Liebe/-r Experte/-in,
Liebe/-r Experte/-in,
ich habe eine Frage zum Arbeitsrecht.
Ich habe auf 400,00€ -Basis in einem Fitnessinstitut gearbeitet. Als mir/uns am 23.6. eine Lohnkürzung von ca. 25 % angekündigt wurde oder von 6 Mitarbeitern müssen 2 gehen—Personal sollte selbst entscheiden— habe ich mich am 30.6.2011 für eine Kündigung zum 31.7.2011 entschlossen. Eine weitere Kollegin hatte bereits am 25.6. gekündigt, so dass die Chefin dann die Lohnkürzung zurücknahm. Da für mich aber das Vertrauensverhälntnis total zerstört war, legte ich meine Kündigung sowie meinen Schlüssel auf den Tisch.
Mein Stundenkonto wies ein Plus für mich in Höhe von 56 h auf zuzüglich 24 h bezahlten noch zustehenden Urlaub,insgesamt 80 h = 640,00 € Entgelt.
Ich habe in dem Kündigungsschreiben um Ausgleich dieses Betrages bis zum 31.7.2011 gebeten
Jetzt verlangt die Chefin eine Lohnsteuerkarte pp. von mir, damit sie mit mir abrechnen kann. Dieses verlangt sie nur von mir, nicht von den anderen Kolleginnen.
Das Team bestand aus 6 Mitarbeitern, davon haben 4 selbst gekündigt und 1 Kollegin hat ihre Kündigung eingefordert und zwischenzeitlch auch erhalten.
Diese Überstunden sind durch Mehrarbeit, Krankheit, Urlaub usw. entstanden.
Ich weiß, dass es möglich ist einer 400,00€ Kraft einmal im Jahr eine Sonderleistung ----Begründung muss vorliegen---- zahlen zu können.
Habe im Mai 2010 auch aus diesem Grund 240,00€ erhalten.
Meine Chefin weigert sich, wahrscheinlich aus der Verletzung heraus, dass die Kündigungen engegangen sind.
Was kann ich tun?
Ich danke für eine Antwort.
Hier noch mein Kündigungsscvhreiben an die Chefin:
Kündigung des Arbeitsvertrages
Sehr geehrte Frau xxx,
hiermit kündige ich den o.g. Arbeitsvertrag zum 31. Juli 2011, hilfsweise zum nächstmöglichen
Zeitpunkt unter Berücksichtigung der vertraglichen Frist von 4 Wochen zum Monatsende.
Zeitgleich beantrage ich die mir für 6 Monate zustehenden 2 Wochen Jahresaurlaub sowie
die Auszahlung meiner aufgelaufenden Überstunden auf mein Konto bis zum 31. Juli 2011 zu
überweisen.
Der Gesamtbetrag über € 640,00 setzt sich wie folgt zusammen:
56 Überstunden –Stand 30. Juni 2011-- sowie 24 Stunden bezahlten Urlaub.
Durch Anhäufung der Stunden auf meinem Stundenkonto sowie Urlaubsanspruch war mein letzter
Arbeitstag am 28. Juni 2011.
Grund meiner Kündigung ist die Ablehnung der von Ihnen angekündigten Lohnkürzung.
Senden Sie mir bitte ein adäquates und qualifiziertes Arbeitszeugnis an die oben angeführte Adresse.
Ich danke für die Zusammenarbeit und wünsche Ihnen alles Gute.
Mit freundlichem Gruß
Hier der dazugehörige Mailkontakt:
>> Sehr geehrte Frau A,
>> Durch Reststunden und Urlaubsanspruch ergibt sich ein
>> Auszahlungsbetrag, wie von Ihnen im Kündigungsschreiben dargestellt,
>> von 640€. Sie haben zur Auszahlung ein Frist bis zum 31.07.2011
>> gesetzt, dieser Frist werde ich nachkommen.
>> Bitte teilen Sie mir für eine Ordnungsgemäße Abrechnung Ihre
>> Krankenkasse mit und reichen Ihre Lohnsteuerkarte bis zum 15.07.2011
>> ein.
>> Sollten Sie Ihre Lohnsteuerkarte nicht vorlegen, muss eine Abrechnung
>> auf Steuerklasse 6 erfolgen.
>>
>>
>> Mit freundlichen grüßen
> Sehr geehrte Frau xxx,
>
> um für alle Beteiligten die Kosten so gering wie möglich zu halten,
>
> bitte ich folgende Vorschläge zwecks Auszahlung zu berücksichtigen:
>
> Vorschlag 1:
>
> die komplette Auszahlung in Höhe von € 640,00 im Juli 2011; diese
>
> würde dann mit Sondergenehmigung wie im Mai 2010 stattfinden.
>
> Vorschlag 2:
>
> Auszahlung in zwei Schritten:
>
> 1.Betrag: € 400,00 Juli 2011
>
> 2. Betrag: € 240,00 August 2011
>
>
>
> Mit freundlichem Gruß
Sehr geehrte Frau A,
ich sehe keinen Grund einen von Ihnen gemachten Vorschläge zu
akzeptieren, da die Situation durch Ihr eigens Verhalten entstanden ist
und nicht aus eine Notsituation des Betriebes.
Mit freundlichen Grüßen
Ich bitte höflich um Hilfe aller Experten und bitte, bitte schnell.
Mit freundlichem Gruß
Bunterhase
