am 30.04. läuft mein Lehramtsreferendariat aus.
Zum 01.08. habe ich eine mündliche Zusage an einer Schule. Die Chancen eine Stelle zu bekommen sind momentan gut. Meine Frage: Muss ich in diesen drei Übergangsmontaten sozialversicherungstechnisch abgesichert sein? Meine Eltern unterhalten mich finanziell. Ich möchte (oder muss ich?) irgenwo gemeldet sein.
Ich komme gerade vom Sozialamt. Die Leute wollen dich nur abwimmeln. Angeblich muss ich niergends gemeldet sein. Aber das kann ich noch nicht glauben, denn ich lebe ja in Deutschland und hier ist man doch immer irgendwo erfasst.
Habt ihr da Erfahrungen oder kennt ihr jemanden, der sich damit auskennt?(Wer zahlt z.B. die andere Hälfte der Krankenversicherungsbeiträge in dieser Zeit?)
hier wird es im Forum gerne gesehen, wenn eine Anfrage zu einem Thema auch nur einmal gepostet wird. Die deine lese ich gerade im dritten Forum.
Meine
Frage: Muss ich in diesen drei Übergangsmontaten
sozialversicherungstechnisch abgesichert sein?
Du musst nicht.
Meine Eltern unterhalten mich finanziell. Ich möchte (oder muss ich?)
irgenwo gemeldet sein.
Ich komme gerade vom Sozialamt. Die Leute wollen dich nur
abwimmeln. Angeblich muss ich niergends gemeldet sein. Aber
das kann ich noch nicht glauben, denn ich lebe ja in
Deutschland und hier ist man doch immer irgendwo erfasst.
Diese Erfassungsmentaltiät verflüchtigt sich mitunter dann recht schnell, wenn du die entsprechende Behörde kein Geld kostest.
Habt ihr da Erfahrungen oder kennt ihr jemanden, der sich
damit auskennt?(Wer zahlt z.B. die andere Hälfte der
Krankenversicherungsbeiträge in dieser Zeit?)
Ob du zB vom Arbeitsamt Geld bekommst, hängt davon ab, ob du als Referendarin angestellt warst (ist zB bei den Juristen so, die nicht mehr beamtet sind im Referendariat in NRW). Solltest du einen Anspruch auf Leistungen vom AA haben, werden für die Dauer der Arbeitslosigkeit auch die Krankenkassen- und Sozialbeiträge übernommen.
Solltest du keine Ansprüche auf Arbeitslosengeld haben, übernimmst die Krankenkassenbeiträge du selbst. Dazu befrage am besten deine Krankenkasse, es gibt da die Möglichkeit, dich freiwillig zu versichern, die nicht so arg teuer ist. Solltest du die Möglichkeit haben, dich an der Uni einzuschreiben, kannst du evtl. den günstigeren Krankenkassen-Studententarif nutzen.
bei mir war es (allerdings bereits vor einigen Jährchen) so, dass ich mich für die Übergangszeit arbeitslos melden musste und Alo-Hilfe beantragen musste (obwohl klar war dass ich sie nicht bekommen werde), damit diese Zeit von der bfa als Ausfallzeit angerechnet wird.