Absichte der Supermächte?

Hallo Leute!

Da ich jetzt in der 10. Klasse bin, darf ich ja ne Hausarbeit schreiben. Mein Tehma lautet: Kriege, Krisen und Interventionen in den Einflusssphären der Supermächte. Naja, egal, ich hab auf jeden Fall ne Frage:

Und zwar kann mir einer von euch sagen, was die Interessen ein Supermacht sind. Aber allgemein gesehen, jetzt bitte nicht auf den Irakkrieg oder sonstieges beziehen…

Wäre glücklich, wenn mir einer helfen könnte!

mfg Chris

Hallo Leute!

Hallo Ilja…äh…Chris,

Da ich jetzt in der 10. Klasse bin, darf ich ja ne Hausarbeit
schreiben. Mein Tehma lautet: Kriege, Krisen und
Interventionen in den Einflusssphären der Supermächte.

Wieviel Bücher wolltest du schreiben ? :smile:

Und zwar kann mir einer von euch sagen, was die Interessen ein
Supermacht sind. Aber allgemein gesehen, jetzt bitte nicht auf
den Irakkrieg oder sonstieges beziehen…

Wäre glücklich, wenn mir einer helfen könnte!

Viel Lesestoff zu dem Thema findest du hier:
http://www.naher-osten.de/Aufsatze/aufsatze.html

Insbesondere auch den Artikel (vorm Irakkrieg verfasst) solltest du vielleicht berücksichtigen:
http://www.naher-osten.de/Aufsatze/Konflikte_und_Kri…

Gruß
Marion

Ja. Das ist halt mein Problem. Dieses umfangreiche Thema darf ich auf 12 Seiten verfassen. Ist viel zu wenig. Aber dir schon mal danke für die Infos!

mfg Chris

Hallo nochmal,

Ja. Das ist halt mein Problem. Dieses umfangreiche Thema darf
ich auf 12 Seiten verfassen. Ist viel zu wenig.

Falls es dich tröstet: Darin zeigt sich der wahre Meister :smile:

Vielleicht noch ein paar Tipps:
Nach der Definition, was eigentlich eine Supermacht ist (die wirtschaftliche Komponente finde ich dabei ernorm wichtig), solltest du vielleicht bedenken, dass für dein Thema die Supermacht bei der Interaktion im globalen Umfeld (z.B. mit anderen (Super)-Mächten) von Interesse ist. Die Artikel geben dir darüber ja schon mal einen guten historischen Überblick. Neue Konstellationen bei den globalen Machtverhältnissen (wie z.B. der Zerfall der UdSSR) führen dabei auch wiederum zu neuen Strategien der Supermacht. Für die Zukunft fände ich Veränderungen der globalen Machtverhältnisse insbesondere durch Ausprägungen „neuer“ Supermächte wie China, Indien oder Gesamteuropa interessant, bzw. Strategien der zur Zeit einzigen Supermacht USA, eben dies zu verhindern.

Gruß
Marion

Danke für die Tips. Aber gerade das zeichnet ja eine eigene Arbeit aus. Und zwar, das man sich selber die Schwerpunkte heraussucht.

Nach der Definition, was eigentlich eine Supermacht ist (die
wirtschaftliche Komponente finde ich dabei ernorm wichtig),

Jepp. Hab ich mitunter in die Einführung verfasst.

  • Weltweite Ausübung von Macht
  • ideologische fundierte weltweite vertretene Wertvorstellungen
  • klare militärische Überlegenheit im eigenen Lager
  • wirtschaftlich-technisch-wissenschaftliche Gesamtüberlegenheit über alle Partnerstaaten
  • anerkannte Führungsmacht regionaler Paktsysteme
  • Reichtum an Rohstoffen, der zumindest in wichtigen Bereichen zu wirtschaftlichen Autarkie
    (griechisch = Selbstgenügsamkeit, vor allem wirtschaftlich; Autarkie ist gegeben, wenn ein
    Land alles selbst erzeugt, was es an Rohstoffen, Lebensmitteln braucht, und auf jede
    Ein- und Ausfuhr verzichten kann.)1 führt
  • Anerkennung des Status als Supermacht durch die konkurrierende Supermächte

ist nur ein kleiner Ausschnitt…

Ich werd mich auf jeden Fall nochmal mit deinen Ansätzen auseinandersetzen. Denn man soll ja auch Ahnung von haben ^^

mfg Chris

Danke für die Tips. Aber gerade das zeichnet ja eine eigene
Arbeit aus. Und zwar, das man sich selber die Schwerpunkte
heraussucht.

:smile:

kleine Zwischenfrage:

Denkst du, dass die wirtschaftlichen und politischen Interesssen einer Supermacht immer identisch sind? Wer nimmt die wirtschaftlichen und politischen Interessen jeweils wahr ? Wie steht es mit der Gewaltenteilung innnerhalb der Supermacht ? Was folgert daraus an Interaktionsmöglichkeiten mit dem Rest der Welt ?

Ist Gesamteuropa für dich (nach deiner Definition) eine Supermacht ? Falls nein, warum nicht ?

Gruß
Marion

  1. Ich denke, dass in den politischen Interessen der Fakt des Wirtschaftlichen bereits enthalten ist. Oder auch das eine ergibt sich aus dem anderen.

  2. Das Staatsoberhaupt oder die Regierung.

  3. Das mit der Gewaltenteilung ist etwas komplexer. Man muss die Zeit beachten. Zum Beispiel in der damaligen UdSSR war Stalin an der Macht. Er hatte es geschafft alle seine Gegner (Anhänger Lenins) aus dem Politbüro herauszuwerfen oder zu töten. Somit gelang es ihm alle Gewalten zu vereinigen. Judikative, Exekutive und die Legislative. Ich hab mir mal ein Blatt von meinem Sozi Leher geben lassen. Da war ein Beschluss drauf, wo Stalin ein Todesurteil unterschrieb. Im Endeffekt gibt es 2 Möglichkeiten zur Gewaltenteilung in einer Supermacht. Entweder die Diktatur oder die Regierung. Dieser Aspekt wird auch oft mit Sozialismus und Kapitalismus verwechselt. Aber auch sie spielen hier mit eine große Rolle.

  4. Es bleibt dem Rest der Welt nicht mehr viel übrig an Handelschancen. Entweder sie tun sich zusammen, das beste Beispiel die EU, oder sie lassen sich sozusagen einverleiben.

  5. Das Problem ist, du sagtest Gesamteuropa. Wenn sich alle Staaten zusammenschließen würden, würde ich auf jeden Fall sagen, dass Europa als Ganzes eine Supermacht ergibt. Zur Zeit ist es aber so, dass es nur die EU gibt. Auch wird das entstehen einer Supermacht dadurch verhindert, dass es Sanktionen gibt. Nur um eines zu nennen: der Zoll

Ich find deine Fragen nicht schlecht, wenn du noch mehr wissen willst ^^

mfg Chris

Hi Christoph!
Zunächst: Ich habe die anderen Beiträgen zu Deiner Frage noch nicht gelesen. Das mache ich hinterher.

Ich denke, von je her, das Hauptinteresse einer Supermacht in einem anderen Land ist, war und wohl für immer wird, Macht genug über dieses Land zu bekommen um dann ohne sich irgendwie rechtfertigen zu müssen, auszuplündern, spricht, seine Schätze für sich zu beanspruchen. Das bezieht sich sicherlich nicht nur auf Irak. Es war immer so.

Eine andere Begründung war, seine Kulturen und Weltanschauung zu verbreiten (um diplomatisch auszudrücken) oder eben zu erzwingen (weniger diplomatisch ausgedrückt). Das war auch immer so und wird wohl auch so bleiben.

Ein paar Beispiele?
Römisches Kaisertum: Sklaven aus anderen Gebieten für Rom zu bekommen.

Spanien in Amerika: Vorallem Gold und andere wertvolle Steine und Metalle. Und dann eben die Christianisierung.

Ich hoffe ich habe Dir ein bißchen damit weitergeholfen!

Schönen Gruß
Helena

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]