hi
.schöne Fragen eines Suchenden…
.nun ja, was soll man sagen: Mensch und Affen? Erwiesen ist gar nichts. Heute immer noch ist dies eine Theorie, die zwar sehr einleuchtend erscheint, wo jedoch noch einige evolutionäre Schnittstellen fehlen. Es ist also die Theorie, daß der Mensch vom Affen abstammt, eine Art Glauben. Er dient dazu, etwas zu erkläre, um sich eine Nicht-Existenz Gottes leichter erklären zu können.
.gibt es Gott? Was glaubst du? Ich denke, man muß nicht sagen, glaubt man. Viel eher müßte man fragen, ob jemand verstanden hat, daß es Gott gibt und einen Gott geben muß. (Du darfst an der Stelle nicht denken, daß ich ein überzeugte Gläubiger bin. Viel mehr bin ich auf der Suche nach der Wahrheit und den Antworten auf ähnliche Fragen, wie deine es sind.) Jedoch meine ich, daß ich das Besagte verstanden habe.
.hängt für dich denn die Existens Gottes nur von der Antwort, ob der Mensch von den Affen abstammt oder von Gott erschaffen ist? Wieso sollte denn das eine das andere ausschließen? In der Bibel ist beschrieben, wie Gott den Mensch erschaffen hat. Wieso sollte es aber dem Menschen verboten sein, dies etwas zu abstrahieren und zu versuchen, die beiden Geschichte irgendwie zu vereinen. Es stimmt, sehr viele haften fundamental an der Bibelerzählung, und das macht es wohl sehr schwierig, klar zu denken. Aber woher soll den der Mensch wissen, wie Gott arbeitet. Ich persönlich stelle ihn mir nicht als Zauberer vor, sondern viel mehr als jemand eingreifend die Natur lenkt.
.es ist wohl unbestreitbar, daß Gott gut ist. Das Problem, daß die Menschen habe ist, daß sie sich für Gerecht halten und im Gegenzug dazu von Gott erwarten, daß diesen Gutes widerfährt. Ist dies aber denn richtig? Sollte Gott eine Verpflichtung haben? Nein! Der Mensch sollte bemüht sein, ohne auf eine Gegenleistung wie das ewige Leben oder ähnliches zu hoffen, gut, richtig und gläubig zu leben. Das Böse gehört dazu. Die einen werden bestraft, die anderen werden geprüft und wieder anderen passiert nie was! Schau dir die Geschichte von Abraham und seinem Sohn an. Gotte wollte Abrahams Glauben teste, inder er diesen aufforderte seinen einzigen Sohn zu opfern! Gibt es denn etwas Ähnliches in unserer Zeit? Nein! Und trotzdem mekkern die Mensch über Gott und seine „Fehlentscheidungen“.
.die Entscheidung zwischen Gut und Böse ist dem Menschen überlassen! Richtig! Darin ist die freie Entscheidung des Menschen geäußert. Schau dir hierzu das Gleichnis vom verlorenen Sohn an. Im Grunde ist die Entscheidung eine Prüfung. Ich denke an dieser Stelle, daß dies jedoch auch teilweise genetisch bestimmt ist, denn es gibt Kinder, die schon in ihrer Kindheit bösartige Züge aufweisen! Aber das muß man nicht weiter ausführen!
.versklawen? Nein, sicherlich nicht! Es ist ein Angebot, nach einem „normalen“ Leben, im Himmel an Gottes Seite zu stehen. Es hat wohl wenig mit Versklawung zu tun…
.Buddhismus? Dazu kann man nur sagen, daß nur diejenigen diese Richtung favorisieren, die gar keine Ahnung davon haben. Der Buddhismus ist von einer höhere Strenge gekennzeichnet als jeder andere Glaube. Es ist doch nicht nur die Vorstellung, daß man reinkaniert. Das wichtigste ist, daß die Buddhisten in ihrem gesamte Leben danach streben, auf höheren Sphäre ihre Erfüllung und Bestimmung zu finden. Eine andere Richtung des Buddhismus ist es, einen bestimmten Fluß abzupilgern und auf jedem Meter auf dem Boden zu liegen…
.und mal ehrlich - Seelenwanderung? Glaubst du daran? Was ist denn eine Seele? Man kann es sich natürlich einfach machen und diese als Energie definieren, die aufgrund der Energieerhaltung zu „überleben“ versucht. Ich bin eher mit dem Gedanken konform, daß die Seele das ist, was Gott dem Menschen bei seiner Erschaffung eingehaucht hat. Also ein Teil von Gott, der zu Gott zurück möchte!
.nun ja, genug geschrieben!
bis denn
ali drin