Abzocke von Schlüsseldienst

Moin WWWler,

was empfehlt ihr in folgendem Fall:

Jemand ruft um 17:30 Uhr einen Schlüsseldienst an, damit
dieser ihm als Notöffnung die Haustür öffnet. Um 18 Uhr ist
ein technisch nicht sehr überzeugend wirkender Monteur vor
Ort und merkt nach über einer Stunde, dass er die Tür nicht
beschädigungsfrei öffnen kann. Nach Einwilligung des Mieters
geht er mit der Flex auf den Beschlag los.
Bilanz: Beschlag kaputt, Holz des Türblattes und Gummidichtung
der Tür beschädigt, Kunststofffenster in der Tür vom Funkenflug
mit schwarzen Punkten versehen und folgende Rechnung:

160 Euro Notöffnungspauschale
30 Euro An- und Abfahrt
100 Euro Mehrarbeitszeit
160 Euro Neuer Profilzylinder
100 Euro Neuer Schutzbeschlag
80 Euro Nachtpauschale

630 Euro
120 Euro Märchensteuer

750 Euro

Nehmen wir mal an, die Rechung wurde sofort vor Ort kassiert -
was könnte man dann innerhalb welcher Frist unternehmen um
wenigstens einen Teil des Geldes zurückzubekommen?

Viele Grüße

Jake

Hallo

Nehmen wir mal an, die Rechung wurde sofort vor Ort kassiert -
was könnte man dann innerhalb welcher Frist unternehmen um
wenigstens einen Teil des Geldes zurückzubekommen?

Sehr, sehr wenig. Und genau aus diesem Grund wollen die „Schlüsselwucherer“ immer nur bares. Wäre interessant zu wissen was passiert wenn man nach getaner Arbeit oder Zerstörung nicht bar sondern nur per Überweisung bezahlen will. Was könnte der Mann machen? die Tür wieder zusperren? Geht nicht… gut er könnte das neue Material wieder mitnehmen… oder die Polizei rufen, was nicht das sc´hlechteste wäre.

Gruß vonsales