Hallo beisammen,
ich kämpfe zur Zeit mit einem Problem das ich bisher für trivial hielt. Es geht um eine grobe Abschätzung der Strahlenbelastung die durch eine Röntgenröhre verursacht wird.
Ich kenne die Leistung der Röhre und kann auch ungefähr die Effizienz abschätzen. Dann gibt es verschiedene Filter und Fenster so dass am Ende der Strahl gegenüber auf einer Wand aus Blei auftrifft.
Ziel wäre es jetzt Dosiswerte zu berechnen außerhalb des Gerätes basierend auf dem Wissen um den abgeschwächten Strahl.
Ich habe bisher aber keine Möglichkeit gefunden Strahlungsleistungen (bei ungefähr bekannter Energie der Photonen) in Dosen umzurechnen. Verwiesen wird in der Literatur auf das Luftkerma, aber auch hierzu finde ich keine Ionisationsraten in Abhängigkeit von der Photonenenergie. Hat hier jemand einen Ratschlag? Vielen Dank für Eure Hilfe
Hallo eco…
ich kämpfe zur Zeit mit einem Problem das ich bisher für
trivial hielt. Es geht um eine grobe Abschätzung der
Strahlenbelastung die durch eine Röntgenröhre verursacht wird.
Es ist eigentlich auch trivial.
Ich kenne die Leistung der Röhre und kann auch ungefähr die
Effizienz abschätzen. Dann gibt es verschiedene Filter und
Fenster so dass am Ende der Strahl gegenüber auf einer Wand
aus Blei auftrifft.
Über jedes dieser im Strahlengang befindliche Materialien gibt es Daten der sogenannten Halb- Viertel- oder Zehntelwerts Dicke.
Ziel wäre es jetzt Dosiswerte zu berechnen außerhalb des
Gerätes basierend auf dem Wissen um den abgeschwächten Strahl.
Ich habe bisher aber keine Möglichkeit gefunden
Strahlungsleistungen (bei ungefähr bekannter Energie der
Photonen) in Dosen umzurechnen.
Dosisleistung Gamma = mSv*m² / min * mA
Verwiesen wird in der
Literatur auf das Luftkerma, aber auch hierzu finde ich keine
Ionisationsraten in Abhängigkeit von der Photonenenergie.
Falscher Weg ?
Addendum: Wenn Du eine Ionisierende Röhre betreibst, solltest Du auch die zugehörige Peripherie haben, dazu gehört z.B. ein Strahlungsmessgerät. Im Zweifelsfall kannst Du Deine Dosisleisung damit messen.
Gruß
Rochus
Hallo Rochus
Ich kenne die Leistung der Röhre und kann auch ungefähr die
Effizienz abschätzen. Dann gibt es verschiedene Filter und
Fenster so dass am Ende der Strahl gegenüber auf einer Wand
aus Blei auftrifft.
Über jedes dieser im Strahlengang befindliche Materialien gibt
es Daten der sogenannten Halb- Viertel- oder Zehntelwerts
Dicke.
Das ist auch nicht das Problem, die Abschwächung zu berechnen, das klappt, der nächste Schritt ist das Problem
Ziel wäre es jetzt Dosiswerte zu berechnen außerhalb des
Gerätes basierend auf dem Wissen um den abgeschwächten Strahl.
Ich habe bisher aber keine Möglichkeit gefunden
Strahlungsleistungen (bei ungefähr bekannter Energie der
Photonen) in Dosen umzurechnen.
Dosisleistung Gamma = mSv*m² / min * mA
Hmm ich weiß nciht recht ob mir das weiterhilft: bei der Übersetzung der Einheitengleichung bin ich mir nicht ganz sicher:
Dosisleistung Gamma = Dosis (Equivalentendosis??) * bestrahlte Fläche/ (Zeit der Bestrahlung * Stom???)
Welcher Strom geht hier ein? Außerdem sollte am Ende als effektive Dosis als Einheit [Sv/h] stehen, oder?
Addendum: Wenn Du eine Ionisierende Röhre betreibst, solltest
Du auch die zugehörige Peripherie haben, dazu gehört z.B. ein
Strahlungsmessgerät. Im Zweifelsfall kannst Du Deine
Dosisleisung damit messen.
Vielleicht anders gefragt, wie kann ich aus einer berechneten Photonendichte darauf schließen ob die in der Röntgenverordnung festgelegten Grenzwerte eingehalten werden können?
Üblicherweise scheint jeder nur zu messen, aber ich möchte gerne abschätzen wie dick die Bleiabschirmung sein sollte…
Gruß Stefan
Hallo Stefan
Hmm ich weiß nciht recht ob mir das weiterhilft: bei der
Übersetzung der Einheitengleichung bin ich mir nicht ganz
sicher:
Dosisleistung Gamma = Dosis (Equivalentendosis??) * bestrahlte
Fläche/ (Zeit der Bestrahlung * Stom???)
Nicht Equivalentdosis, das ist die Wirkung der Strahlung auf z.B. Organismen, sondern Dosisleistung, d.h. Dosis pro Zeiteinheit.
Welcher Strom geht hier ein? Außerdem sollte am Ende als
effektive Dosis als Einheit [Sv/h] stehen, oder?
Der Röhrenstrom, dieser allein streuert die Strahlung, keine (Elektronen)Strom, keine Bremsstrahlung.
Addendum: Wenn Du eine Ionisierende Röhre betreibst, solltest
Du auch die zugehörige Peripherie haben, dazu gehört z.B. ein
Strahlungsmessgerät. Im Zweifelsfall kannst Du Deine
Dosisleisung damit messen.
Vielleicht anders gefragt, wie kann ich aus einer berechneten
Photonendichte darauf schließen ob die in der
Röntgenverordnung festgelegten Grenzwerte eingehalten werden
können?
Ich habe keinen Dunst, wo Du Photonen herbekommst, es sei denn, aus Röntgenstrahlung ist Photonenstrahlung geworden.
Die RöV sagt eindeutig, dass die Sperrbereiche usw. ausGEMESSEN werden sollen.
Wenn unter Grenzwerten die maximalen Werte für bestimmte Bereiche gemeint sind.
Ggf. kann auch die Leckstrahlung der Röhre gemeint sein, aber auch die wird ausgemessen.
Denn grau ist jede Theorie.
Gruß
Rochus
Üblicherweise scheint jeder nur zu messen, aber ich möchte
gerne abschätzen wie dick die Bleiabschirmung sein sollte…
Gruß Stefan
Hallo Rochus!
Vielleicht anders gefragt, wie kann ich aus einer berechneten
Photonendichte darauf schließen ob die in der
Röntgenverordnung festgelegten Grenzwerte eingehalten werden
können?
Ich habe keinen Dunst, wo Du Photonen herbekommst, es sei
denn, aus Röntgenstrahlung ist Photonenstrahlung geworden.
Wovon schreibst Du? Röntgenstrahlen sind Photonen, nichts anderes!
Michael
Hallo Rochus!
Dosisleistung Gamma = mSv*m² / min * mA
Quatsch!
Dosisleistung = Dosis/Zeit
Also ist die Einheit der Dosisleistung Sv/s oder eine davon abgeleitete Einheit (mSv/min oder sowas).
Wenn Du keine Ahnung hast, dann halte Dich doch bitte mit einer Antwort zurück, denn so etwas verwirrt nur den Fragesteller. Ich selbst weiß nicht genug über die Materie, um die Ursprungsfrage zu beantworten und halte daher hierzu meine Klappe. Aber ich weiß immer noch geung um zu merken, dass das, was Du geschrieben hast, nicht hilfreich sein kann.
Michael