Hi Leute, mir macht ein Auslandskredit Sorgen. Vielleicht findet jemand das Thema interessant und hat eine gute Lösung dafür.
Beschreibung:
Wir haben im 2007 in Ungarn eine Wohnung gekauft. Damit die Zinsen niedrig gehalten werden, haben wir den Kredit in CHF aufgenommen, 5.000.000HUF – damals etwas über
33.000CHF und 20.000€, etwa 1/3-tel des Kaufpreises.
Das Kreditkonstruktion sieht so aus, dass wir bis 2011 nur Zinsen zurückzahlen, nebenbei läuft ein Bausparvertrag, der im Jahr 2011 zugeteilt wird –ca. 2000.000HUF, von da an wird getilgt. Eine Sonderheit noch in Ungarn, dass die Zinsen nicht festgeschrieben werden, sondern monatlich festgelegt- wirkt sich irgendwie negativ auf die laufenden Zinsen aus……
Nun die momentane Lage sieht so aus, dass wir den Kredit von etwas über 33000CHF immer noch haben, das sind jetzt aber über 23.000€ und nähert sich zu der 7.000.000HUF Grenze…
Die monatliche Zinsbelastung hat sich von ca. 27.000HUF auf ca. 47.000HUF erhöht.
Eine Besserung ist, wie ich meine, nicht in Sicht.
Was noch……
Ich hätte im Moment 7-8000€ für Soforttilgung, oder für Devisentermingeschäfte, wenn so was sinnvoll ist.
Eventuell gibt es Unterstützungsmaßnahmen durch die Regierung um Devisenkredite in HUF-Kredite umzuwandeln, weil sehr vielen Wohnungskäufer die Zahlungsunfähigkeit (und der Banken hohe Abschreibungen) droht durch die schwache Inlandswährung – andererseits es gibt kein Geld für solche Hilfen, die Banken wollen im Moment nicht entgegenkommen, vielleicht kommt gar nichts, also es wäre verschwendete Zeit darauf zu warten…
Also, wer hat eine gute Idee, wie man verhindert, dass die Schulden durch Währungsschwankungen weiter wachsen??