Abstammung des Menschen und Gott

Hallo,

ich suche Antworten auf folgende Fragen:

Ist es nicht schon längst wissenschaftlich erwiesen, dass der Mensch vom Affen abstammt ?

Kann es trotzdem noch einen Gott geben und wozu dann noch ?

Viele preisen Gott (sie glauben es gäbe einen) als gut. Wieso lässt er dann Böses zu ? Er hat einen Menschen erschaffen, der sich zwischen Gut und Böse entscheiden kann. Wollte er somit einen freien Menschen erschaffen ?

Wieso soll der Mensch büßen, für was ? Will Gott den Menschen damit versklawen ?

Ist es nicht klüger an das Rad der Wiedergeburt des Buddhismus zu glauben, falls der Mensch vom Affen abstammt ? Der Mensch legt durch seinen Lebenswandel und seinen Denkweisen selbst fest, in welcher Form (als Ameise oder Schwein oder als Mensch) er aus welchem Leib wiedergeboren wird bis der Weg im Nirvana endet, dem Zustand des völligen Freiseins von Leidenschaften und Abhängigkeiten.

Ziemlich verwirrend gell ?

Grüße
Jade

Moin,

Ist es nicht schon längst wissenschaftlich erwiesen, dass der
Mensch vom Affen abstammt ?

Ich würde eher sagen, dass Menschen und Affen einen gemeinsamen Vorfahren haben.

Kann es trotzdem noch einen Gott geben und wozu dann noch ?

Theoretisch kann es alles mögliche geben, solange der Gegenbeweis nicht erbracht wurde. Es ist nahezu unmöglich zu beweisen , dass es etwas nicht gibt. Aber das ist eher eine philosophische Frage :smile:. Viel interessanter ist die Frage: Was bezeichnen manche Menschen als Gott ? Welche „Eigenschaftem“ werden „Gott“ zugewiesen etc. Wenn du dies jeweils individuell beantwortest, dann erhältst du ach die Antwort auf die Frage, wozu es „Gott“ noch gibt.

Viele preisen Gott (sie glauben es gäbe einen) als gut. Wieso
lässt er dann Böses zu ? Er hat einen Menschen erschaffen, der
sich zwischen Gut und Böse entscheiden kann. Wollte er somit
einen freien Menschen erschaffen ?

Wieso soll der Mensch büßen, für was ? Will Gott den Menschen
damit versklawen ?

Diese Fragen überlass ich mal den Angehörigen der drei Monos hier im Brett.

Ist es nicht klüger an das Rad der Wiedergeburt des Buddhismus
zu glauben, falls der Mensch vom Affen abstammt ? Der Mensch
legt durch seinen Lebenswandel und seinen Denkweisen selbst
fest, in welcher Form (als Ameise oder Schwein oder als
Mensch) er aus welchem Leib wiedergeboren wird bis der Weg im
Nirvana endet, dem Zustand des völligen Freiseins von
Leidenschaften und Abhängigkeiten.

Aber hier möchte ich gerne korrigieren:
Was du oben beschreibst entspricht eher dem hinduistischen Weltbild, aber nicht dem buddhistischen. Der Buddhismus kennt im Allgemeinen kein Handeln, das die Form des Leibes einer Wiedergeburt bestimmt.

Ziemlich verwirrend gell ?

Find ich nicht :smile:
Gruß
Marion

hi

.schöne Fragen eines Suchenden…

.nun ja, was soll man sagen: Mensch und Affen? Erwiesen ist gar nichts. Heute immer noch ist dies eine Theorie, die zwar sehr einleuchtend erscheint, wo jedoch noch einige evolutionäre Schnittstellen fehlen. Es ist also die Theorie, daß der Mensch vom Affen abstammt, eine Art Glauben. Er dient dazu, etwas zu erkläre, um sich eine Nicht-Existenz Gottes leichter erklären zu können.

.gibt es Gott? Was glaubst du? Ich denke, man muß nicht sagen, glaubt man. Viel eher müßte man fragen, ob jemand verstanden hat, daß es Gott gibt und einen Gott geben muß. (Du darfst an der Stelle nicht denken, daß ich ein überzeugte Gläubiger bin. Viel mehr bin ich auf der Suche nach der Wahrheit und den Antworten auf ähnliche Fragen, wie deine es sind.) Jedoch meine ich, daß ich das Besagte verstanden habe.

.hängt für dich denn die Existens Gottes nur von der Antwort, ob der Mensch von den Affen abstammt oder von Gott erschaffen ist? Wieso sollte denn das eine das andere ausschließen? In der Bibel ist beschrieben, wie Gott den Mensch erschaffen hat. Wieso sollte es aber dem Menschen verboten sein, dies etwas zu abstrahieren und zu versuchen, die beiden Geschichte irgendwie zu vereinen. Es stimmt, sehr viele haften fundamental an der Bibelerzählung, und das macht es wohl sehr schwierig, klar zu denken. Aber woher soll den der Mensch wissen, wie Gott arbeitet. Ich persönlich stelle ihn mir nicht als Zauberer vor, sondern viel mehr als jemand eingreifend die Natur lenkt.

.es ist wohl unbestreitbar, daß Gott gut ist. Das Problem, daß die Menschen habe ist, daß sie sich für Gerecht halten und im Gegenzug dazu von Gott erwarten, daß diesen Gutes widerfährt. Ist dies aber denn richtig? Sollte Gott eine Verpflichtung haben? Nein! Der Mensch sollte bemüht sein, ohne auf eine Gegenleistung wie das ewige Leben oder ähnliches zu hoffen, gut, richtig und gläubig zu leben. Das Böse gehört dazu. Die einen werden bestraft, die anderen werden geprüft und wieder anderen passiert nie was! Schau dir die Geschichte von Abraham und seinem Sohn an. Gotte wollte Abrahams Glauben teste, inder er diesen aufforderte seinen einzigen Sohn zu opfern! Gibt es denn etwas Ähnliches in unserer Zeit? Nein! Und trotzdem mekkern die Mensch über Gott und seine „Fehlentscheidungen“.

.die Entscheidung zwischen Gut und Böse ist dem Menschen überlassen! Richtig! Darin ist die freie Entscheidung des Menschen geäußert. Schau dir hierzu das Gleichnis vom verlorenen Sohn an. Im Grunde ist die Entscheidung eine Prüfung. Ich denke an dieser Stelle, daß dies jedoch auch teilweise genetisch bestimmt ist, denn es gibt Kinder, die schon in ihrer Kindheit bösartige Züge aufweisen! Aber das muß man nicht weiter ausführen!

.versklawen? Nein, sicherlich nicht! Es ist ein Angebot, nach einem „normalen“ Leben, im Himmel an Gottes Seite zu stehen. Es hat wohl wenig mit Versklawung zu tun…

.Buddhismus? Dazu kann man nur sagen, daß nur diejenigen diese Richtung favorisieren, die gar keine Ahnung davon haben. Der Buddhismus ist von einer höhere Strenge gekennzeichnet als jeder andere Glaube. Es ist doch nicht nur die Vorstellung, daß man reinkaniert. Das wichtigste ist, daß die Buddhisten in ihrem gesamte Leben danach streben, auf höheren Sphäre ihre Erfüllung und Bestimmung zu finden. Eine andere Richtung des Buddhismus ist es, einen bestimmten Fluß abzupilgern und auf jedem Meter auf dem Boden zu liegen…

.und mal ehrlich - Seelenwanderung? Glaubst du daran? Was ist denn eine Seele? Man kann es sich natürlich einfach machen und diese als Energie definieren, die aufgrund der Energieerhaltung zu „überleben“ versucht. Ich bin eher mit dem Gedanken konform, daß die Seele das ist, was Gott dem Menschen bei seiner Erschaffung eingehaucht hat. Also ein Teil von Gott, der zu Gott zurück möchte!

.nun ja, genug geschrieben!

bis denn
ali drin

nur so als Information über deine allgemeinbildung.
kein wissenschaftler glaubt, dass der mensch vom Affen abstammt, sondern BEIDE von einem Urwesen. Während sich Affen so entwickelten, begannen menschen Werkzeuge zu benutzen und hatten einen vorteil, sie fingen an aufrecht zu gehen.

Im übrigen wenn du dir mal Gedanken machst wirst du leicht erkennen, dass ziemlich jedes Allgemeinwissen eine Halbwahrheit oder gar Unwahrheit darstellt. Angefangen allein schon mit dem Urknall.
Weiter geht es mit Kräuterhexen mit roten Haaren etc.

Dann habe ich noch eine Gegenfrage an dich (obwohl meine Gottesvorstellung eh von deiner abweicht).

SIEHST DU DENN ALL DAS BÖSE DASS ER SCHON VERHINDERT HAT???

mach dir mal Gedanken.

Weiter lernt man aus Leid und Fehlern mehr, als beim Gegenteil.

.Buddhismus? Dazu kann man nur sagen, daß nur diejenigen diese
Richtung favorisieren, die gar keine Ahnung davon haben.

Umgekehrt wird jedenfalls auch kein Schuh draus. Du selbst bist das beste Beispiel - ich habe jedenfalls nicht den Eindruck, dass Du „diese Richtung favorisierst“…

Der Buddhismus ist von einer höhere Strenge gekennzeichnet als
jeder andere Glaube. Es ist doch nicht nur die Vorstellung,
daß man reinkaniert. Das wichtigste ist, daß die Buddhisten in
ihrem gesamte Leben danach streben, auf höheren Sphäre ihre
Erfüllung und Bestimmung zu finden.

… was Dich aber auch nicht im Geringsten daran hindert, solchen Blödsinn zu schwafeln …

Eine andere Richtung des
Buddhismus ist es, einen bestimmten Fluß abzupilgern und auf
jedem Meter auf dem Boden zu liegen…

… und ihn dann noch mit diesem Unfug zu übertreffen. Also mit Deiner Ahnung vom Buddhismus ist es jedenfalls auch nicht allzu weit her.

Bevor man sich zu Themen wie Buddhismus (oder, nebenbei bemerkt, Paläanthropologie) äussert, sollte man sich vielleicht ein ganz klein wenig sachkundig machen. Das verringert das Risiko, sich öffentlich lächerlich zu machen.

Hi Jade,
was ist schon die Wissenschaft. Da tummeln sich Menschen, die meinen, man muss alles beweisen. Und dann finden sie Beweise, aber einige Zeit später stellt sich heraus, dass diese Beweise nicht stand halten vor neuen Beweisen.
Es gab eine Zeit, wo jemand verurteilt wurde, weil er Beweise anzweifelte. Dieser Jemand behauptete frech, die Erde sei eine Kugel und keine Scheibe, wie die Wissenschaftler zu beweisen meinten.
Das ist nur ein Beispiel dafür, dass die Wissenschaft nicht allwissend ist. Es gibt derer viele. Darum, was willst du mit deiner Argumentation mit der Wissenschaft. Die ist nicht standhaft.
viele Grüße
trail

Hallo Chevalier!

Im übrigen wenn du dir mal Gedanken machst wirst du leicht
erkennen, dass ziemlich jedes Allgemeinwissen eine
Halbwahrheit oder gar Unwahrheit darstellt.

Na ja aber…

Angefangen alleinschon mit dem Urknall.

Nein vermutlich eher mit mit Gottesvorstellungen.Die Urknalltheorie ist relativ jung.

Weiter geht es mit Kräuterhexen mit roten Haaren etc.

ja und Götter, Gott, Propheten, Apostel, Stellvertreter Gottes auf Erden und eine riesiges Bodenpersonal.

Enschuldigung aber diese Vorlage war zu schön…

Nacht
Karl

Hallo,

ich suche Antworten auf folgende Fragen:

Ist es nicht schon längst wissenschaftlich erwiesen, dass der
Mensch vom Affen abstammt ?

Nein, nur daß Mensch und Affe relativ spät in der Entwicklungsgeschichte einen gemeinsamen Vorfahren haben.

Kann es trotzdem noch einen Gott geben und wozu dann noch ?

Warum denn nicht? Wenn man nicht gerade wortgetreu auf die Geschichte mit Adam und Eva setzt, dann ist es doch unerheblich, ob ein Gott nun den Menschen aus Lehm geformt hat oder ob er zuerst die Welt erschaffen und dann irgendwann der Evolution praktisch den entscheidenden Anstoß gab, der aus dem Affen einen ersten Menschen machte.

Viele preisen Gott (sie glauben es gäbe einen) als gut. Wieso
lässt er dann Böses zu? Er hat einen Menschen erschaffen, der
sich zwischen Gut und Böse entscheiden kann. Wollte er somit
einen freien Menschen erschaffen ?

Tja, es kann natürlich sein, daß erst der Mensch seinem Gott das Attribute ‚gut‘ gegeben hat, möglicherweise ist dem Schöpfer der Welt das alles nicht so wichtig. Wer weiß das schon? Es gibt ja durchaus Religionen, deren Götter weitaus weniger positiv rüber kommen. Es kommt also auf den Glauben an.

Wieso soll der Mensch büßen, für was ?

Keine Ahnung, für seine Sünden denke ich. Grundsätzlich ist es bestimmt nicht verkehrt, wenn man zu seinen Verfehlungen steht, sich mit Ihnen auseinandersetzt und versucht, Fehler einzusehen, um sich zu bessern. Kann sein, der Gott sieht es ebenso und deshalb fordert er Buße, einfach, damit der unvollkommene Mensch nach Besserung strebt.

Will Gott den Menschen
damit versklawen ?

Wie soll das funktionieren?

Ist es nicht klüger an das Rad der Wiedergeburt des Buddhismus
zu glauben, falls der Mensch vom Affen abstammt ?

Was genau ist daran klüger? Im Gegenteil, für mich ist die Sache mit der Wiedergeburt noch weniger relevant als die Frage nach der tatsächlichen Existenz eines Gottes. Was ist es denn, was den Menschen ausmacht? Sein Bewußtsein, sein Denken, seine Erinnerung. Was nutzt es mir zu wissen oder zu denken, ich wäre mal eine Ratte gewesen, ich kann mich nicht mal an meine früheste Kindheit erinnern, geschweige denn, an eine Existenz vor der jetzigen? Was nützt es mir, zu glauben, ich würde im nächsten Leben ein Schwein? Was weiß das Schwein vom früheren Leben? Nix. Also bin nicht ICH das…meine Identität geht mit meinem Tod verloren. Ergo kann es mir wurscht sein, wohin die Seele geht.

Der Mensch
legt durch seinen Lebenswandel und seinen Denkweisen selbst
fest, in welcher Form (als Ameise oder Schwein oder als
Mensch) er aus welchem Leib wiedergeboren wird bis der Weg im
Nirvana endet, dem Zustand des völligen Freiseins von
Leidenschaften und Abhängigkeiten.

Ist das ein Ziel? Ich empfinde Leidenschaften nicht als die schlechteste der vielen Abhängigkeiten .

Ziemlich verwirrend gell ?

Ach was, es gehört zum Leben sich solche Gedanken zu machen…alleine bist Du damit nicht.

Gruß Maid :smile:

Es gab eine Zeit, wo jemand verurteilt wurde, weil er Beweise
anzweifelte. Dieser Jemand behauptete frech, die Erde sei eine
Kugel und keine Scheibe, wie die Wissenschaftler zu beweisen
meinten.

Wenn Du Theologen zu den Wissenschaftler zählst hast Du recht. Naturwissenschaftler haben diese Theorie schon lange für richtig befunden aber aus Angst vor „theologischer“ Verfolgung mit Recht nicht öffentlich gemacht.

Das ist nur ein Beispiel dafür, dass die „THEOLOGIE“** nicht
allwissend ist. Es gibt derer viele. Darum, was willst du mit
deiner Argumentation mit der „THEOLOGIE.“** Die ist nicht
standhaft.

**Ausgangspostig editiert, Änderungen hervorgehoben.

Viele Grüße

Karl

hi

…also einer, der es nicht begriffen hat…

lächerlich?

du bist also einer, der die eigene Geschichte mißachtet, um aus Protest etwas anderes, möglicherweise Richtiges, zu glauben!

Das Problem ist leider, daß ich mich in der Ecke eine zeitlang aufhielt, wo diese verschiedensten buddhistischen Glaubensrichtungen sich manifestierten!

Also komm mir nicht mit dem Zeug, daß du dir irgendwo angelesen hast. Denn das was man ließt, könnte ja auch nur eine „Angelrute“ sein.
Außerdem ließt man ja Sachen, die man gerne glauben möchte, sowieso mit anderen Augen…

Also, ich will dir deinen Glauben nicht ausreden…
Aber verurteile mich nicht für Aussagen, die womöglich korrekt sein könnten…

cu
ali drin

hi

…jetzt stell dir mal die Fragen, warum die Theorie so jung ist?

…dann lies mal etwas von Kepernikus und Galilei usw…

cu
ali

hi

Wissenschaft ist nich standhaft?
Das möchte ich bezweifeln!

Schau, Wissenschaft funktioniert über Theorien! Das bedeutet, jemand hat eine Idee und äußert diese Idee in einer Theorie, die er dann zu beweisen versucht. Diese Theorie gilt dann so lange als maßgebend, bis ihr Gegenteil bewiesen ist. Ein Beispiel: Die Axiome nach Newton sind immer noch als Theorien ausgewiesen, denn es hat noch keiner eine Therie hervorgebracht, die diesem widerspricht. Aber es wird diesen auch keiner widersprechen, denn diese beruhen auf naturwissenschaftlicher Logik!!!
Nun ja, so ist eben die Wissenschaft! Aber wenn du nicht standhaft sagst, dann mußt du dich z.B. in die Physik oder noch besser in die Mathematik bemühen: was z.B. ist 5 plus 5? Ist das Ergebnis denn nicht standhaft, wenigstens in unserer Dimension und in den Dimensionen, in denen wir denken können?

cu
ali drin

Hallo,

ich empfehle mal Darwin (bzw. etwas über Darwin) zu lesen. Es gibt da tolle Einführungen.

Gruß Geert

Hallo

ich suche Antworten auf folgende Fragen:

Ist es nicht schon längst wissenschaftlich erwiesen, dass der
Mensch vom Affen abstammt ?

Kann es trotzdem noch einen Gott geben und wozu dann noch ?

Bist du Kreationist, oder wieso siehst Du hier einen Gegensatz bzw. Widerspruch? Wer ein Bisschen Verstand hat - nein, eigentlich reicht schon ein gewisses Mass an Phantasie -, der wird erkennen, dass die Bibel nicht wortwörtlich zu nehmen ist und die Genesis vielmehr einen Symbolwert besitzt und gedeutet werden will. Alles andere ist m.E. etwas zurückgeblieben (geistig wie zeitlich).

Gruss

Wiesel

Dumm ist die Kirche numal wirklich nicht
Hallo trail,

Es gab eine Zeit, wo jemand verurteilt wurde, weil er Beweise
anzweifelte. Dieser Jemand behauptete frech, die Erde sei eine
Kugel und keine Scheibe, wie die Wissenschaftler zu beweisen
meinten.

Also ich glaube, so dumm sollte man die röm-kath. Kirche nicht halten. Heute ist anscheinend klar, dass nicht Galileos Ideen, sonderen deren Anspruch auf absolute Wahrheit angprangert wurden.

Und Kolumbus…, jedem gebildeten Menschen damals war vermutlich klar, dass die Erde eine Kugel ist. Und das der Seeweg nach Indien nunmal um Afrika kürzer ist als nach Westen. Wie war das mit dem blinden Huhn?

Gruß
achim

Wissenschaft. Die ist nicht standhaft.

diese nichtstandhaftigkeit ist auch genau der punkt der wissenschaft. wissenschaft ist im gegensatz zu religion kein glaubensgebäude, kein gefühltes „sichersein“, sondern ein rational begründetes raten und ein herantasten an die wirklichkeit. alles was nicht widerlegbar ist, ist nicht wissenschaftlich.

gruß
datafox