gänzlich daneben…
hallo Steffen,
wo hast Du denn dieses „Wissen“ über private Krankenversicherungen her? Ich kann dir sagen, es istt zu 100 % falsch!
:
Warum bist Du denn mit den Beiträgen für Deine PKV so
zufrieden? Weil sie niedrig sind!
Er ist mit sicherheit nicht nur wegen den besser kalkulierten Beiträgen zufrieden! Es sind auch die leistungen, die um Längen besser sind als die der Kasse.
Was ist denn nun wenn jemand
alt, krank oder behindert ist, der bekommt erstmal einen
fetten Aufschlag und das obwohl er mit Sicherheit weniger
Einkommen hat als ein gesunder Mensch.
nächster Fehler: der Beritrag eines Versichertewn wird um keinen einzigen Cent teurer, weil er alt oder krank wird. Das ist schlichtweg gelogen. Dazu kommt, dass bei freiwillig Versicherten mit größerem Einkommen die Private im Alter günstiger ist, als die Kasse. Und demnächst auch für viele Pflichtversicherte: der Grund liegt in der Beitragsberechneung. Geplant und auch nicht anders machbar, ist, zur Beitragfindung sämtliche Einkünfte heranzuziehen: Staatknete, Betriebsrente, Mieteinkünfte, Zinseinkünfte, usw. Bei den privaten dagen ist das Einkommen gänzlich uninteressant. Hier zählt nur: wann bist Du in die private eingetreten.
Vielleicht wird er von
der Kasse sogar ganz abgelehnt. Das kann doch nicht der Weg
sein!
Nein, eine Zwangsannahme muss sein für die unteren Einkommensschichten. Ebenso eine Familienversicherung, oder besser eine Kindermitversicherung.
Es kann auch nicht sein, daß alle die es sich leisten können,
sich aus der sozialen Verantwortung stehlen und die die in der
GKV bleiben müssen sind die dummen. Jeder sollte eine
Grundsicherung staatlich machen müssen oder zumindest eine
entspr. Abgabe für sozial Schwächere zahlen. Zusätzlich
versichern kann sich ja jeder.
Das würde der Kasse so gefallen: schlecht haushalten und sich von den privaten finanzieren lassen.
Wir müssen durch Anreize erreichen, daß nicht mehr wegen jeder
Kleinigkeit zum Arzt gerannt wird.
Was ist eine Kleinigkeit? Kannst Du sie richtig einstufen? Nein, das ist derfalsche Weg. Doch ein Selbstbdienungsladen Arztpraxis muss zu Ende sein.
Bei einer Ehrlichkeit und einem anderen Abrechnungssystem (so wie bei den Privaten) ließe sich meiner Meinung der Beitragssatz um ca 3 Prozent senken
Die Leute müssen für die
Kosten sensibilisiert werden. Keiner sieht mehr die
Versicherung, jeder sieht einen Topf aus dem man soviel
rausholen muß wie man kann (Kuren, Massagen …). Es muß ein
Anreizsystem mit Selbstbeteiligung, Arztrechnungen und
Rückvergütung bei Leistungsfreiheit her, damit wir bei der
Zahl der Arztbesuche und der Krankenhaustage wieder auf ein
Niveau wie in England oder Frankreich kommen.
Das wäre eine Katastrophe für die Gesundheit der Bevölkerung. Das englische System funktioniert nur, weil die Patienten dazu zahlen. Was würdest Du schreien, wenn Du 500 € hinlegen musst (50 % der AG) und noch zusätzlich volle 100 oder mehr € damit Dich der Arzt auch anständig behandelt?!
Grüße
Raimund