Ach, wäre das schön!

Samstag 16. November 2002, 11:10 Uhr
„Spiegel“: USA drohen mit Truppenverlegung aus Deutschland

(AFP) Bei einem Feldzug gegen den Irak wollen die USA auch ihre in Deutschland stationierten Kampftruppen einsetzen. Sollte dies nicht möglich sein, droht Washington nach einem Bericht des „Spiegel“ mit einer umgehenden Truppenverlegung. Beim Nato-Gipfel in Prag kommende Woche soll Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) demnach US-Präsident George W. Bush zusagen, dass die USA wie beim Golfkrieg 1991 uneingeschränkte Überflugrechte erhalten und ihre Stützpunkte in der Bundesrepublik nutzen dürfen

(Yahoo-Nachrichten)
Hoffentlich erlaubt Schröder den Amis keinen Überflug deutschen Gebietes. Dann ziehen sie ihre truppen ab!
Toll!
Ok, wir gehören dann auch zu der Achse des Bösen.
Macht nichts!
grüße
Raimund

Ja, diese „Drohung“ verstehe ich auch nicht. Zahlen die uns Geld für die Rechte oder so?

Gruss

Hallo Lars,

Ja, diese „Drohung“ verstehe ich auch nicht. Zahlen die uns
Geld für die Rechte oder so?

Nicht direkt. Aber wir tragen dennoch einen Nutzen. Es gibt da das NATO-Truppenstatut. Würde Schröder die US-Truppen in Deutschland „lahm legen“, wäre dies ein Bruch des Abkommens. Das könnte nicht nur nach sich ziehen, dass die US-Truppen aus Deutschland verschwinden, sondern dass auch deutsche Truppenteile in den USA aufgefordert würden, bitte das Land zu verlassen. Das allerdings wäre für uns wiederum ein ziemlich schmerzlicher Umstand, da ein grossteil von NATO-Übungen und NATO-Tests in den USA stattfindet.
Wenn bestimmte NATO-Einheiten an diesen Tests nicht teilnehmen, verlieren sie die Berechtigung, Teil von NATO-Verbänden zu werden (bestes Beispiel: „BOST (Basic Operational Sea Training“ in Grossbritannien). Demgemäss gäbe es nach einiger Zeit eine ganz Anzahl von NATO-Arrangements, an denen die Bw nicht mehr teilnehmen dürfte.
Weiter ist es für bestimmte wichtige Truppen notwendig, an Übungen/Ausbildungsgängen teilzunehmen, die es nur in den USA gibt, da sie sich in Deutschland schlichtweg nicht durchführen lassen, weil es z. B. zu wenig Platz gibt, weil es zu Teuer wäre, sich derartige Einrichtungen anzulegen etc… Was wäre los, wenn die Luftwaffe demnächst wieder Tiefflugübungen und simulierte Dog-Fights über Ortschaften führen müsste, anstatt sich dafür in die Wüste von New Mexico zu verziehen? Was wäre los, wenn deutsche Ari demnächst gezwungen ist, zur Übung über Ortschaften hinweg zu schiessen, anstatt sich in die Wüste von New Mexico zu verziehen? Was wäre los, wenn die Bundesregierung demnächst für 20 Mrd. Euro Simulationsanlagen (LU/SE-KA) bauen müsste, nur weil man die Simulatoren der USA nicht mehr nutzen darf?

Allgemein kann man behaupten, dass eine Eskalation dieser Bush-Schröder’schen Machtspielchen durchaus sehr zu unserem Nachteil sein könnte. Es könnte dazu führen, dass die militärische Ausbildungsqualität der Bundeswehr stark absinkt, was nur durch enorme Finanzleistungen aufzufangen wäre. Und das erkläre mal bitte dem BFM.
Zudem wäre es auch fraglich, wie es dabei um die internationale Einbindung steht, wenn Deutschland demnächst nur noch zu wenigen Prozenten an internationalen Übungen und Verbänden teilnimmt.

Ob uns das wirklich so egal sein kann, wage ich mal zu bezweifeln.

Gruss
Bark

Hallo Lars!

Ja, diese „Drohung“ verstehe ich auch nicht. Zahlen die uns
Geld für die Rechte oder so?

Ein ehemaliger britischer Soldat meinte neulich, dass sie hier gewesen seien, um Deutschland im Kalten Krieg zu schützen bzw. zu verteidigen.
Nur den Kalten Krieg gibt es doch gar nicht mehr, insofern verstehe ich diese wiederholte „Drohung“ der Amis wirklich nicht.

MfG, Car

Hallo Raimund,

Hoffentlich erlaubt Schröder den Amis keinen Überflug
deutschen Gebietes. Dann ziehen sie ihre truppen ab!

Na und? Dann fliegen sie ab Tschechien und wir sind in den Arsch gekniffen.

Toll!
Ok, wir gehören dann auch zu der Achse des Bösen.
Macht nichts!

Das wäre für Dich vielleicht auf kurze Sicht ein Erfolgserlebnis; allgemein wäre es aber auf Dauer ein ziemlicher Schaden. In meiner Antwort auf Lars habe ich bereits kurz verfasst, weshalb dieser Umstand vielleicht doch gar nicht so toll wäre.

Grüsse
Bark

Hi Raimund,

stell Dir mal vor, das Hauptquartier in Heidelberg wird aufgelöst. Wohin werden dann die Geheimdienstler der USA gebracht ?

Stell Dir mal vor, keiner bitte Rumsfeld zu bleiben.

Samstag 16. November 2002, 11:10 Uhr
„Spiegel“: USA drohen mit Truppenverlegung aus Deutschland

(AFP) Bei einem Feldzug gegen den Irak wollen die USA auch
ihre in Deutschland stationierten Kampftruppen einsetzen.
Sollte dies nicht möglich sein, droht Washington nach einem
Bericht des „Spiegel“ mit einer umgehenden Truppenverlegung.
Beim Nato-Gipfel in Prag kommende Woche soll Bundeskanzler
Gerhard Schröder (SPD) demnach US-Präsident George W. Bush
zusagen, dass die USA wie beim Golfkrieg 1991 uneingeschränkte
Überflugrechte erhalten und ihre Stützpunkte in der
Bundesrepublik nutzen dürfen

Die USA wollen, dass sie vom Bodne der Bundesrepublik aus alles notwendigen Aktionen gegen den Irak starten dürfen und DE keinerlei Rechte hat, eine Kontrolle durchzuführen. Spätestens hier muss man alle fragen, die noch immer an Bush glauben, wie es eigentlich ein US-Präsident mit einem befreundeten Land sich erlauben kann, diesem Land einen Teil seiner Souveränität abzusprechen, wenn es um US-Interessen geht.

(Yahoo-Nachrichten)
Hoffentlich erlaubt Schröder den Amis keinen Überflug
deutschen Gebietes. Dann ziehen sie ihre truppen ab!
Toll!

Die Bundesregierung wird den USA alle Rechte erlauben. Und mit einer solchen Entscheidung ist DE im Krieg. Wahrscheinlich ist dies für Schröder auch die einzige Lösung noch, sein Image zu erhöhen.

Ok, wir gehören dann auch zu der Achse des Bösen.

Weshalb dies ? Was haben wir mit der amerikanischen und israelischen Militärpolitik zu tun ? Versteh ich nicht ganz.

Gruss Günter

Hi,

Deine Erklärung kann ich zwar verstehen, aber dies ist kein Fall der NATO, sondern der Fall einer imperialen Armee, die US-Interessen, also keine Friedensinteressen, vertritt. Ein Bruch der NATO Statute wäre es sicher, wenn die NATO den Angriff vornehmen würde und DE lehnt ab.

Hier will aber ein Geisteskranker in Washington einen Geisteskranken in Bagdad angreifen.

Ja, diese „Drohung“ verstehe ich auch nicht. Zahlen die uns
Geld für die Rechte oder so?

Nicht direkt. Aber wir tragen dennoch einen Nutzen. Es gibt da
das NATO-Truppenstatut. Würde Schröder die US-Truppen in
Deutschland „lahm legen“, wäre dies ein Bruch des Abkommens.
Das könnte nicht nur nach sich ziehen, dass die US-Truppen aus
Deutschland verschwinden, sondern dass auch deutsche
Truppenteile in den USA aufgefordert würden, bitte das Land zu
verlassen. Das allerdings wäre für uns wiederum ein ziemlich
schmerzlicher Umstand, da ein grossteil von NATO-Übungen und
NATO-Tests in den USA stattfindet.
Wenn bestimmte NATO-Einheiten an diesen Tests nicht
teilnehmen, verlieren sie die Berechtigung, Teil von
NATO-Verbänden zu werden (bestes Beispiel: „BOST (Basic
Operational Sea Training“ in Grossbritannien). Demgemäss gäbe
es nach einiger Zeit eine ganz Anzahl von NATO-Arrangements,
an denen die Bw nicht mehr teilnehmen dürfte.
Weiter ist es für bestimmte wichtige Truppen notwendig, an
Übungen/Ausbildungsgängen teilzunehmen, die es nur in den USA
gibt, da sie sich in Deutschland schlichtweg nicht durchführen
lassen, weil es z. B. zu wenig Platz gibt, weil es zu Teuer
wäre, sich derartige Einrichtungen anzulegen etc… Was wäre
los, wenn die Luftwaffe demnächst wieder Tiefflugübungen und
simulierte Dog-Fights über Ortschaften führen müsste, anstatt
sich dafür in die Wüste von New Mexico zu verziehen? Was wäre
los, wenn deutsche Ari demnächst gezwungen ist, zur Übung über
Ortschaften hinweg zu schiessen, anstatt sich in die Wüste von
New Mexico zu verziehen? Was wäre los, wenn die
Bundesregierung demnächst für 20 Mrd. Euro Simulationsanlagen
(LU/SE-KA) bauen müsste, nur weil man die Simulatoren der USA
nicht mehr nutzen darf?

Allgemein kann man behaupten, dass eine Eskalation dieser
Bush-Schröder’schen Machtspielchen durchaus sehr zu unserem
Nachteil sein könnte. Es könnte dazu führen, dass die
militärische Ausbildungsqualität der Bundeswehr stark absinkt,
was nur durch enorme Finanzleistungen aufzufangen wäre. Und
das erkläre mal bitte dem BFM.
Zudem wäre es auch fraglich, wie es dabei um die
internationale Einbindung steht, wenn Deutschland demnächst
nur noch zu wenigen Prozenten an internationalen Übungen und
Verbänden teilnimmt.

Diese Probleme sehe ich durchaus auch. Ich sehe aber ein völlig anderes Problem. BUSH versucht dem deutschen Staat das Recht auf eigene Bestimmung durch Drohungen abzusprechen. Hier versucht Bush mit DE dne Zustand vor dem Mauerfall in Berlin zu schaffen und Strukturen wie nach 1945 aufzustellen. Ein Land wie DE, das sicher den USA unter den früheren Präsidenten und dem Volk sehr viel verdankt, muss sich nicht einem Despoten aussetzen.

Wenn Bush so mit Schröder oder Fischer umgegangen ist, kann ich , was ich bislang nicht verstanden habe, wie Däubler-Gmelin reagiert hat - verstehen, warum DE nein sagt.

Wir sind kein Bananenstaat. Dies muss der Allianz des internationalen Terrors, angeführt durch Bush, nicht durch die USA, langsam endlich klar werden.

Da läuft ein übles Spiel. Bush versucht DE mit Gewalt in einen Krieg zu ziehen. Bush sind Menschenleben nichts wert, dies hat er schon als aktiver Alkoholiker und Gouverneur bewiesen.

Ob uns das wirklich so egal sein kann, wage ich mal zu
bezweifeln.

Gruss Günter

Moin Günter,

Deine Erklärung kann ich zwar verstehen, aber dies ist kein
Fall der NATO, sondern der Fall einer imperialen Armee, die
US-Interessen, also keine Friedensinteressen, vertritt. Ein
Bruch der NATO Statute wäre es sicher, wenn die NATO den
Angriff vornehmen würde und DE lehnt ab.

Das hat miteinander nichts zutun. Das NATO-Truppenstatut sagt nicht aus, dass es sich im Falle der Stationierung lediglich um Truppen handeln darf, die auch der NATO unterstellt sind. Mithin könnte man es vielleicht eher als „Abkommen über den Status stationierter Truppen anderer NATO-Partner“ bezeichnen. Zudem werden in den USA auch deutsche Truppen ausgebildet, die nicht der NATO unterstellt sind.

Diese Probleme sehe ich durchaus auch. Ich sehe aber ein
völlig anderes Problem. BUSH versucht dem deutschen Staat das
Recht auf eigene Bestimmung durch Drohungen abzusprechen.

Das ist doch eigentlich keine Drohung. Er formuliert lediglich Konsequenzen, wenn sich Schröder nicht an Abkommen halten sollte und somit eine Erschwerung herbeiführt. Allerdings gehe ich davon aus, dass Schröder es nicht dazu kommen lassen wird. Ausserdem wurde Schröders Kriegsablehnung ja mittlerweile akzeptiert.

Hier
versucht Bush mit DE dne Zustand vor dem Mauerfall in Berlin
zu schaffen und Strukturen wie nach 1945 aufzustellen. Ein
Land wie DE, das sicher den USA unter den früheren Präsidenten
und dem Volk sehr viel verdankt, muss sich nicht einem
Despoten aussetzen.

Wird ja auch nicht gemacht. Es wurde den Kriegsplänen der USA widersprochen, wir machen nicht mit und damit ist aller Souveränität Ausdruck verliehen. Fraglich jedoch ist, ob man einem anderen Land, dem wir, wie Du ja selbst sagst, viel zu verdanken haben, nun wirklich jede Unterstützung verweigern und durch den Bruch internationaler Abkommen auch noch berechtigte Interessen verweigern soll. Wenn dann einer sauer wird, dann berechtig.

Wenn Bush so mit Schröder oder Fischer umgegangen ist, kann
ich , was ich bislang nicht verstanden habe, wie
Däubler-Gmelin reagiert hat - verstehen, warum DE nein sagt.

Es geht ja nicht um persönliche Empfindlichkeiten.

Wir sind kein Bananenstaat. Dies muss der Allianz des
internationalen Terrors, angeführt durch Bush, nicht durch die
USA, langsam endlich klar werden.

Noch sind wir kein Bananenstaat. Dazu werden wir aber, wenn wir weiterhin nach aussen die grossen Macker spielen, unter Decke aber die grosse Leere herrscht.

Da läuft ein übles Spiel. Bush versucht DE mit Gewalt in einen
Krieg zu ziehen.

Wie denn mit Gewalt? Bisher hätte ich nichts bemerkt. Diplomatisch handelt er gegenüber doch vollkommen richtig. Er sagt, was ihm nicht passt, so wie Schröder es auch tut. Er sagt Schröder, wobei er sich quer stellt, so wie Schröder auch Bush sagte, an welcher Stelle er nicht mit Deutschland rechnen bräuchte. Ich gehe davon aus, dass Politik eine Art von Geschäft ist. Nicht nur das Verteilen von gegenseitigen Streicheleinheiten.

Bush sind Menschenleben nichts wert, dies hat
er schon als aktiver Alkoholiker und Gouverneur bewiesen.

Tja…was soll ich dazu sagen?

Gruss
Bark

na, nicht folgsam! o.w.T.
.

hallo Bark,
nun, D könnte z.B. mit Kanada oder Australien Verträge abschließen. Auch Brasilien und Arghentinien würden sich freuen.
Sie könnten statt US-Kampfflugzeuge, französische kaufen. Dier sind genauso gut. Vielleicht sogar mal wieder selbst entwickeln. Bin da recht hochnäsig: unsere Entwicklungen waren teilweise den Amis ganz schön vorraus. Ich denke da an den Senkrechtstarter von Messerschmitt. Der Großteil der Waffen, die in Deutschland entwickelt wurden, sind ´nen Schlag besser, als die amerikanischen.
Außerdem sind auch die USA am Umsatz interessieret. Wenn sie verkaufen wollen, müssen sie gewisse Leistungen bringen.
Also so einfach ist ein Vertragsbruch nicht.
Ich sehe auch keinen Vertragsbruch von unsrer Seite. Der Irakkrieg ist kein Verteidigungskrieg der USA. Es ist schlicht ein Eroberungskrieg. Und der ist sogar nach geltendem Recht verboten.
Aber für die USA gibt es keine Gesetze.
Grüße
Raimund

Tiefe Enttäuschung…
Hi raimund
tut mir Leid, dich enttäuschen zu müssen.
Schröder hat bereits gesagt, sich an die bestehenden Verträge zu halten. (= Überflugrechte werden gewährt usw. usw.)
der Secretary of Defence, Rumsfeld, scheint über schlechte Berater und noch schlechtere Übersetzer zu verfügen.

Aber jeder blamiert sich halt, so gut er kann.
Wird sicher lustig auf dem NATO Gipfel *lach*

Gruß
Mike

Hallo,
du tust, als wären die Amerikaner üble Besatzer, die wir bald loswerden sollten. Das passt ins Bild, dass du von dir hier im Forum selbst aufbaust.
Wie Michael Kling bereits sagte, gibt es Verträge. Nicht zu vernachlässigen auch der wirtschaftliche Faktor. Aber der brauch dich ja nicht zu kümmern, da du kein Angestellter der US-Streitkräfte bist, der demnächst mit Kündigung rechnen muss.
Gruss, Stucki

Hallo,

du tust, als wären die Amerikaner üble Besatzer, die wir bald
loswerden sollten. Das passt ins Bild, dass du von dir hier im
Forum selbst aufbaust.

Raimund hat hier schon recht. Und wer die Aktionen und Drohungen der USA berücksichtigt, muss feststellem, dass wir als demokratisches und angeblich sogar befreundetes Land von Bush, Cheeny und Rumsfeld wie Untertanen eines besetzten Landes behandelt werden.

Wie Michael Kling bereits sagte, gibt es Verträge. Nicht zu
vernachlässigen auch der wirtschaftliche Faktor. Aber der
brauch dich ja nicht zu kümmern, da du kein Angestellter der
US-Streitkräfte bist, der demnächst mit Kündigung rechnen
muss.

Wenn die USA auf dem Boden der BRD Krieg führen wollen, ein klares Nein. Die Regierung muss hier gegensteuern oder wir müssen sie als Bürger von der Macht fegen. Notfalls müssen wir, wie einst im Vietnam-Krieg nochmals gegen die USA bundesweit auf die Strasse, Kasernen der USA mit Sitzblokaden sichern.

Damit kein falscher Eindruck entsteht. Ich stand im Vietnam-Krieg als JU-Vorsitzender auf der Strasse und protestierte gegen die Verbrechen der USA und wäre bereit, jederzeit bei Krieg ab DE gegen Bush und Schröder/Fischer auf die Strasse zu gehen. Das einzige Problem, das es möglicherweise diesmal gibt ist, dass die „liberalen Kommunisten“ und die „Stamokap-Krieger“ nicht mehr zu gewinnen sind, weil sie heute die Regierung bilden.

Gruss Günter

grün ist nur die Hoffnung
Hallo Günter,

Das einzige Problem, das es
möglicherweise diesmal gibt ist, dass die „liberalen
Kommunisten“ und die „Stamokap-Krieger“ nicht mehr zu gewinnen
sind, weil sie heute die Regierung bilden.

das ist das, was mich bei der ganzen Sache am meisten erschreckt. Die Grünen mögen als Umweltschützer ihre Berechtigung haben, als Friedenswahrer haben sie sich, ihre Mitglieder und ihre Ideale verraten.

Gruß
Christian

danke für das Lob!

Hallo,
du tust, als wären die Amerikaner üble Besatzer,

sind sie das nicht?

die wir bald
loswerden sollten.

soe wie die Russen, toll!

Das passt ins Bild, dass du von dir hier im
Forum selbst aufbaust.

ein gutes!

Wie Michael Kling bereits sagte, gibt es Verträge.

aber keine um Überfälle auf unschuldige Staaten zu ermöglichen. Saddam hat die USA nicht angegriffen. Also trifft kein einziger Vertrag zu.

Nicht zu
vernachlässigen auch der wirtschaftliche Faktor.

Das ist so, wie mit den Saudis. Die haben ein Gesetz, dass Firmen, die in Israel verkaufen, in Saudi A. nicht verkaufen dürfen… doch Mercedes wird dort verkauft. "Wie kann man sonst leben? "

Aber der
brauch dich ja nicht zu kümmern, da du kein Angestellter der
US-Streitkräfte bist, der demnächst mit Kündigung rechnen
muss.

Die Arbeitsplatzsicherheit bei den Amis habe ich hier vor Augen gehabt. Danke, es war die denkbar schlechteste.
Wer bei den US-Streitk. arbeitet, sollte seine paar Habseeligkeiten immer griffbereit haben.
grüße
Raimund

interessen
Dass es diplomatisch ein ziemlicher Fauxpas für Deutschland wäre, wenn unsere Verbündeten aus Protest hier abzögen ist schon klar.
Mich irritiert halt nur die Formulierung, denn letztlich brauchen die Amis ja trotz allem ihre Stützpunkte in Europa für ihre Logistik, oder? Deutschland und Italien sind da ja durchaus in ihrem zentralen Interesse.
Diplomatisch wäre Deutschland bei sowas natürlich nicht mehr gern gesehener Gast wenn es um NATO-Aktionen geht (letztlich würde Deutschland wohl zu einer „unerwünschten Person“ werden), aber die Amerikaner hätten doch zunächst trotzdem den größeren Nachteil, oder?

Letztlich gibt es aber für D eh keinen Grund, die Amerikaner an der Nutzung ihrer Basen zu hindern, von daher ist das ja eh nur unnötiges Rumgeplärre.

Gruss

Die Folgen eines derartigen Verhaltens für die stark von dem Export in die USA abhängige deutsche Wirtschaft sind in Deiner Beurteilung sicherlich recht uninteressant. Vielleicht fängt der Irak die Steuerausfälle ja für uns auf…

Grüße und gute Besserung,

Mathias