Ich hatte seit 6 Tagen starke Schmerzen so dass ich weder sitzen, stehen oder liegen konnte. Also bin ich dann am 6. Tag statt zu Schule zum Arzt gegangen. Diagnose: Abszess. Sie hat mich zu einem Chirugen geschickt, war ihr zu groß. Chirurg schickt mich ins Krankenhaus, muss in einer OP entfernt werden. Chirurg im Krankenhaus sagte muss nur aufgeschnitten werden. (das auch noch an meinem Geburtstag… )
Heute war ich wieder im Krankenhaus zur Kontrolle, der Chirurg sagte es muss auf jeden fall operriert werden, weil dieses doofe Ding sonst immer wieder kommt.
Jetzt hoffe ich ihr könnt mir sagen, ob ich dise OP wirklich notwendig ist? Ich habe nähmlich wirklich Angst vor Krankenhäusern.
Ja die Op muss unbedingt sein. Wenn der Eiter nicht rausgeholt wird und die Entzündung bekämpft wird, können Fisteln entstehen (Verbindungsgänge zwischen Hohlorganen und der Außenwelt), die noch viel schlimmere Komplikationen machen können.
Hallo, leider hast Du weder geschrieben wo der Abszess ist, noch wie die Ärzte ihn betitelt haben. Falls es sich um eine Art Karbunkel handelt, kann ich Dir nur raten ihn operieren zu lassen, da dieser das umliegende Gewebe schädigt und eine große Raumforderung hat. Mir wurde versehentlich ein Karbunkel ausgedrückt. Es waren wahnsinnige Schmerzen und zurück ist eine große Beule am Bein geblieben. Lieber ein kleiner Schnitt und das war’s. Zur Not befrage noch einen anderen Arzt. Gruss
aus eigener Erfahrung muss ich dir sagen:
die Ärzte haben Recht. Der Abszess muss operativ eröffnet werden, besonders wenn du schon solche Schmerzen hast. Du könntest durch das Ding eine Blutvergiftung bekommen.
Je nach Größe kann man so eine OP auch ambulant bzw. mit örtlicher Betäubung durchführen und du kannst anschliessend nach Hause gehen.
ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass er geöffnet werden muss. Hatte einen Bremsenstich und dachte mir nichts dabei, dass er röter und dicker wurde, weil ich generell auf Insektenstiche überempfindlich reagiere.
Dann war Wochenende, das richtig übel war (SCHMERZEN!!!) und dann musste es - weil ich so lange gewartet habe - unter Kurznarkose geöffnet werden. Dann ging es wirklich besser (auch wenn täglich ein Jodband gewechselt werden musste).
Hatte drei Wochen später noch eine OP unter örtlicher Betäubung wo das Loch, dass die Bakterien gefressen hatten, oberflächlich geschlossen wurde.
Nun hab ich ein Loch „innerlich“ und eine hässliche Narbe auf der Schulter. Von daher, kann ich nur dringend raten, so schnell wie möglich zum Chirurgen.