Gibt es da eine Forschung in die Richtung? Ein solches
Medikament wäre schließlich ein Mega-Blockbuster
kaum.
Der Körper oxidiert den Aldehyd recht zügig zum Acetat und das geht dann zügig in den Citratzyklus. Das zuständige Enzym (Aldehyd-Dehydrogenase 2) ist recht effektiv und läßt sich nicht ohne weiteres beschleunigen.
Solange das nicht von den von Dir genannten Substanzen gehemmt wird ist das meist kein Problem.
Und so ein Kater läßt Dich spüren, daß Ethanol in Mengen genommen, nicht wohl bekommen
Zumal nicht nur Acetaldehyd für den Kater zuständig ist.
Ein solches
Medikament wäre schließlich ein Mega-Blockbuster
Mag sein, aber ohne die sofortigen unangenehmen Folgen wie Kopfweh und Schwindel würde man hemmungslos weiter trinken und außer Acetaldehyd gibt es ja noch viele fatale Langzeitwirkungen des Alkohols.
Also, ein soches Medikament wäre hochgradig unethisch.
Udo Becker
Aha: Da der Abbau des Aldehyd eh zügigst vorangeht, kann man das kaum beschleunigen.
Man müßte also von vornherein die Entstehung des Aldehyd verhindern, indem man aktiv in den Alkoholabbau eingreift und dafür sorgt, daß dabei nur harmlose Stoffe entstehen.
Doch da, denke ich einmal, könnten die Nebenwirkungen dann schlimmer sein, als der Ausgangszustand.
Zumal nicht nur Acetaldehyd für den Kater zuständig ist
Daß es über Acetaldehyd zu Acetat geht ist schon der optimale Weg.
Reaktionen im Körper laufen nahezu ausschließlich enzymatisch katalysiert ab. Gibt es kein entsprechendes Enzym, läuft gar nichts.
Ethanol ist nun mal ein Gift, auch wenns für einige noch so schön sein mag beduselt zu sein!