Absprachen mit Mutter klappen nicht, das Kind wird nur abgeschoben

Hallo Zusammen,
ich habe bräuchte nur mal eine Info ob es Sinn hat weitere Schritte einzuleiten. Ich bin seit 2009 mit meinem Mann zusammen, er hat ein Kind aus erster Ehe die heute 9 ist.
seitdem das Kind in die Schule geht ist das Verhältnis zur Kindsmutter und alle Asprachen absolut zerüttet und auch nicht mehr zu kitten. Es besteht gemeinsames Sorgerecht.
Wir würden das Kind so gerne zu uns nehmen da sie ein furchtbares Leben dort führt. Sie möchte auch zu uns, aber wenn wir Sie wieder zurückbringen wird sie dort einmal umgekrempelt udn dann war es das wieder. Es sind so viele Dinge passiert udn ich würde gerne wissen ob es sich lohnt zum JA zu gehen oder gar vor Gericht da es mittlerweile nicht mehr tragbar auch für unsere Familie ist.
Seit 2009 hat die Kindsmutter wechselnde Partner (jetzt den 5.), mir persönlich egal wenn sie sie nicht immer sofort dem Kind präsentieren würden. Die schlafen dann direkt da und werden komplett integriert und dann wieder irgendwann entrissen.

Seitdem die Kindsmutter ihrem on/off Singleleben fröhnt (wie gesagt mir egal, aber das Kind wird sofort in alles mit reingezogen); werden die Kinder (sie hat noch einen Sohn aus einer anderen Beziehung) jedes WE wo sie nicht bei uns ist zur UR(!)Oma abgeschoben und zwar von Freitag bis Sonntag. Diese Frau ist über 75 Jahre alt und pflegt ihren demenzkranken Mann.

Das fing kurz nach der Grundschule an und die Tochter hat uns dann gestanden das die Oma sie oft mit dem Kleiderbügel verprügelt. Davon weiß die Mama auch, aber argumentiert immer sie brauch Zeit für sich und hat ja niemand anderen.
Mein Mann hat die Oma und die Mutter mehrfach zur Rede gestellt, mit Geständnis und Versprechen es nicht wieder zu tun. Es ist öfter passiert!
Die Oma kann sich kaum um beide Kinder kümmern und sie sitzen den ganzen Tag vorm TV in einer verrauchten Bude. Das hat uns dazu bewegt das Kind, trotz der Entfernung und der Schichtarbeit meines Mannes das Kind bis auf ein WE im Monat jedes WE zu holen. Das ist für uns auch sehr zeitintensiver Aufwand. An dem einen WE wo sie nicht kommt schafft es die Mutter auch nicht sich um das Kind zu kümmern da sie es dann auch zur Uroma abschiebt. Nun eskalierte alles im Sommer letzten Jahres und seitdem ist es die Hölle.
Das Kind war in den Sommerferien 5 1/2 Wochen bei uns!!! Die Mutter hat nicht einmal angerufen, ne SMS geschickt oder irgendwas! Das Kind wollte nach den 5 Wochen nichtmal nach Hause. Als mein Mann das Kind nach HAuse brachte sagte das Kind es zum wiederholten Male der Mutter; ihre Reaktion „dann verpiss dich“ drückte das Kind tatsächlich vor die Tür und schloß ab. Sie reagierte nicht auf Klopfen oder anrufen, mein Mann stand Gott sei Dank noch vor der Tür. Da war das Kind 8! Sie musste am nächsten Tag zur Schule.
Mein Mann hat sie mitgenommen, da muss bei der Mutter der Groschen gefallen sein und sie rief ihn an und schrie er solle das Kind zurück bringen. Das hat er nicht getan da er Angst um sein Kind hatte und ist das Risiko eingegangen.
Nun ja, mein Mann rief das JA an wo schon eine Beschwerde gegen die Mutter vorlag, aber getan haben sie nichts!!! Er musste das Kind zurück bringen und seitdem ist es die Hölle. Die Mutter hält sich an keine Absprachen, gar kein. Das Kind wird nur abgeschoben, es war seit letztem Jahr Oster ALLE Ferien KOMPLETT bei uns ohne das die Mutter sich erkundigt. An ihrem Geburtagstag rief sie noch nicht mal an, das Kind ist weinend zusammen gebrochen. Einmal hat sie das Kind abgeholt da musste das Kind mit 4 (!) Mann zum Auto getragen werden, so hat sie sich gewehrt. Aber wenn Sie dann eine Woche da ist, dann bekommt sie ihre Gehirnwäsche (du kannst mich doch nicht alleine lassen bla bla).
Es geht aber so nicht mehr weiter, inzwischen leidet unsere Ehe darunter und wir haben auch die Verantwortung für unseren 2 jährigen Sohn. Wir bieten ihr die Stabilität die sie braucht. Was können wir tun. SO geht es nicht mehr weiter. Unser Leben ist komplett von der Mutter abhängig?
Danke für Tipps

Hallo

Nun ja, mein Mann rief das JA an wo schon eine Beschwerde gegen die Mutter vorlag, aber getan haben sie nichts!!!

Da auf euer Jugendamt kein Verlass ist, und ich von Familienrichtern auch schon die merkwürdigsten Geschichten gelesen habe (betreffs derer Entscheidungen) würde ich gucken, so viele außenstehende kompetente Personen wie möglich einzubeziehen: Psychologen, Kinderarzt, Kinder- und Familientherapeut, Familienberatungsstelle (pro familia, Caritas, Diakonie), Kinderschutzbund, die dann allesamt hoffentlich ungefähr das gleiche aussagen, und dann mit deren Hilfe das alleinige Sorgerecht zu beantragen.

Was anderes fällt mir dazu leider nicht ein. Einfach so würde ich mich bei wichtigen Fragen weder auf ein Jugendamt noch auf einen Familienrichter verlassen.

Viele Grüße

Kann man da einfach hin und alles schildern oder prüfen die das. Die Familie meines Mannes und auch Freunde haben schon vieles mitbekommen und sie regelt auch alles per SMS aber ich glaube das hat ja keinen Bestand vor Gericht. Und Familie und Freunde gelten nicht als außenstehend oder?
Sie ist Rechtsanwaltfachangestelle und weiß genau was sie alles darf!

Hallo

Nun ja, mein Mann rief das JA an wo schon eine Beschwerde gegen die Mutter vorlag, aber getan haben sie nichts!!!

Da auf euer Jugendamt kein Verlass ist, und ich von
Familienrichtern auch schon die merkwürdigsten Geschichten
gelesen habe (betreffs derer Entscheidungen) würde ich gucken,
so viele außenstehende kompetente Personen wie möglich
einzubeziehen: Psychologen, Kinderarzt, Kinder- und
Familientherapeut, Familienberatungsstelle (pro familia,
Caritas, Diakonie), Kinderschutzbund, die dann allesamt
hoffentlich ungefähr das gleiche aussagen, und dann mit deren
Hilfe das alleinige Sorgerecht zu beantragen.

Was anderes fällt mir dazu leider nicht ein. Einfach so würde
ich mich bei wichtigen Fragen weder auf ein Jugendamt noch auf
einen Familienrichter verlassen.

Das ist ja ein Ding, dem Jugendamt und dem Familiengericht die Kompetenz abstreiten und dem örtlichen Jugendamt „kein Verlass“ bescheinigen; woher ziehen wir denn diese Schlüsse?

Hallo Zusammen,
ich habe bräuchte nur mal eine Info ob es Sinn hat weitere
Schritte einzuleiten. Ich bin seit 2009 mit meinem Mann
zusammen, er hat ein Kind aus erster Ehe die heute 9 ist.
seitdem das Kind in die Schule geht ist das Verhältnis zur
Kindsmutter und alle Asprachen absolut zerüttet und auch nicht
mehr zu kitten.

Hängt es vielleicht damit zusammen, dass das Kind jetzt zur Schule geht, einen anderen Freundeskreis hat und die durch die Schule fehlende Freizeit jetzt am Wochenende nachholen möchte?

Hallo

Hallo

Das ist ja ein Ding, dem Jugendamt und dem Familiengericht die Kompetenz abstreiten und dem örtlichen Jugendamt „kein Verlass“ bescheinigen; woher ziehen wir denn diese Schlüsse?

Ich streite dem Jugendamt und dem Familiengericht nicht die Kompetenz ab, nur bezweifele ich, dass sie in jedem Fall kompetent sind, und deswegen würde ich mich in wichtigen Dingen nicht einfach auf die verlassen. Die Schlüsse ziehe ich aus zahlreichen Urteilen, von denen ich gelesen habe. - Die Jugendämter sind häufig auch schlicht zu überlastet, um sich in jedem Einzelfall ein zutreffendes Bild machen zu können. Und Familienrichter haben einfach keine Ausbildung dafür, um beurteilen zu können, was für ein Kind gut oder schlecht ist.

Was das örtliche Jugendamt betrifft, so habe ich mich daran gehalten:

Nun ja, mein Mann rief das JA an wo schon eine Beschwerde gegen die Mutter vorlag, aber getan haben sie nichts!!!

Viele Grüße

Kann man da einfach hin und alles schildern oder prüfen die das.

Zu Psychologen wie auch zu Beratungsstellen geht man hin, wenn man ein Problem hat. Man muss mit dieser Problemstellung hingehen. Wenn man hingeht und sagt: Bitte schreiben sie mir mal ein Gutachten, so klappt es wohl eher nicht, sondern im Rahmen einer Beratung oder Therapie.

  • Ich würde auch nicht alles machen, was ich da aufgezählt habe, vielleicht ein oder zwei Sachen, aber auf jeden Fall zu einer örtlichen Familienberatungsstelle, weil die meist auch die Jugendämter ganz gut kennen und ggf. wissen, wie man mit denen umgehen kann. - Man könnte sich auch noch an den Kinderschutzbund wenden, wenn der in der Nähe ist.

Hängt es vielleicht damit zusammen, dass das Kind jetzt zur
Schule geht, einen anderen Freundeskreis hat und die durch die
Schule fehlende Freizeit jetzt am Wochenende nachholen möchte?

Lies einfach den Beitrag bis zu Ende durch, dann wirst du die Antwort finden.

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Das kind ist 9 und schon seit 3 Jahren in der schule. Die mutter wohnt über 50 km weit weg. Dann würde das kind ja bei ihr bleiben wollen. Ist aber nicht so.

Moin!

Das ist ja ein Ding, dem Jugendamt und dem Familiengericht die
Kompetenz abstreiten und dem örtlichen Jugendamt „kein
Verlass“ bescheinigen; woher ziehen wir denn diese Schlüsse?

Das Lesen des Ursprungsposting könnte dir helfen.

Was führst du dich hier eigentlich so auf. BIST du das JA???

Gruß