angenommen man sähe über seinem mobilcom Debitel online Service seinen Einzelverbindungen an und stellt mit Schrecken fest, dass hier wöchentliche Kosten von 4,99 von „Datedicted GmbH“ abgebucht werden.
das sind monatliche Kosten von ca. 20,00 Euro.
Die Rechnung ist noch nicht raus, aber man kann ja bereits online sehen, was dann in der Folgerechnung zusammenkommt
(Es sind Kosten in diesem Monat entstanden, die Rechnung dazu kommt erst im nächsten Monat.)
Nun kann man sich natürlich nicht erinnern irgend etwas auf dem Handy downgeloaded zu haben - und selbst wenn, dann mit Sicherheit keine Abo und schon gar nicht bewusst!
Wie kann man sich hier wehren?
Ein Eischreiben an Datedicted GmbH, ist klar, aber mit welchem Inhalt?
Gibt es hierzu Musterschreiben?
Ein Anruf bei der mobilcom Debitel hotline hat nichts gebracht, die meinen man müsse sich an Datedicted GmbH direkt wenden. Der Rechnungsbetrag wird vorerst vollständig inkl. der Telefonflat vom Bankkonto abgezogen und falls Datedicted GmbH es wieder an debitel zurück zahlen sollte, würde debitel es dem Konto gutschreiben …
Ob das jedoch je passieren wird ??
Muss man sich jetzt einen Anwalt suchen? Übernimmt für solch einen Streitfall die Rechtsschutzversicherung die Kosten? Auch wenn man sich (unbewusst) bei solch einem Anbieter eingewählt haben soll?
hiermit bestreite ich ein Abonnement bei Ihnen abgeschlossen zu haben aus den folgenden Gründen:
.
.
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Transferieren Sie das Geld zurück.
Hilfsweise kündige ich hiermit das Abonnement fristlos.
(Dieser Satz ist sehr wichtig, falls die Forderung Rechtens ist werden weitere Kosten vermieden.)
MFG
Falls das Abonnement als ganzes bestritten wird den Mobilfunkbetreiber kontaktieren und sagen, dass die Beträge nicht bezahlt werden sollen/zurückgebucht werden sollen.
Falls nur weitere Kosten vermieden werden sollen reicht das obrige Schreiben.
hiermit bestreite ich ein Abonnement bei Ihnen abgeschlossen
zu haben aus den folgenden Gründen:
Transferieren Sie das Geld zurück.
Hilfsweise kündige ich hiermit das Abonnement fristlos.
(Dieser Satz ist sehr wichtig, falls die Forderung Rechtens
ist werden weitere Kosten vermieden.)
Nun ist es so, dass das Geld von debitel vom KundenKonto abgezogen wird, und debitel meint, man müsse dies mit dem Drittanbieter klären (also mit Datedicted GmbH)
und WENN Datedicted GmbH das Geld zurück an Debitel überweist, erst dann bekäme man das Geld von debitel zurück bzw dem Konto gutgeschrieben.
Debitel kann weder den Drittanbieter sperren oder nicht zahlen, noch kann Datedicted GmbH das Geld auf das Konto des „Opfers“ überweisen.
Einfach die Handy-Rechnung nicht zahlen geht hier leider auch nicht, denn dann würde im letzten Schritt das Handy gesperrt werden … Man ist also gezwungen die volle Summe an Debitel zu zahlen.
Falls das Abonnement als ganzes bestritten wird den
Mobilfunkbetreiber kontaktieren und sagen, dass die Beträge
nicht bezahlt werden sollen/zurückgebucht werden sollen.
Ja per Eischreiben ist klar. Aber zurückbuchen an debitel oder wie ?
Falls nur weitere Kosten vermieden werden sollen reicht das
obrige Schreiben.
Nein, es wird komplett ein gewünschtes Abo bestritten. Zumindest ein bewusstes.
Hilfsweise kündige ich hiermit das Abonnement fristlos.
(Dieser Satz ist sehr wichtig, falls die Forderung Rechtens
ist werden weitere Kosten vermieden.)
wenn die Forderungen berechtigt sind, somit also ein Vertrag besteht, wie kommst Du dann darauf, dass dieser Vertrag fristlos kündbar wäre? Die Voraussetzungen des BGB § 314 wären wohl kaum erfüllt und die Kündigung somit unwirksam.
Wenn schon kündigen, dann fristlos, hilfsweise ordentlich zum vertraglich vereinbarten nächstmöglichen Zeitpunkt.
bewusst wurde kein Abo bestellt, auch wurde sich auf keiner Dating- oder Flirtline angemeldet (schon seit minimum 10 jahren nicht mehr, da die Person nicht von solchen Diensten überzeugt ist - und das aus Überzeugung … )
Also auch dies schliesst aus. Über google schrieben auch Personen, die sich per Werbebutton oder über Facebook auf irgendwelche Seiten weiter gelinkt wurden etc.
Wenn also irgend wo, irgend wie, irgend etwas eingegeben wurde, dann wurde auf keinen Fall ein Service bewusst aboniert.
Abgesehen davon, scheint diese Firma wohl für diese „Abofallen“ bekannt zu sein. Also darf man davon ausgehen, dass man hier irgendwie in eine Abofalle geraten ist. Der Verbraucherschutz meint man solle keine Rechnungen zahlen, allerdings geht es in diesem Fall nicht, da die Summe von der Handyrechung mit abgezogen wird.
wenn Du Dir die Mühe gemacht hättest Dir den Vertrag durch zu
lesen, hättest Du festgestellt, dass man das Abo JEDERZEIT
fristlos kündigen kann.
Hallo,
Ja das kann man jeden Vertrag. Jederzeit kündigen.
In Frage steht nur, ab wann die Kündigung wirksam ist.
Gekündigt wurde „das Abo“ heute, als es bemerkt wurde.
Allerdings sind bereits 4 Wochen aufgelaufen (die berechnen pro Woche, nicht pro Monat) ohne das etwas davon bemerkt wurde.
Nun stehen 20 Euro im Abzug vom Bankkonto und damit ist man nicht einverstanden. In wie weit die Kündigung nachträglich (und ab wann) von der Firma akzeptiert wird steht noch in Frage.
wenn Du Dir die Mühe gemacht hättest Dir den Vertrag durch zu
lesen, hättest Du festgestellt, dass man das Abo JEDERZEIT
fristlos kündigen kann.
wo genau ist das zu lesen? Im Ursprungsposting auf jeden Fall nicht.
Zur Erinnerung: Wir reden hier über fiktive Fälle. Sofern im Ursprungsposting kein Hinweis auf Kündigungsfristen zu finden ist, erschließt es sich mir nicht, welchen Vertrag ich Deiner Meinung nach hätte lesen können oder müssen.
wenn Du Dir die Mühe gemacht hättest Dir den Vertrag durch zu
lesen, hättest Du festgestellt, dass man das Abo JEDERZEIT
fristlos kündigen kann.
wo genau ist das zu lesen? Im Ursprungsposting auf jeden Fall
nicht.
Es wird eine fiktive Firma genannt.
Zur Erinnerung: Wir reden hier über fiktive Fälle. Sofern im
Ursprungsposting kein Hinweis auf Kündigungsfristen zu finden
ist, erschließt es sich mir nicht, welchen Vertrag ich Deiner
Meinung nach hätte lesen können oder müssen.
Also bin ich(rein fiktiv natürlich) auf die fiktive Internetseite und habe mir rein fiktiv ein paar fiktive Vertragsbedingungen durchgelesen äh ausgedacht, weil ist ja fiktiv.
Und dabei ist der fiktive Abschnitt zur Kündigung aufgefallen.
Fiktiv genug?
Aber Hauptsache meckern.
Interessante Reaktion auf berechtigte Kritik…
berechtigte Kritik oder Faulheit ein wenig Recherche zu betreiben?
auf eine Email des Kunden an die Firma, in der man um detaillierte Aufstellung bat, an welchen Tag, zu welcher Uhrzeit und über welche Seite man sich angeblich Ihre Serviceleistungen aboniert haben soll (und den Anwalt ankündigte) kam eine Email Antwort.
Datedicted GmbH möchte das Geld auf das Konto zurück überweisen, allerdings bittet Datedicted GmbH um die Kontodaten …
Das macht stutzig. Kann man die Kontodaten einfach so rausgeben, oder könnten die im schlimmsten Falle damit noch mehr Schaden anrichten indem sie was abziehen … ?
Hier die Email Antwort an den Kunden:
Sehr geehrte Frau xxx,
wir haben Ihre Nachricht erhalten.
Unter Verwendung der im Betreff genannten Mobilfunknummer wurde via Internet ein BeMyDate Flirtpaket zu EUR 4,99 wöchentlich bestellt. Der genannte Dienst wurde in Zusammenhang mit dem Erwerb einer Mitgliedschaft, bei der dem Nutzer alle Funktionen der Plattform zur Verfügung gestellt werden, aktiviert und somit die Möglichkeit zusätzlich an einer Verlosung eines iPhones teilnehmen zu können.
Wir bitten zu berücksichtigen, dass der Nutzer bei Bestellungen über das Internet vor Eingabe der Mobilfunknummer sowie des Passwortes, welches via SMS an die vom Nutzer angegebene Mobilfunknummer zur Verifizierung versandt wird, auf die geltenden Konditionen hingewiesen wird und seinerseits mit den jeweiligen Eingaben und den anschließenden Klicks auf die entsprechenden Buttons bestätigt.
Auf der Internetseite wurden Sie umfassend über alle Nutzungsbedingungen, Konditionen und Preise informiert.
Hiermit bestätigen wir Ihnen die Kündigung des Dienstes zu der genannten Rufnummer.
Der Dienst wurde, wie bereits beschrieben, rechtsgültig beauftragt. Da uns Ihre Zufriedenheit jedoch sehr wichtig ist, erstatten wir Ihnen aus Kulanz die in Rechnung gestellten Gebühren in Höhe von EUR 14,97. Der genannte Betrag setzt sich aus den Abrechnungen vom 10.04.2012 bis zum 24.04.2012 zusammen.
Bitte lassen Sie uns für die Überweisung folgende Angaben zukommen:
Name Kontoinhaber: Name der Bank: Kontonummer: Bankleitzahl: Unser Bearbeitungszeichen.
Eine Erstattung direkt auf Ihr Mobilfunkkonto oder an den Mobilfunkanbieter ist leider technisch nicht möglich, bitte haben Sie Verständnis dafür.
Sobald uns Ihre Angaben vorliegen, nehmen wir die Überweisung vor.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Kundenbetreuung
— datedicted GmbH, WE 76 (Kesselhaus), Pappelallee 3-4, 10437 Berlin
Telefon: Deutschland 0800 / 3344122 (kostenfrei) Fax: 0180 / 5669915 (0,14 EUR/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 EUR/Min)
Geschäftsführung: Oliver Thiel, Maurice Reimer Registergericht: Berlin Registernummer: HRB 123 581 B Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG: DE269448602
Also bin ich(rein fiktiv natürlich) auf die fiktive
Internetseite und habe mir rein fiktiv ein paar fiktive
Vertragsbedingungen durchgelesen äh ausgedacht, weil ist ja
fiktiv.
Und dabei ist der fiktive Abschnitt zur Kündigung aufgefallen.
Hier wurde keine fiktive Firma genannt und das ist nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz auch nicht notwendig. Einzig der konkrete Fall muss fiktiv sein.
Insofern ist ein Recherchieren nach den tatsächlichen AGB dieser Firma, wie sie auch in einem fiktiven Vertrag zustande kommen würden absolut legitim.
Datedicted GmbH möchte das Geld auf das Konto zurück
überweisen, allerdings bittet Datedicted GmbH um die
Kontodaten …
Das macht stutzig.
Nicht so sehr - wie sollen sie denn sonst das Geld rückerstatten?
Kann man die Kontodaten einfach so
rausgeben, oder könnten die im schlimmsten Falle damit noch
mehr Schaden anrichten indem sie was abziehen … ?
Im „schlimmsten“ Fall buchen sie etwas ab, ohne eine Einzugsermächtigung zu haben. Der Fall wäre dann allerdings eher für Datedicted schlimm, denn das wäre ein mittelschwerer Betrug (insbesondere im Zusammenhang mit der zitierten Mail). Für die fiktive Kontoinhaberin wäre es hingegen sehr einfach den Betrag wieder zurückbuchen zu lassen.
Also bin ich(rein fiktiv natürlich) auf die fiktive
Internetseite und habe mir rein fiktiv ein paar fiktive
Vertragsbedingungen durchgelesen äh ausgedacht, weil ist ja
fiktiv.
Und dabei ist der fiktive Abschnitt zur Kündigung aufgefallen.
Du erwartest ernsthaft, dass jeder, der hier antwortet, das gefälligst zu tun hat? Tut er das nicht, meinst Du ihn mit Sprüchen wie
_wenn Du Dir die Mühe gemacht hättest Dir den Vertrag durch zu lesen, hättest Du festgestellt, dass man das Abo JEDERZEIT fristlos kündigen kann.