Absolventengehalt Diplom-Informatiker NRW

Ich komme aus dem Raum Paderborn. Könnt ihr mir sagen, was
man als Einstiegsgehalt als Dipl.-Informatik Absolvent verlangen kann?

Ich habe aus Befragungen von fünf Kommilitonen aus unterschiedlichen Unternehmen inzwischen eine Spanne von 34.000€ bis 37.000€ herausbekommen. Die Gewinnbeteiligung ist da nicht eingerechnet, aber die reisst es auch nicht raus. Alle sind eigentlich gut bis sehr gut qualifiziert, sei es mit Diplom oder Bachelor in Kombination mit ausreichend Berufserfahrung. Ich habe noch keinen getroffen, der 40.000€ verdient.

Ich finde diese Gehaltsspanne echt traurig. Ich habe gehofft, jetzt endlich meinen Schuldenberg abzutragen und mal vernünftig zu leben. Angebote gibt es unzählige in meiner Branche, aber die Chefs wollen scheinbar nix rausrücken.
Die Forderung nach Berufserfahrung finde ich lächerlich, wenn ich Studenten treffe die neben ihrem Studium permanent die halbe Woche in den Firmen gearbeitet haben.

Kurz gesagt, in welcher Region ist der Bedarf und damit die Bezahlung am Besten. Meine Motivation geht total in den Keller, wenn ich für ein Handwerkergehalt arbeiten muss.

Ich finde diese Gehaltsspanne echt traurig. Ich habe gehofft,
jetzt endlich meinen Schuldenberg abzutragen und mal
vernünftig zu leben.

Von 40000 im Jahr kann man durchaus gut leben und auch Schulden abtragen. Es ist vielleicht kein Luxus drin, aber Sorgen machen muss man sich damit nicht. Naturwissenschaftler, disziplinär ja am nächsten, verdienen übrigens auch nicht mehr. Als Informatiker geht da sicherlich einiges, eben in der richtigen Branche/dem richtigen Job - als Consultant für entsprechend große Unternehmen kannst Du erheblich mehr machen, allerdings hast Du dafür dann auch kein Leben mehr außerhalb von Hotels und Quotendruck.

Angebote gibt es unzählige in meiner
Branche, aber die Chefs wollen scheinbar nix rausrücken.

„Nix“ finde ich ein wneig unverschämt und Jammern auf hohem Niveau. Aber sei’s drum: In welchen Bereich willst Du denn? Hast Du belegbare Zusatzqualifikation im wirtschaftlichen Bereich? Irgendwelche Zertifizierungen?

Die Forderung nach Berufserfahrung finde ich lächerlich, wenn
ich Studenten treffe die neben ihrem Studium permanent die
halbe Woche in den Firmen gearbeitet haben.

Studentenjobs sind teilweise nicht mit „echter“ Berufserfahrung gleichzusetzen. Es gibt da Ausnahmen, kommt aber eben sehr drauf an, _was_ man da gemacht hat.

Meine Motivation geht total in den
Keller, wenn ich für ein Handwerkergehalt arbeiten muss.

Wenn Du den ganzen Quatsch nur für’s Geld gemacht hast, sieht’s sowieso übel aus. Dann hättest Du besser BWL studiert. Die wesentliche Frage bei der Jobsuche ist imho vielmehr die Frage nach den Arbeitsbedingungen, zumindest was die mittelfristige Zufriedenheit angeht.

Gruß,

Malte

Hallo Christian!

…eine Spanne von 34.000€ bis 37.000€…
Meine Motivation geht total in den Keller, wenn ich für ein
Handwerkergehalt arbeiten muss.

Du wirst eine Weile suchen müssen, um einen Handwerker mit 35 T€ p. a. zu finden. Du wirst fündig bei erfahrenen Leuten mit Leitungsfunktionen und Personalverantwortung oder bei Leuten, die ein Gehalt inkl. Überstunden und Einkünften aus Schwarzarbeit angeben.

I. a. sind Hochschulabsolventen in den ersten Berufsjahren nur begrenzt einsetzbar. Industrieübliches und unternehmensspezifisches Know-how, Unterordnung der Arbeitsmethodik unter wirtschaftliche und zeitliche Vorgaben, Einfügen in Hierarchien und Teams, müssen erst gelernt/erworben werden. In vielen Fällen muß der Absolvent über längere Zeit interdisziplinäres Wissen im Unternehmen erwerben, bevor überhaupt an sinnvolle Arbeit zu denken ist. Zahllose Produkte von Schienenfahrzeugen bis zur Medizintechnik oder auch gewöhnliche Automotore stecken voller Aufgaben für einen Informatiker, sind von diesem aber nur sinnvoll zu bearbeiten, wenn er über spezifische Kenntnisse der Schienenfahrzeuge, der Medizintechnik oder Automotore verfügt. So ist ein Hochschulabsolvent zunächst einmal zu nichts zu gebrauchen, also Lehrling. Auch diesen Sachverhalt muß er erstmal begreifen, denn die Selbsteinschätzung manches Absolventen hat mit der Realität nicht viel zu tun. Dafür sind 35 T€ ziemlich stolz, findest Du nicht auch?

Einen Handwerker kann man nach wenigen Tagen Einarbeitung voll einsetzen und wenn er ganz viel Glück hat, wird er vielleicht jemals in seinem Leben das Gehalt erreichen, mit dem Du anfängst. Es gibt natürlich Tätigkeiten, die im handwerklichen oder anderen gewerblichen Bereichen ganz ohne akademischen Abschluß recht ordentlich bezahlt werden. Aber diese Tätigkeiten, das kann ich Dir fest versprechen, willst Du nicht wirklich und schon gar nicht auf Dauer.

Gruß
Wolfgang

Servus Christian,

im Lauf des letzten Jahres habe ich einige Lohnsteuerkarten von Anilinern in der Hand gehabt. Ein Arbeiterlohn bei der Anilin liegt in der Gegend von 50 k€. Wenn die Anilin jetzt einen neuen Cracker baut: Was denkst Du, wo sie ihn baut? In Ludwigshafen oder in China?

In diesem Sinne

MM

Hallo,
meines Wissens ist die Bezahlung im Münchener Raum am besten - alelrdings sind dort auch die Lebenshaltungskosten am höchsten!
Man muss das auch ein bisschen berücksichtigen :wink:

Beatrix, die nach 17 Berufsjahren auch noch nicht 40000 verdient…

Erstmal danke für die Antworten. In gewisser Weise ist das Jammern auf hohem Niveau. Andererseits habe ich jetzt 6 Jahre auf Hartz4 Niveau gelebt. Die Möglichkeit in eine Wohnung zu ziehen und nicht mehr zum Waschsalon fahren zu müssen ist für mich schon Luxus. Andererseits hat mich die Hoffnung auf ein gutes Gehalt die ganzen Jahre zufrieden gestellt. Jetzt werde ich leider schlagartig nüchtern.

Von 40000 im Jahr kann man durchaus gut leben und auch
Schulden abtragen.

Wenn ich 40.000 bekomme wäre ich absolut zufrieden. Die Zahl steht in jeder Statistik, die man bei Google findet aber die Realität gibt sie einfach nicht her. Schade eigentlich.

Wenn Du den ganzen Quatsch nur für’s Geld gemacht hast,
sieht’s sowieso übel aus. Dann hättest Du besser BWL studiert.

Ich habe mir die ganze Mühe gemacht um (möglichst) sorgenfrei leben und mal eine Familie davon ernähren zu können. Scheinbar war das zu naiv gedacht.
Ich probiers nachher nochmal mit Lotto.

Achja zum Vergleich mal ein Link aus dem Spiegel
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,…

Uni Informatik, Ing., Nat.wiss. 44.769

Wenn ich dann höre, dass Kollegen 34.000 verdienen finde ich das schon arg wenig. Selbst bei einer guten Lohnentwicklung würde es ja bestimmt fünf Jahre dauern bis man überhaupt mal auf dem Durchschnitt ist.

Nochmal, das kommt extrem drauf an, welchen Job genau Du machen möchtest.
Als Berufsanfänger direkt mit dem dicken Gehalt einsteigen zu wollen, ist jedoch schon etwas illusorisch. Trotzdem geht das in einigen Bereichen, in denen Informatiker arbeiten, ziemlich schnell in die Höhe.

Gruß,

Malte

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Ich komme aus dem Raum Paderborn.

Nicht gerade das blühende Zentrum der deutschen Wirtschaft…

Könnt ihr mir sagen, was
man als Einstiegsgehalt als Dipl.-Informatik Absolvent
verlangen kann?

Verlangen kannst Du gar nichts, wünschen kannst Du Dir alles und nehmen wirst Du, was Dir geboten wird.

Ich habe aus Befragungen von fünf Kommilitonen aus
unterschiedlichen Unternehmen inzwischen eine Spanne von
34.000€ bis 37.000€ herausbekommen.
Gewinnbeteiligung ist da nicht eingerechnet, aber die reisst
es auch nicht raus. Alle sind eigentlich gut bis sehr gut
qualifiziert, sei es mit Diplom oder Bachelor in Kombination
mit ausreichend Berufserfahrung. Ich habe noch keinen
getroffen, der 40.000€ verdient.

Wie Wolfgang schon sagte: Als Hochschulabsolvent ist man erst einmal nutzlos und kostet den Arbeitgeber nur Zeit und Geld. Als ich vor ungefähr acht Jahren dem Arbeitsmarkt nach der Uni begegnete, lagen die Angebote für meine BWL-Kollegen zwischen 60.000 und 75.000 D-Mark. Schlägst Du da ungefähr 20% Inflationsausgleich drauf, bist Du schnell bei den 35.000-40.000 Euro, die Du im Bekanntenkreis gehört hast.

Verhungert ist von denen m.W. bisher keiner. Will sagen: Dein Genöhle halte ich für überzogen und unangemessen. Übrigens: Das Durchschnittsgehalt aller Arbeitnehmer in Deutschland liegt bei rd. 40.000 Euro im Jahr. Daß Du davon ausgehst, als Neueinsteiger mit Mitte/Ende 20 auf diesem Niveau zu starten, finde ich schon ziemlich seltsam.

Gruß,
Christian

Hi Christian,

Du stellst ganz schöne Ansprüche. Vor nicht einmal 10 Jahren hätte wohl niemand über 80.000 DM Einstiegsgehalt gemeckert.

Mach Dir mal keine Sorgen. Ich habe z.B. innerhalb der ersten 4 Jahre mein Gehalt vervierfacht. Irgendwann geht es dann eben langsamer voran. Dafür zahle ich schon seit 8 Jahren nicht mehr für mein Auto, mein Telefon, etc. pp.

Das Auto alleine ist einen fünfstelligen Betrag wert.

Und mit 40k kannst Du Dir auch in Ruhe ein Spülmaschine leisten. Jeden Abend P1 ist halt nicht drin, aber das wirst Du überleben.

Gruß
C.

Hi Christian,

Du stellst ganz schöne Ansprüche. Vor nicht einmal 10 Jahren
hätte wohl niemand über 80.000 DM Einstiegsgehalt gemeckert.

Lest ihr eigentlich auch was ich schreibe, oder wollt ihr einfach nur rumtrollen. Nochmal zum mitschreiben:

  • Mein Wunschgehalt liegt bei 40.000 Euro
  • Das Realgehalt bewegt sich deutlich darunter und kann im Extremfall nur 34.000 betragen, das ist einfach nicht akzeptabel.

Alles was ich will, ist mein Wunschgehalt. Ich muss es nicht am ersten Tag bekommen. Von mir aus kann ich auch erstmal ein Jahr mit weniger auskommen, aber das ist das, was ich kurzfristig für angemessen halte. Meine Qualifikation ist garantiert mindestens so gut wie der Durchschnitt, also will ich doch auch annähernd so viel verdienen wie der Durchschnitt. Ich sehe nicht, dass diese Argumentation unlogisch ist.

Paderborn ist eine kleine Stadt mit reichlich Uni-Nachschub an jungen Leuten. Da können die Unternehmen es sich natürlich leisten, billige Akademiker einzukaufen. Angebot und Nachfrage ist also das Stichwort.

Deshalb wollte ich wissen, wo das Angebot schlecht ist und die Nachfrage sehr hoch. Ich will meinen Marktwert in unterschiedlichen Regionen kennen und dann entscheiden wo ich arbeiten werde. Ich will nicht den erstbesten Job, sondern den bestmöglichen Job. Das klingt vielleich arrogant, aber ich weiß vor lauter Stellenangeboten nicht, wo ich anfangen soll auszusortieren. Das Gehalt erfährt man schliesslich erst nach dem Bewerbungsgespräch.

Diese ganze Diskussion führt aber zu nix. Ich hatte gehofft, mal ein paar Vergleichsdaten zu bekommen, weil die Suche via Google müßig ist.

Hallo Christian!

Nach den Erfahrungen mit Kommilitonen, die Informatik studiert haben (Uni, TH), liegen deren Einstiegsgehälter im Bereich zwischen 35 und 38T€.
Das hängt auch wesentlich davon ab, wo du dich bewirbst. Bei einem kleinen Unternehmen wirst du die von dir angestrebten 40.000 kaum erreichen. Großunternehmen bieten oft bessere Gehälter, allerdings ist für einen Berufsanfänger in der Informatik im Augenblick nicht viel mehr drin.
Der Durchschnittswert von 40.000€ der genannt wurde beinhaltet natürlich auch die Leute, die meherere Jahre Berufserfahrung haben, somit kannst du diese Zahl auch nicht als Vergleich für dein Einstiegsgehalt heranziehen.
Die von dir gewünschten Größenordnungen sind für einen Berufsanfänger im Augenblick eher im Bereich des Ingenieurwesens zu finden, aber diese Zustände können sich jederzeit wieder ändern.
Und das du mit 34-37T€ nicht vernünftig leben kannst, ist in der Tat schon Jammern auf einem sehr hohen Niveau. Außerdem zählt nicht nur das liebe Geld, sondern in erster Linie (zumindest in solch anspruchsvollen Berufen) der Spaß an der Arbeit.

Gruß

Michael

Danke für deine Antwort, die finde ich sehr brauchbar. Die Tatsache, dass der Faktor 2-3 Jahre Berufserfahrung auch als Absolvent zählt und damit in den Durchschnitt eingeht hätte mir selbst klar werden müssen.

Und das du mit 34-37T€ nicht vernünftig leben kannst, ist in
der Tat schon Jammern auf einem sehr hohen Niveau.

Wie ich schon mal in einer Antwort erwähnt habe: Ich bin 27 und besitze wahrlich nichts außer einem Berg Schulden. So hoch ist das Niveau also gar nicht.

Und nu?
Hi,

Lest ihr eigentlich auch was ich schreibe, oder wollt ihr
einfach nur rumtrollen. Nochmal zum mitschreiben:

Liest Du eigentlich auch ganze Postings?

  • Mein Wunschgehalt liegt bei 40.000 Euro
  • Das Realgehalt bewegt sich deutlich darunter und kann im
    Extremfall nur 34.000 betragen, das ist einfach nicht
    akzeptabel.

Warum das denn nicht? Ich finde auch, dass ich eigentlich 300k im Jahr verdiene, bekomme das aber nicht. Das ist einfach nicht akzeptabel!

Was ist denn das für eine Argumentation. Geh nach München, dort ist die Arbeit knapp, der Wohnraum ebenso, dafür ist alles teuer. Die 6.000 € kannst Du da leicht für höhere Lebenskosten wieder raushauen.

Alles was ich will, ist mein Wunschgehalt. Ich muss es nicht
am ersten Tag bekommen. Von mir aus kann ich auch erstmal ein
Jahr mit weniger auskommen, aber das ist das, was ich
kurzfristig für angemessen halte.

Na also! Genau das hatte ich doch geschrieben. Wenn Du aufmerksam gelesen hättest, würdest Du erkannt haben, dass ich (nur als Beispiel) mein Gehalt in vier Jahren vervierfacht habe. Auf dich hochgerechnet bedeutet das in vier Jahren 136.000€. Damit kann man sich schon mal eine Waschmaschine kaufen …

Meine Qualifikation ist
garantiert mindestens so gut wie der Durchschnitt, also will
ich doch auch annähernd so viel verdienen wie der
Durchschnitt. Ich sehe nicht, dass diese Argumentation
unlogisch ist.

Hat doch auch gar niemand gesagt. Was aber Deine Wahrnehmung ist und was die Wahrnehmung Deiner Qualifikation durch die Arbeitgeber ist, muss sich ja nicht decken.

Paderborn ist eine kleine Stadt mit reichlich Uni-Nachschub an
jungen Leuten. Da können die Unternehmen es sich natürlich
leisten, billige Akademiker einzukaufen. Angebot und Nachfrage
ist also das Stichwort.

Billige Akademiker kannsich ein Unternehmen vielleicht leisten, leisten kann es sich das aber nicht wenn es langfristig hohe Qualitt liefernwill. Die Ressource Arbeit ist nämlich ziemlich mobil.

Das klingt vielleich arrogant, aber ich
weiß vor lauter Stellenangeboten nicht, wo ich anfangen soll
auszusortieren. Das Gehalt erfährt man schliesslich erst nach
dem Bewerbungsgespräch.

Wenn Du so gut bist, dann lass Dich doch von den Unternehmen einladen. Am besten legst Du die Gespräche so, dass Du mehrere Gespräche an einem Tag in einer Stadt machst. Fahrtkosten bekommst Du ja erstattet. Hast Du denn Stellenangebote oder sichtest Du offene Stellen. Das ist ein großer Unterschied.

Diese ganze Diskussion führt aber zu nix. Ich hatte gehofft,
mal ein paar Vergleichsdaten zu bekommen, weil die Suche via
Google müßig ist.

Nein, da müßest Du ja jemand finden, der exakt in der gleichen Situation wie Du ist. Das wird wohl schwierig. Aber auf http://www.personalmarkt.de findest Du sicher Vergleichsdaten.

Gruß
C.

Hohes Ross?
Hallo,

Du stellst ganz schöne Ansprüche. Vor nicht einmal 10 Jahren
hätte wohl niemand über 80.000 DM Einstiegsgehalt gemeckert.

Stimmt, damals war das auch 20 Prozent mehr wert.

Mach Dir mal keine Sorgen. Ich habe z.B. innerhalb der ersten
4 Jahre mein Gehalt vervierfacht.

Toll!

Irgendwann geht es dann eben
langsamer voran. Dafür zahle ich schon seit 8 Jahren nicht
mehr für mein Auto, mein Telefon, etc. pp.

Du versteuerst Deinen Firmenwagen nicht als geldwerten Vorteil?

Das Auto alleine ist einen fünfstelligen Betrag wert.

Toll!

Jeden Abend P1 ist halt nicht drin, aber das wirst Du
überleben.

Wie auch in Paderborn?

Gruß bobesch

Hallo Christian!

Wie ich schon mal in einer Antwort erwähnt habe: Ich bin 27
und besitze wahrlich nichts außer einem Berg Schulden. So hoch
ist das Niveau also gar nicht.

Ich kann deine Situation gut verstehen. Ich habe nach einer Berufsausbildung das Abi nachgeholt, anschließend Elektrotechnik studiert und dann mit 28 Jahren bei einem Großunternehmen in der Entwicklung angefangen. Das Studium musste ich mir vollständig selbst finanzieren.

Selbst wenn du noch nicht ganz das von dir gewünschte Einstiegsgehalt bekommst, so stelle ich zumindest an mir fest, das die Freiheiten, die Arbeitsbedingungen und die Möglichkeit zur Selbsverwirklichung, die mir das Studium gegeben hat, mehr Wert ist, als das Geld dass man verdient. Ich kann Altersvorsorge betreiben und muss nicht jeden Euro umdrehen, selbst wenn man noch Schulden aus dem Studium mit sich herum schleppt. Ich kann „kreativ“ arbeiten (was man im Ingenieurbereich als kreativ bezeichnet :smile: und mir die Arbeitszeit und meine Arbeit selbst einteilen.
Solche Randbedingungen hast du in anderen Berufen nicht, und ich weiss das immer mehr zu schätzen. Zugegeben, als Ingenieur (insbesondere Elektrotechnik und Maschinenbau) liegen die Einstiegsgehälter heute noch höher als beispielsweise bei Informatikern, was unter anderem auch an einem eklatanten Mangel an Nachwuchskräften liegt.
Soweit mir bekannt ist, sind die Chance für Informatiker im Augenblick aber nicht schlecht. Vielleicht schaust du dich einfach noch ein paar Angebote an. Generell wirst du im technischen Bereich eher im Süden Deutschlands fündig. Mich selbst hat es nach Baden-Württemberg verschlagen, einige ehemalige Kommilitonen sind in Bayern gelandet (hier sitzen halt viele namenhafte Firmen). Hier werden händeringend Mitarbeiter gesucht, vielleicht versuchst du es mal hier :smile:
Ansonsten viel Glück bei der Jobsuche!

Gruß

Michael

Hi,

muss ich den Informationsgehalt Deines Postings sofort begreifen?

Gruß
C.

Lass Dir ruhig Zeit…(owt)

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