Nichtsanhnend und blauäugig hatte er sich angemeldet und somit den teuren Vertrag mit denen eingegangen. Als er das bemerkte und direkt gekündigt hatte (innerhalb von einer stunde ca.) bekam ich heute eine E-Mail mit folgendem Inhalt:
Ihre E-Mailhaben wir erhalten!
Ein Widerruf istlaut Widerrufsrecht nur möglich, wenn keine Leistung in Anspruch genommenwurde. (§ 312d Abs. 3 Nr. 2 BGB).
Sie haben abereine Leistung in Anspruch genommen! Da Aktivitäten innerhalb des Accounts verzeichnet sind,ist sicher, dass die Zugangsdaten abgefragt wurden und damit eine Leistung inAnspruch genommen wurden ist!
Daher ist derVertrag gültig.
Mitfreundlichen Grüßen
IhrService-Team
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service und payment GmbH, Frickestr. 2, 04105Leipzig, Deutschland
HRB 25020 Amtsgericht Leipzig, Steuer-Nr.: 231/118/09720
Geschäftsführer: Margit Aßmann
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Herr X hat aber weder die Daten in Anspruch genommen noch sich eingeloggt!
Wie kann er da jetzt vorgehen und ist das rechtens was die da schreiben. Er hat nämlich gegoogelt und dann gesehen, dass das so eine betrüger Abzockermasche von denen ist nur wie verhällt er sich jetzt und wie fährt er jetzt am besten fort?
Nichtsanhnend und blauäugig hatte er sich angemeldet und somit
den teuren Vertrag mit denen eingegangen. Als er das bemerkte
blauäugig ist hier wohl der richtige Ausdruck. Es steht auf der Eingangsseite wiederholt und eindeutig, dass zur Nutzung ein Vertrag abgeschlossen werden muss und dass dieser Kosten nach sich zieht. Selbst die Kosten je Monat und Jahr sind klar und deutlich kommuniziert. Was hat denn das mit Abzocke zu tun? Ich kann auch nirgendwo Hinweise erkennen, die vermuten lassen, dass es sich hier um einen kostenlosen Service handeln könnte.
Ein Widerruf istlaut Widerrufsrecht nur möglich, wenn keine
Leistung in Anspruch genommenwurde. (§ 312d Abs. 3 Nr. 2 BGB).
Sie haben abereine Leistung in Anspruch genommen! Da
Herr X hat aber weder die Daten in Anspruch genommen noch sich
eingeloggt!
Moment mal. Herr X dachte, der Service ist umsonst und sagt nun, er habe lediglich den Vertrag abgeschlossen und danach die Seite nicht weiter besucht, obwohl er dachte dass der Service kostenlos sei? Klingt für mich nicht logisch und daher nicht sehr glaubwürdig.
Wie kann er da jetzt vorgehen und ist das rechtens was die da
schreiben. Er hat nämlich gegoogelt und dann gesehen, dass das
so eine betrüger Abzockermasche von denen ist nur wie verhällt
er sich jetzt und wie fährt er jetzt am besten fort?
Ich kann an der Seite keine Abzocke erkennen. Wurde tatsächlich ein Teil der Seite besucht, der nur Vertragskunden zur Verfügung steht, dürfte in der Tat kein Wiederrufsrecht mehr bestehen.
Richtig, blauäugig und blind in einem aber daran lässt sich nun leider nichts mehr ändern.
Herr X hatte direkt nach abschließen gemerkt das es kostenflichtig ist und als er sich die Startseite nochmal anschauen wollte, ob das auch so da stand, wurde er automatisch eingeloggt auf diese Seite nur schon beim draufgehen ohne das er sich einloggen wollte und als er das bemerkt hatte, verließ er auch sofort wieder die Seite und war seit dem nicht mehr auf der Seite drauf.
Direkt danach hatte er gekündigt und das Antwortschreiben habe ich ja oben beigefügt.
Also er hatt weder ein Tattoo gesehen noch sonst irgend einen Dienst in Anspruch genommen. Und einloggen wollte er sich auch nicht sondern dies ist automatisch geschehen als er auf die Seite drauf gegangen ist.
Selbst die Kosten je Monat und Jahr sind klar
und deutlich kommuniziert.
Na, du hast ja klasse Augen! Ich sehe erst mal ein farbiges, buntes Gewitter riesiger tanzender Buchstaben. Erst wenn ich ganz genau hinschaue, sehe ich in recht winziger Schrift die ‚klar und deutlich‘ kommunizierten Kosten
Ich kann auch nirgendwo Hinweise erkennen, die vermuten
lassen, dass es sich hier um einen kostenlosen Service
handeln könnte.
Ich entdecke ganz andere Hinweise: Darauf, dass es sich hier offensichtlich um eine Abofalle handelt.
Bin ich denn der einzige…
…der hier weiß,
das diese Seite eindeutig die üblichen Abzocke ist? Viele Bunte schrifften (vor öffnung der Seite erstmal eine WOT warnmeldung, nur so nebenbei), und unten, wo kaum jemand hinkuckt, die Kosten.
Herr X wird einige Mahnungen und Inkasso schreiben auch von Anwälten bekommen, und dann wird man ihn in ruhe lassen. Rechtlich mag der „Vertrag“ vielleicht ok sein, aber bisher hat so ein „Abzocker“ noch vor keinem Gericht Recht bekommen.
Dann einfach abwarten, erst wenn wirklich mal ein Mahnbescheid beantragt wird, muss man sich wieder bewegen. (Soll inzwischen ja doch mal vorkommen.)
Ein Widerruf istlaut Widerrufsrecht nur möglich, wenn keine
Leistung in Anspruch genommenwurde. (§ 312d Abs. 3 Nr. 2 BGB).
Sie haben abereine Leistung in Anspruch genommen! Da
Aktivitäten innerhalb des Accounts verzeichnet sind,ist
sicher, dass die Zugangsdaten abgefragt wurden und damit eine
Leistung inAnspruch genommen wurden ist!
Daher ist derVertrag gültig.
Das ist der übliche Blödsinn. Abgesehen vom schwammigen Thema Abofalle generell, ist das Einloggen in einen Account, Abfragen von Zugangsdaten oder sonstigem Geschwafel kein Grund fuer den Ablauf der Widerrufsfrist.
Nur das Nutzen/Abrufen der Leistung könnte das bewirken. Und das dürfte in diesem Fall wohl der explizite Download von Tattoo-Motiven sein. Wer aber in der Beweispflicht steht?
Da lese ich direkt unter dem Logo in normler Schriftgröße einen Satz der mit „Preis je Monat 8 Euro beginnt …“. Ich bin übrigens kurzusichtig - 15 Dioptrien. Also kann’s nichjt an meinen scharfen Augen liegen, daß mir dieser Satz mit als das erste in die Augen springt.
aber bisher
hat so ein „Abzocker“ noch vor keinem Gericht Recht bekommen.
In dem Fall halte ich es für unwahrscheinlich. Der Hinweis ist da, er hat eine vernünftie Schriftgröße und ist oben auf der Seite.
…der hier weiß,
das diese Seite eindeutig die üblichen Abzocke ist?
Sagen wir es mal so: Die Firma ist sicher nicht unglücklich darüber, wenn jemand erst auf die klickibunten Buchstaben sieht und den offensichtlichen Preishinweis übersieht. Das ist ein bißchen wie mit dem versteckten Brief bei Edgar Allen Poe - am besten versteckt ist manchaml das offensichtliche. Aber: Ich glaube kaum, daß ein Gericht auf der Basis von „Das war so offensichtlich, daß ich es übersehen musste“ ein Urteil pro Kunden spricht.
Erst wenn ich
ganz genau hinschaue, sehe ich in recht winziger Schrift die
klar und deutlich’ kommunizierten Kosten
Reden wir von der selben Seite? Bei mir stehen die Kosten oben groß direkt in der zweiten Zeile unter dem Logo. Und dann nochmal ausführlich am Ende der Seite.
wie soll ich mich jetzt verhalten? habe schon in einigen anderen Foren gelesen, dass man diese Seite ignorieren soll aber ein Screenshot von denen zeigte eine andere seite (wohl eine ältere Version) wo die Preise nicht so „offentlich“ standen.
Am besten, macht Herr X das was einem in solchen Fällen immer geraten wird: NICHTS. Er kann sellenruhig alle Mahnungen, Inkasso und Anwaltsschreiben in den Müll werfen, oder bei E-mails eben löschen.
Nach einiger Zeit wird er nicht mehr belästigt werden. Nur wenn ein Mahnbescheid vom Gericht kommt, muss Herr X widerspruch einlegen, bis dahin sollte Herr X einfach nichts machen. Nebenbei: Ich denke nicht das er jemals einen Mahnbescheid von einem Gericht bekommen wird…