angenommen in einer Stadt würde ein Marathon stattfinden und deshalb wäre die halbe Innenstadt weiträumig abgesperrt.
Weiterhin angenommen man würde im „Sperrgebiet“ wohnen und die nette Polizistin würde einen morgens nicht bis zur eigenen Strasse (und den dortigen privaten Tiefgaragenstellplatz) fahren lassen, sondern ca. 500m vorher in ein öffentliches Parkhaus umleiten.
Nehmen wir weiter an der Anwohner würde sich ziemlich darüber ärgern, dass er jetzt happige 12 EURO Parkhausgebühren bezahlen muss.
Ist das jetzt das Problem des Anwohners (mit welcher Begründung)?
Kann der Anwohner vom Marathonveranstalter evtl. Schadensersatz verlangen? Schließlich handelt es sich bei dem Marathon um ein rein privates Vergnügen (finanziert mit Werbeeinnahmen etc.)?
Was ist eigentlich überhaupt die rechtliche Grundlage für solche Veranstaltungen inkl. Absperrungen?
Ist das jetzt das Problem des Anwohners (mit welcher
Begründung)?
Ja. Er hätte ja nicht im Parkhaus parken oder Auto fahren müssen, wenn er weiß, dass seine Straße wegen des Marathons gesperrt ist.
Kann der Anwohner vom Marathonveranstalter evtl.
Schadensersatz verlangen? Schließlich handelt es sich bei dem
Marathon um ein rein privates Vergnügen (finanziert mit
Werbeeinnahmen etc.)?
Das glaube ich kaum.
Was ist eigentlich überhaupt die rechtliche Grundlage für
solche Veranstaltungen inkl. Absperrungen?
Ist das jetzt das Problem des Anwohners (mit welcher
Begründung)?
Ja. Er hätte ja nicht im Parkhaus parken oder Auto fahren
müssen, wenn er weiß, dass seine Straße wegen des Marathons
gesperrt ist.
Sondern? Auf der Straße im Halteverbot parken? Wieso ohne Auto?
Wenn diese Person bis Samstag Abend bei einem Kunden war und Sonntags nach Hause kommt, sollte sie doch das Recht haben in der eigenen Tiefgarage parken zu dürfen, oder? Bzw. mit welchem Recht wird ihm das verweigert?
So eine Laufveranstaltung wird weitgehend im Vorfeld Angekündigt, jeder Anwohner wird darüber Informiert entweder über wurfblätter, Plakate oder die Presse, gerade bei wie gesagt wurde werbefinanzierter Veranstaltungen.
und wenn diese Veranstaltung genehmigt ist mit benannten Strassenaperrungen dannist das so und da beisst die Maus kein Faden ab.
Jeder Anwohner hat genügend Zeit sich um eine Parkmöglichkeit oder mobilität zu kümmern.
Aber in meiner nun 10jährigen tätigkeit bei solchen veranstaltungen haben wir immer viele „anwohner“ die ja so wichtig fahren müßen und von nix wussten.
Ich habe mir angewoht diese leute mit dem hiweis auf verkehrsverstoss und meldung bei der Behörde Fahren zu lassen, und siehe da es Geht.
Daher mein tipp: Ist eure Strasse wegen so was Gesperrt seht es mit einemlächeln ärgert euch und seht euch die läufer an mit etwas geduld kommt ihr dann weiter,oder beachtet die anmeldungenund akündigungen und nehmt das rad oder eutre füße.
in diesem sinne behave1981
darin ist aber nicht der Fall „private Großveranstaltung“ aufgeführt, es sei denn man würde es unter „hinsichtlich der zur Erhaltung der öffentlichen Sicherheit erforderlichen Maßnahmen“ subsumieren.
Es geht mir allerdings gar nicht darum, ob man einer Absperrung durch die Polizei zu folgen hat (was zweifellos der Fall ist) sondern mit welchem Recht ein privater Betreiber eine so große Absperrung über mehrere Stunden hinweg beantragen kann bzw. wer die Folgen zu tragen hat, die sich daraus evtl. ergeben.
Es will mir jedenfalls immer noch nicht in den Kopf, dass die Öffentlichkeit über Stunden hinweg unter der zur Schau gestellten Selbstfindung einiger Idioten leiden muss, die glauben mit Gewaltläufen von 42 Km ihrem Körper was Gutes zu tun.
und das alles wegen ein paar Stunden???
Hi sax!
irgendwie hatte ich bisher noch ein wenig Mitleid mit Dir und Deiner Liebe zum Auto im Schlafzimmer.
dass die
Öffentlichkeit über Stunden hinweg unter der zur Schau
gestellten Selbstfindung einiger Idioten leiden muss, die
glauben mit Gewaltläufen von 42 Km ihrem Körper was Gutes zu
tun.
Wäre Dir eine angemeldete Demo lieber gewesen? … oder ein Autokorso nach einem Fussballspiel, oder eine Baustelle, oder ein Wasserrohrbruch, oder ein Unfall mit Strassensperrung, oder was auch immer?
Fakt ist, dass es Veranstaltungen mit öffentlichem Interesse gibt, die solche Sperrungen rechtfertigen. Ob Du als Betroffener in der Zielgruppe bist - das interessiert weniger.
Es geht um ein paar Stunden - was regst Du Dich da auf?
damit jetzt die Marathonläufer zu bewerten - das ist arm!
Leben und leben lassen - und schon klappt es mit dem Nachbarn!