In Norddeutschland wurde die Schleswag von der E.ON geschluckt und es hat horrende Preiserhöhungen gegeben, die zu nicht nachvollziehbaren Nachzahlungen und Heraufstufung der Monatsraten führte.
Von einer Kollegin hörte ich, sie habe weniger Strom als im Vorjahr verbraucht und musste dennoch nachzahlen.
Ich habe seit 2 Jahren eine winzige Wohung, keinen E-Herd, benutze keinen Staubsauger, habe überall Energiesparlampen und lebe sehr sparsam. Nach dem ersten Jahr bei der Schleswag wurde ich von 50 Euro auf 30 Euro jeden 2. Monat herabgestuft. Da ich vorher eine größere Wohnung hatte und bei rund 20 DM lag (also ca. 10 Euro) rechnete ich mit einer weiteren Herabstufung. Stattdessen wurden mir 94,07 Euro Nachzahlung abgebucht und meine 2-Monatsrate auf 45 Euro erhöht. Einen Riesenloch in der Haushaltskasse mit Kontoüberziehung entstand, mit dem ich absolut nicht rechnete und was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Ich mailte an E.ON, ob denn mit den Zählern etwas nicht stimme, bis ich begriff, dass ich nicht allein bin und die E.ON offensichtlich Abzocke im ganz Großen Stil betreibt.
Na, Mahlzeit… kann man sich da wehren?
Kerzen statt Energiesparlampen?, kalt duschen - ist eh gesünder- kurbelt den Kreislauf an? Die Stunden am PC werden rationiert - 1 Stunde pro Woche?
Gibt es denn kein Beschwerdeforum für E.ON-Geschädigte o.Ä.???
ist’s nicht eine Frechheit?
Hallo Chrys,
ob das Unternehmen abzockt, kann ich nicht beurteilen, ABER: ca. 40 % des Strompreises sind „politisch gemacht“ (Förderung z.B. der Windenergie undundund).
Schöne Grüße aus dem Rheinland nach Norddeutschland: Zerni
Hallo Chrys,
da muß ich meinem Vorredner leider beistimmen:
Die Preise für Stromversorgung erfahren derzeit eine deutliche Aufwärtsbewegung.
Die Gründe sind u.a. in den Mehrbelastungen aus dem erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK) & der Stromsteuer ( Ökosteuer) zu finden. Allein die Stromsteuer hat in der letzten Jahren zu einer Erhöhung der Strombezugskosten von 2,05 cent/kWh geführt.
EEG und KWK führen zu Mehrbelastungen von ungefähr 0,7 cent/kWh.
Bei Tarifkunden werden diese nicht explizit ausgewiesen, sind aber dennoch Bestandteil des Energiepreises.
Da die Versorger als „Eintreiber“ für Steuern und Abgaben, die gesetzlich vorgeschrieben sind, herhalten und diese abführen müssen, haben die halt den „schwarzen Peter“.
Darüber hinaus erfahren die Bezugskosten für Energieversorger nach der Euphorie der Liberalisierung des Strommarktes vor wenigen Jahren ebenfalls eine enorme Aufwärtsbewegung.
Da heist es für die Unternehmen entweder Preise anpassen oder das geschäftsfeld aufgeben. Ein aktuelles Beispiel war gerade heute in der Presse ( Namen nenne ich an dieser Stelle nicht
)
Viele Grüße
Jimmy
Hallo,
eine gute Info wäre, den genauen Stromverbrauch zu erfahren!
Schau dir mal deine alten und aktuellen Stromrechnungen an und errechne die Kosten pro kWh. Dann weisst du, wieviel tatsächlich erhöht wurden. So Angaben wie „kleinere Wohnung“, „Energiesparlampen“ etc. sind ziemlich schwammig. Erst kürzlich hatten wir es hier über Stand-By-Geräte und deren horrenden Verbrauch. Wenn du zB einen neuen PC hast oder irgendein anderes Gerät, das beim Ausschalten nicht sauber vom Netz getrennt wird kannste alle Energiesparlampen durch Quarzbrenner ersetzen und wirst trotzdem nicht soviel verbrauchten wie diese heimlichen Fresser.
Nach Betrachtung der Rechnungen schaust du dann mal was es sonst für Anbieter gibt. Ein Wechsel des Anbieters sollte doch wohl möglich sein, oder?
Gruss, Niels