Inzwischen ist ja die Entfernungspauschale wieder auf dem frühgeren Stand (0,30 € ab dem 1. km).
Aber was ist mit den Kosten eines Wegeunfalls?
Ist das wieder als Werbungskosten absetzbar?
Oder gibt es Urteile bzw. offene Gerichtsverfahren zu diesem Thema?
Schließlich ist der Weg zu Arbeit ja nur für die Arbeit nötig.
Inzwischen ist ja die Entfernungspauschale wieder auf dem
frühgeren Stand (0,30 € ab dem 1. km).
Aber was ist mit den Kosten eines Wegeunfalls?
Ist das wieder als Werbungskosten absetzbar?
Oder gibt es Urteile bzw. offene Gerichtsverfahren zu diesem
Thema?
Schließlich ist der Weg zu Arbeit ja nur für die Arbeit nötig.
Tja, da müßte man sich vielleicht mal die Gesetzesbegründung ansehen.
Steinbrück war ja schon der Meinung, dass der Weg zur Arbeit auch Privatvergnügen sei. Vielleicht ist er der Ansicht, das Wegeunfälle nicht notwendig sind, um auf Arbeit zu kommen und daher ebenfalls reines Privatvergnügen sind. Oder aber die PAUSCHALE deckt nun alles PAUSCHAL ab. Obwohl ja die Pendlerpauschale erstmal nichts mit Wegeunfällen zu tun hat. Den Weg zur Arbeit kann man ja vielfältig zurücklegen.
Im übrigen dürften sich die Schäden doch in Grenzen halten. Für körperlichen Schäden zahlt die Berufsgenossenschaft und den Schaden den man am Auto hat oder anderen zufügt, zahlt die Kasko- resp. Haftpflicht.
den Schaden den man am Auto hat oder anderen zufügt, zahlt die
Kasko- resp. Haftpflicht.
Als ob jeder eine Vollkaskoversicherung hätte…
Hallo,
tja, das ist das Leben. Das liegt ja nun wirklich an jedem selbst, ob er eine solche Versicherung abschließt (jedenfalls kann ich bei dieser Entscheidung keinen Zusammenhang mit dem Job erkennen). Dann ist es auch nur konsequent, wenn jeder selbst für seinen Schaden aufkommt.
Nicht das wir uns falsch verstehen, ich fände es auch besser, man könnte bei der Konstellation Wegeunfall die Kosten absetzen.
Hallo,
die Rechtslage ist derzeit noch ungeklärt, da wir durch das BVerfG-Urteil kein gültiges Gesetz haben. Deshalb sollten Verfahren offen gehalten werden. Eigentlich müsste die Rechtslage vor 2006 auch in diesem Bereich wieder greifen.
Gruß
S