AC-DC Wandelung, Glättung

Moin

Wie ermittelt man die Restwelligkeit nach Gleichricher + Kondensator -Schaltung ? Wie wählt man den Kondensator ?

Hintergrund:
Ich bräuchte für eine Platine mehrere DC-Spannungen (12V, 5V, 3.3V). Leistung ist maximal 30Watt, typisch 18W. Leider steht nur 12V AC (sinus, 75W) zur Verfügung. Mit Gleichrichter und Kondensator müsste man doch ± 17V DC rausholen können. Danach glätten und mit ein paar Festspannungsregeler (Verbrauch der einzelnen Spannungen ist bekannt) auf 12V, 5V und 3,3V runterbringen. Nun weiss ich aber nicht wie gross der Kondensator sein muss um bei 30W Verbrauch immer über der Eingangsspannung des (low-drop) 12V Festspannungsregel zu liegen.

Danke & cu

Hallo pumpkin,

ein µF entspricht ein µAs/V -> 1mA*1ms/1V -> wenn Du 1ms 1mA ziehst, entlädt der Kondensator sich um 1V. Bei Deinen 100Hz (50Hz gleichgerichtet) kannst Du etwa von halber Auflade, halber Entladezeit ausgehen, und von etwa 5V vertretbarem Spannungshub, so dass auch bei dir die Faustformel von 10µF pro mA ganz gut greift. Bei 3A sind dass aber dann schon einige (teuere) mF. Dein Festspannungsregler sollte als low-drop weniger als 1V verbrauchen.

gruß
achim

P.S.: Ich hoffe, du hast >90% der Verbraucher an 12V, ansonsten solltest Du ernsthaft über Schaltregler statt linearregler nachdenken.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Servus,

hab mal in meinen alten Unterlagen nachgeschaut,
(übernehme keine Haftung für die Richtigkeit!)
demnach sollte gelten:

Ubrumm = 0,75 (ist der Faktor für Brückengleichrichter) x I / [2 x f (50Hz) * C (in F)]

Bei:

Ubrumm = 5V
I = 2,5A (30W / 12V)

wäre C = 3,75mF (würde einen 4700µF vorschlagen, der würde dann auch noch bei 3A ausreichen)

Moin

ein µF entspricht ein µAs/V -> 1mA*1ms/1V -> wenn Du 1ms
1mA ziehst, entlädt der Kondensator sich um 1V.

Das war die Formel dir mir fehlte, danke.

P.S.: Ich hoffe, du hast >90% der Verbraucher an 12V,
ansonsten solltest Du ernsthaft über Schaltregler statt
linearregler nachdenken.

hmm… *verzweifelt-auf-die-10W-an-3,3V-kuck* OK, wo finde ich entsprechende Schaltungen ?

Lineare hät ich ja noch hinbekommen, aber das ist dann doch eine Nummer grösser.

cu

Hsllo pumpkin

hmm… *verzweifelt-auf-die-10W-an-3,3V-kuck* OK, wo finde
ich entsprechende Schaltungen ?

wären also 3A oder 30W nur für die 3.3V.

Wenn es nicht unbedingt sein muß (Massenserie, Gehäuseform, Spezialanforderung) sollte man sowas kaufen, ähnlich wie das Differnzial meiner Ente, dass ich nicht aus VA-Blöcken feile.

Alternativ: Computernetzteile gibts doch wie Sand am Meer. Dann die 3.3V aus den 5V linear runterregeln.

Alles andere wird im Eigenbau aufwendig, teuer, anfällig. Allein die Zeit zur Auswahl der Induktivitäten reicht, um als Kellner das Geld zum Kauf eines Fertiggerätes zu verdienen.

Gruß
achim

P.S.: Wenn doch selberbauen: Wandler bei z.B. linear.com oder ti oder analog raussuchen (Parametersuche) und Designnotes beachten.

Moin

Wenn es nicht unbedingt sein muß (Massenserie, Gehäuseform,
Spezialanforderung) sollte man sowas kaufen, ähnlich wie das
Differnzial meiner Ente, dass ich nicht aus VA-Blöcken feile.

OK, dann lass ich’s sein und kaufe was fertiges. Schade, hätte gut gepasst.

cu

Fehler
hab da wohl nen Fehler gemacht, die Formel muß lauten

I
Ubrumm = -------------------------
2 x f (50Hz) * C (in F)

is zwar für die Fragen nichtmehr von Bedeutung, aber vielleicht liest es jemand, der es brachen kann