Abstillen

Hallo!

Ich hasse das auch, wenn mich andere Mami oder Mutti nennen. Die Kinderärztin sagt immer nur „Mutti“ zu mir - fürchterlich! Ich muß mal schauen, wie ich ihr am besten und schonend begreiflich mache, dass ich nicht ihre Mutter bin.

Gruß,

M.

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Hallo Bianca,

Aber in einem Punkt hast Du absolut recht:
Abstillen wegen schlechter Stillberatung sollte heute nicht
mehr sein. (Meine Frauenärztin bei der Nachuntersuchung:
Stillen Sie noch? Reichts denn noch? Immer schön leerpumpen!)

genau darum ging es mir: Der Frauenarzt meiner Schwester, als sie nach einem halben Jahr beim Arbeitgeber eine Bescheinigung abgeben sollte, dass sie noch stillt: „Wenn das nicht mal zu Schäden führt, so langes Stillen halte ich für bedenklich!“

Aber was das sein sollte, konnte der Herr nicht sagen. Auch „Die Frau hat zuweing Milch“ ist so eine Geschichte.

Aber genug der Storys,

Gruß, Karin

Hallo n.h. oder M.

Ich hasse das auch, wenn mich andere Mami oder Mutti nennen.
Die Kinderärztin sagt immer nur „Mutti“ zu mir - fürchterlich!
Ich muß mal schauen, wie ich ihr am besten und schonend
begreiflich mache, dass ich nicht ihre Mutter bin.

wie wäre es: „Ich bin definitiv zu jung, so früh habe ich nicht angefangen.“

Vielleicht spannt sie es, oder fragt wenigstens nach.

Gruß, Karin

Hallo Sibylle,

ich wollte einen kleinen Widerspruch einlegen, nicht aus
Fachwissen, aber aus Erfahrung.

Ach ja, auf das Durchschlafen hatte das Abstillen keinen
Einfluss.

Das habe ich ganz anders erlebt.

Gestatte auch mir eine Gegenrede:

Meine Tochter war vollgestillt, nachdem wir die Auswirkungen von 6 Wochen Klinik hinter uns gebracht hatten. Sie schlief aber ewig nicht durch. Meine Mutter war eine Anhängerin der „nicht satt“-Theorie. Und beinahe hätte ich auf sie gehört, wenn mir nicht in der U-Bahn eine andere Mutter begegnet wäre, die ich aus dem Krankenhaus kannte. Diese hatte wegen diverser Probleme gar nicht gestillt (nach meiner späteren Erfahrung ein „falsch beraten“-Fall). Und sie jammerte mir vor, wie unausgeschlafen sie doch sei, da ihre Tochter immer wieder nachts wach werde, einen Tee brauche, usw. „Und dabei sind wir doch schon auf den Abendbrei umgestiegen!“

Und die Flaschenkinder, die ich kenne, schlafen alle schon mit
ein paar Monaten durch. Die sind halt richtig satt und
„vollgefressen“ (ist nicht bös gemeint!), anders als
Stillkinder.

Also gibt es sie eben doch, die Flaschenkinder, die trotz satt sein nicht durchschlafen. Ich habe mich übrigens danach gefreut, dass ich nachts nicht auch noch Tee kochen musste, weil ich ja alles fürs Kind jederzeit bereit hatte.

Gruß, Karin