Hi Raimund,
Er ist mit sicherheit nicht nur wegen den besser kalkulierten
Beiträgen zufrieden! Es sind auch die leistungen, die um
Längen besser sind als die der Kasse.
Das ist doch das Gleiche, die Privaten haben halt das bessere Preis-/Leistungs-Verhältnis
nächster Fehler: der Beritrag eines Versichertewn wird um
keinen einzigen Cent teurer, weil er alt oder krank wird. Das
ist schlichtweg gelogen.
Das ist nur gelogen, wenn ich schon versichert bin! Wenn ich wechseln will und krank bin, dann muß ich blechen. Also lohnt sich die Private dann nur für die nicht vorbelasteten Menschen und die anderen verbleiben in der Gesetzlichen. D.h. die Pflichtversicherten müssen diese „Kranken“ dann mitfinanzieren und die Privaten müssen keinen solidarischen Beitrag leisten!
Dazu kommt, dass bei freiwillig
Versicherten mit größerem Einkommen die Private im Alter
günstiger ist, als die Kasse. Und demnächst auch für viele
Pflichtversicherte: der Grund liegt in der
Beitragsberechneung. Geplant und auch nicht anders machbar,
ist, zur Beitragfindung sämtliche Einkünfte
heranzuziehen: Staatknete, Betriebsrente, Mieteinkünfte,
Zinseinkünfte, usw. Bei den privaten dagen ist das Einkommen
gänzlich uninteressant. Hier zählt nur: wann bist Du in die
private eingetreten.
… genau, derjenige der in die Private geht zahlt einen niedrigeren Beitrag nämlich nur noch für seinen eigenen Schutz. Der Sozialbeitrag bleibt auf der Strecke.
Nein, eine Zwangsannahme muss sein für die unteren
Einkommensschichten. Ebenso eine Familienversicherung, oder
besser eine Kindermitversicherung.
…ist aber momentan NICHT so. Du verkaufst doch die Verträge und weißt ganz genau was für einen Beitrag eine 5köpfige Familie mit einem Einkommen zahlen müsste! Genau diese Leute werden in der gesetzlichen aus den Beiträgen der höheren Einkommensgruppen mitfinanziert. Wenn man, wie vorgeschlagen, die Gesetzliche abschafft, dann bleibt die Familie auf den Kosten sitzen!
Das würde der Kasse so gefallen: schlecht haushalten und sich
von den privaten finanzieren lassen.
… natürlich muß man was gegen den Filz tun aber einfach nur alles über die Private machen wär doch ne Sauerei.
Wir müssen durch Anreize erreichen, daß nicht mehr wegen jeder
Kleinigkeit zum Arzt gerannt wird.Was ist eine Kleinigkeit? Kannst Du sie richtig einstufen?
Nein, das ist derfalsche Weg.
… in der von Dir so vertretenen Privaten funktioniert es doch! Selbstbeteiligung und Rückerstattung, das sollte Anreiz genug sein. Den Leute müssen spüren, daß es etwas kostet zum Arzt zu gehen.
Doch ein Selbstbdienungsladen
Arztpraxis muss zu Ende sein.
Bei einer Ehrlichkeit und einem anderen Abrechnungssystem (so
wie bei den Privaten) ließe sich meiner Meinung der
Beitragssatz um ca 3 Prozent senken
… es interessiert nur keinen gesetzl. Patienten, was der Arzt abrechnet, weil es ihn nicht betrifft.
Das wäre eine Katastrophe für die Gesundheit der Bevölkerung.
Das englische System funktioniert nur, weil die Patienten dazu
zahlen. Was würdest Du schreien, wenn Du 500 € hinlegen musst
(50 % der AG) und noch zusätzlich volle 100 oder mehr € damit
Dich der Arzt auch anständig behandelt?!
… ich kann mich nur wiederholen, die von Dir vertretene Private arbeitet genau mit den von mir vorgeschlagenen Mitteln und es funktioniert!
Ich will nicht das Englische System kopieren aber daß wir was die durchschnittl. Krankenhaustage betrifft in Europas erster Liga mitspielen ist wohl keine Frage.
Willst Du wirklich nur beim Abrechnungssystem ansetzen? Meinst Du das reicht aus?
Gruss
Steffen
