ausschließlich bei meinem Freund gewaschen. Mir eine Pauschale von 150€ für die Abnutzung der von ihm, mir zur Verfügung gestellten Gegenstände in Rechnung zu stellen ist einfach aus der Luft gegriffen, wie der Betrag sich zusammen rechnet wird ebenfalls nicht erwähnt. Für mich scheint es so - er hat wohl Geldnot und sucht nun Gründe mir meinen Teil der Kaution nicht auszahlen zu müssen.
Was kann ich da entgegen leisten, ich möchte mich rechtlich absichern, kann mir keinen Rechtsstreit erlauben und will es nicht darauf ankommen lassen.
Vor allen Dingen möchte ich meine Kaution weder verlieren, noch lange darauf warten, da ich sie für die neue Wohnung brauche. Was kann ich am Besten machen???
Darf mein Mitbewohner mir solche Kosten in Rechnung stellen am Ende des Mietverhältnisses, wenn vorher nichts vereinbart war???