Abzocke oder nicht

Hallo

ich habe einen Wagen in die Reparatur gegeben weil der Zahnriemen gewechselt werden musste. Wir haben den Wagen in die KFZ Werkstatt gebracht und wir sollten den Wagen am selben Tag zu einem Termin abholen was wir dann auch machten. Als wir zur Werkstatt kamen meinte der KFZ Meister das er den Zahnriemen nicht wechseln könnte da die Zylinderkopfdichtung nicht dicht ist und Öl auf den Zahnriemen tropft. Dafür haben wir dann 150 Euro bezahlt da er wohl am Wagen gearbeitet hatte. Die kosten würden sich mit dem Wechseln der Dichtung verdoppeln. Wir haben dann einen Auftrag erteilt über die Kosten mit der bitte bevor er das Wechselt das er uns von dem Zylinderkopf im ungeöffneten Zustand Bilder schickt wo wir sehen das es auch stimmt was er sagt und das diese undicht ist. Heute haben wir dann vom Meister eine Nachricht bekommen das die Dichtung nicht so einfach gewechselt werden kann denn es muss am Zylinder irgendwas Plan geschliffen werden plus alle Ventille müssen gereinigt werden und einschleifen plus die Schrauben müssen gewechselt werden ausserdem hätte da schon jemand am Zylinder irgendwas dran gearbeitet was aber nicht stimmt denn da war niemand dran und kann auch bestätigt werden.
Der ganze weitere Auftrag würde nochmal 400 Euro mehr kosten was wir uns nicht leisten können. Am wagen wurde noch nichts eingebaut kann ich vom Auftrag 1 zurück tretten denn die neuen kosten die können wir uns nicht leisten.

Es kann ja nicht sein das von kosten A nach kosten B und dann kosten C ich als Verbraucher an alles gebunden bin wenn ich mir das nicht leisten kann und da mit Auftrag B der Wagen ja nicht repariert werden kann laut der aussage vom KFZ Meister.

Klar ist das Abzocke,
Du solltest das Auto schnellstens wieder abholen, so lange nichts gemacht wurde. Warum bezahlst Du 150 Euronen? Fürs Kucken?
Der Meister muss ja kucken, um Dir ein Preisangebot für die Reparatur zu machen. Und dieses Angebot kannst Du annehmen oder ablehnen. Oder Du verhandelst über den Preis und Ihr einigt Euch. Auf alle Fälle muss erst einmal ein Kostenvoranschlag her.
Für Bla-bla würde ich keinen einzigen Cent bezahlen.

hi

ich habe einen Wagen in die Reparatur gegeben weil der Zahnriemen gewechselt werden musste.

Der ganze weitere Auftrag würde nochmal 400 Euro mehr kosten was wir uns nicht leisten können

wenn du dir keine 400€ leisten kannst, warum willst du dann den Zahnriemen tauschen lassen ? Der kostet wesentlich mehr als 400 €

Gruß H.

p.S. DIE Werkstatt würde ich auch zackig verlassen

Ich erkläre das nochmal

wir sind zur Werkstatt hin Angebot für den Zahnriemen Wechsel war von der Werkstatt 300 Euro.

Das ging nicht da der Zylinderkopf Öl verliert

wir haben 150 bezahlt Der Werkstatt Meister meinte die Kosten für den Zahnriemen plus Zylinderkopf würde 600 kosten. Gestern Nachricht bekommen Austausch der Dichtung geht nicht muss was geschliffen werden nochmal zu den 150 plus 600 die 400 dazu dann bin ich bei einem Preis von

1150 Euro

Unser Limit war bis maximal 700 Euro für das wechseln vom Zahnriemen plus man rechnet ja immer mit noch was kleinem was gefunden werden kann mehr können wir nicht. Außerdem meinte der Meister das es noch nie vorgekommen ist das man am Zylinderkopf was schleifen muss und wenn würde das 80 Euro mehr kosten selbst wenn man was Schweißen müsste wären die kosten 100 Euro mehr.

Da die Kosten für Reparatur 3 die 700 überschreiten und dadurch der Werkstatt Meister den Auftrag mit den 650 ja nicht ausführen kann ist dieser dann hinfällig. Denn ohne dem Ab Schleiffen kann ja der Reparaturauftrag nicht ausgeführt werden und die Mehrkosten waren uns bis dato nicht bekannt bzw. man hat uns was von 100 bzw 80 Euro gesagt.

Erklär es noch einmal !

Wofür waren die 150 € ?

Um zu sehen, Zylinderkopfdichtung leckt und Öl tropf auf Zahnriemen braucht man doch nur einen Blick drauf werfen.
Ist dafür bereits der Motor geöffnet worden, Ventildeckel ab usw. um nach der Dichtung zu schauen ?
Denn 150 € sind bestimmt 2 Stunden Werkstattlohn !

Dann nannte er einen Gesamtpreis mit Dichtung und Zahnriementausch.
Gut, völlig normal.

Aber beim Arbeiten kommt raus, Dichtung kann so nicht eingebaut werden, weil offenbar der Dichtrand nachgeschliffen werden muss. Mehrarbeit = Mehrkosten.

Gut, das sieht man nicht vorher und ist aus so selten, das kann man im Preisangebot nicht berücksichtigen.
Also steigen die Gesamtkosten.

Man muss es dem Kunden sagen und der entscheidet dann, machen oder nicht machen.

Es sind aber bereits Kosten angefallen, die bezahlt werden müssen. Schließlich ist Motor geöffnet und kann sicherlich nicht einfach wieder zu gemacht werden und er bliebe fahrbereit !

Das ist eben so bei alten Autos, man erlebt Überraschungen.

„Abzocke“ kann ich nicht erkennen. Wenn die Arbeiten am Motor nötig sind, damit kein Öl mehr leckt und auf den Riemen tropft, dann muss man das eben ausgeben oder den Wagen verschrotten.

MfG
duck313

Hi,

wie duck313 schon erwähnte gibt es beim Wechsel der Zylinderkopfdichtung Dinge, die erst während der Reparatur erkannt werden können. Da wäre zum Beispiel der Zylinderkopf. Erst wenn man ihn demontiert hat kann man erkennen, ob er verzogen ist und geplant werden muss. Ist letzteres der Fall, fallen natürlich entsprechende Mehrkosten an.
Ebenso die Ventile. Erst nach der Demontage des Zylinderkopfes kann die Werkstatt erkennen, das da ein oder mehrere Ventile möglicherweise leicht beschädigt sind und sinnvollerweise gleich mit getauscht werden sollten um nicht in wenigen Wochen/Monaten den gleichen Aufwand erneut zu haben. Auch das verursacht natürlich entsprechende Mehrkosten.
Eine optische Prüfung der Ventile vorab wäre natürlich möglich, aber recht aufwändig und im Normalfall auch nicht nötig.
Von daher kann man hier der Werkstatt nicht einfach Abzocke unterstellen. Das eine Reparatur Folgereparaturen nach sich zieht kommt leider manchmal vor und ist nicht immer zu vermeiden.
Da diese Folgereparaturen aber nur ab und an vorkommen, kann eine Werkstatt diese unmöglich in einem Kostenvoranschlag berücksichtigen.

Grüßle
Frank K.