Welche Möglichkeiten gibt es, eine teure Ausbildung zu versichern, für den Fall, dass z.B. die Ausbildungsstätte bankrott macht und das Geld weg ist u.ä.?
Hallo Gonzo,
ob es eine bezahlbare Versicherung in dieser Richtung gibt kann ich Dir im Moment leider nicht sagen.
Aber es gibt z.B. diese Möglichkeit(en) die DICH kein Geld kosten:
Du zahlst nur für einzelne Lehrabschnitte und reduzierst so das Risiko eines Totalverlust des gesamten Betrages. Selbst wenn du jeweils z.B. pro Monat in Vorkasse gehst, ist Dein Risiko eben auf diesen Betrag begrenzt. Ob du das durchsetzen kannst weis ich nicht - einen Versuch ist auf jeden Fall wert und es kostet erstmal keinen der Beteiligten Geld.
Du lässt Dir von der Firma eine Bürgschaft des Kreditinstituts dieser Firma geben bei der der Höchstbetrag den Gesamtkosten Deiner Ausbildung entspricht. ( Quasi als „Vertragserfüllungsbürgschaft“ )Nun hast du die DEM-Beträge abgesichert. Die Bank berechnet der Asubildungsfirma dafür ca. 2 % pro Jahr vom Bürgschaftsbetrag sowie eine einmalige Gebühr von 30-100 DEM . Die Bürgschaft wird die Bank nur ausstellen wenn die Firma den Bonitätsanforderungen gerecht wird. Wenn die Firma die Bürgschaft nicht bekommen sollte könnte das an mangelnder Bonität liegen, also Vorsicht !
Bei allem Absichern wird Dir niemand die Garantie geben können das Du bei Konkurs der Firma eine neue Firma findest die die dann für annähernd die gleichen Kosten eine vergleichbare Ausbildung bietet.
So ich glaube des genügt für´s erste. Wenn Du noch mehr Fragen hast - ruhig raus damit.
Ciao
Falk
Welche Möglichkeiten gibt es, eine teure
Ausbildung zu versichern, für den Fall,
dass z.B. die Ausbildungsstätte bankrott
macht und das Geld weg ist u.ä.?
Ob und wo es eine Möglichkeit gibt, eine solche Versicherung abzuschließen, kann ich Dir leider nicht mitteilen, allerdings hilft Dir vielleicht ein Tipp:
Gehe zu einem Versicherungsmakler und lass den nach Möglichkeiten suchen. U.U. kommen Lloyds in Frage. Die versichern sonst auch alles Mögliche.
Evtl. hilft auch eine Anfrage auf:
http://www.deutsche-versicherungsboerse.de
HTH
Gruß,
Holger
–
Holger Schröder, Berlin
Klick’n’Go: http://user.berlin.de/~holger.schroeder
Hallo Falk,
wenn Du meinst, dass durch eine Nichterteilung einer Bürgschaft durch die Bank auf eine mangelnde Bonität der Firma zu schliessen ist, urteilst Du ein bisschen vorschnell.
Es kommt nämlich darauf an, in welcher Höhe man diese beantragt ( ich weiss nun nicht genau, wie hoch die Ausbildungskosten für Gonzo sind ). Hast Du schon mal versucht, eine Bürgschaft über 20.000 DM zu bekommen ?
Ich schon, übrigens mit 1a-Sicherheiten, und das bei demselben Institut, bei dem ich einen Kontokorrent über die gleiche Summe habe. Ich wollte einfach eine Stornoreserve bei einer Gesellschaft gegen die Bürgschaft auslösen und mein Konto wieder ins Plus bringen. Das hat mein Banker rundweg abgelehnt und was von unverhältnismäßigen Aufwand und einem Haufen Schreibkram gefaselt. Mir ist schon klar warum, beim Kontokorrent verdient die Bank ja mehr!
MfG
Ralf Karnowsky
Hi Ralf,
schade dass Du schlechte Erfahrungen gesammelt hast. Da ich selber über die Genehmigung von z.B. Bürgschaften entscheide kann ich die Sache mit dem Schreibkram zwar nachvollziehen jedoch rechtfertigt das nicht die Kundenbeziehung zu stören. Wie man feststellen kann bist Du ja nun etwas „verärgert“ über Deinen Banker. Nunja, wir sind keine Grossbank und von daher auch mit kleinen Geschäften zufrieden.
Wie auch immer, Du hast recht das man die Bonität nicht allein durch das Ablehen einer Bürgschaft bewerten soll, obwohl dies in einigen Fällen sogar begründet wäre.
In diesem Sinne
schönen 1. Advent
Falk
Ebenfalls einen Schönen 1.Advent, Falk!
Natürlich hast Du recht, wenn Du sagst, dass die Ablehnung einer Bürgschaft in vielen Fällen aufgrund mangelnder Bonität des Bürgschaftssuchenden begründet ist.
Ich wollte nur bemerken, dass die Bonität nicht immer der Grund der Ablehnung ist und dass man daraus kein Pauschalurteil ziehen kann.
Übrigens kannst Du mich anmailen, wenn Du bzw. die „keine Großbank“ Interesse an "kleinen Geschäften " ( sprich: Bürgschaft über 20.000 DM ) haben solltet. Es stimmt, ich bin etwas verärgert über meinen Banker und durchaus willens, dann eben mit einer anderen Bank zu verhandeln.
Bis dann
Ralf Karnowsky
[email protected]