Naja…
Hallo,
Optische Abtastung: Rad mit Nuten dreht sich und Lichtquelle
strahlt durch die Nuten. Hinter dem Rad sitzt irgendwo ein
Empfänger und sieht Licht - kein Licht - Licht - kein Licht
Sorry, das ist Unsinn. Optisch scheidet schon deshalb aus, weil das kleinste bischen Dreck das ABS außer Funktion setzen würde. Sogar Kondenswasser könnte da schon reichen. Und ein Fahrzeug ist nunmal dreckig.
Deshalb arbeiten die Sensoren normalerweise störunanfälliger mittels Magnetsensor.
Mit Hilfe eines CCD-Chips (z.B.) wird das Lichtsignal in ein
äquivalentes elektrisches Signal gewandelt und später in einer
Logik/einem Mikroprozessor ausgewertet.
Warum man für eine Lichtschranke ein CCD verwenden sollte, verschließt sich mir ebenfalls - ein einfacher Fototransistor reicht völlig.
Kann auch sein, dass das Rad verspiegelt ist und und der
Empfänger auf der gleichen Seite wie die Lichtquelle sitzt …
Und wenn der Spiegel schmutzig ist,…
Also: so funktioniert ein ABS-Sensor:
http://www.kfztech.de/kfztechnik/elo/sensoren/drehza…
Hintergrund meiner Frage bei meinem Auto(Citroen XM) haben die
Sensoren einen zweiadrigen Anschluß.
Mehr als Signal- und Masseleitung brauchst du ja auch nicht.
Bzw. liefert das eine Kabel die Energie für den Sensor und das
andere gibt das gemessene Signal zurück. Masse ist die
Auto-Karosserie …
Kann sein. Kann aber auch so sein, dass es ein intelligenter Sensor ist, der über seine Versorgungsleitung auch das Signal zurückliefert.
An einer Achse messe ich an einem Sensor ca. 1ooo Ohm, beim zweiten
keinen Durchgang. Der zweite dürfte defekt sein oder ein Draht
gebrochen sein.
Kann gut sein.
Oder kalte Lötstelle. Oder falsch gemessen. Ich nehme an, du
misst mit einem einfachen MM mit DC-Einspeisung?! Dann
solltest du mal probieren, einfache die beiden Anschlüsse zu
vertauschen. Die optischen Sensoren haben dummerweise die
gleiche Wirkung wie eine Diode …
Wobei es eben kein optischer Sensor ist.
Und wie sich das verhält, wenn der Sensor ein integrierter Schaltkreis ist, weiß niemand. Von daher ist es sogar möglich (wenn auch nicht wahrscheinlich), dass beide in Ordnung sind.
Es kommt hinzu, dass je nach Stellung des Rads zum Sensor ein evt. Schalter auf der einen Seite geschlossen, auf der anderen geöffnet ist.
Und schließlich wurde ja zwischen den beiden Leitungsanschlüssen gemessen, was nicht viel weiterhilft, wenn die Fahrzeugmasse ein dritter, unsichtbarer Anschluss ist.
Ach ja, Halbleiter (Dioden, Transistoren, etc.) haben die
Eigenschaft, bei Defekt zu Dauerleitern mit einem ohmschen
Widerstand zu werden.
Sorry, das ebenfalls Unfug. Es kann sein, dass ein Halbleiter leitend wird, es gibt aber genausogut das Gegenteil.
Wenn deine Annahme stimmt (Messung ohne
Durchgang => Defekt) kann man ruhigen Gewissens sagen: der
Chip selbst ist nicht kaputt, irgendwas am Anschluss ist nicht
i.O.
Wenn es ein Chip ist, ist das erst recht Unfug, denn da kann niemand sagen, wie der sich bei einem Defekt verhält.
Oder der Sensor mit 1000Ohm hat einen Defekt im
Halbleitermaterial und „kein Durchgang“ ist funktionsfähig …
Durchaus möglich.
Genaues weiß der Hersteller und vermutlich eine gute
Werkstatt.
Auf jeden Fall. Und weil ABS eine Sicherheitseinrichtung ist, sollte man da nicht dran rumpfuschen.
Gruß
loderunner