Ach, wenn ich das doch auch könnte!

Liebe Künstler am heimischen Herd,
habe gerade wieder im Fernsehen einen Koch bewundert, der in der einen Hand die Bratpfanne hält und in der anderen das Ei, das er dann lässig am Pfannenrand aufschlägt und ohne Griffwechsel in der Pfanne verschwinden lässt, daß daraus ein Spiegelei werde. Worin besteht denn da der Trick? Bei meinen Versuchen - na lieber Schwamm drüber, und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Gruß
Peter

Hallo Peter,

das ist gar nicht sooooo schwer, Du mußt Dich nur trauen! Bei den meisten scheitert es daran, daß sie das Ei am Pfannenrand nur ‚antischen‘, anstatt es mit einem beherzten Handgriff darauf zu zerschlagen und - ach Du lieber Himmel, wie erkläre ich Dir das ohne Ei in der Hand? OK, habe etwas Eiförmiges gefunden…

Also: Du hältst das Ei locker in der Hand. Handrücken nach oben, Daumen am unteren (runden), Zeige- und evtl. Mittelfinger am oberen (spitzen) Eiende. Kurzer beherzter Schlag (zack!) an den Pfannenrand, dann ziehst Du die Eischale mit dem Daumen, Zeige- und Mittelfinger auseinander und läßt das Ei aus der Schale gleiten… Das war’s schon.

Viel Erfolg & Grüße

Renee

Hi, ist ja alles schön und gut. Nur was macht Ihr mit dem „igittigitt“ im Ei??? Mach das auch fürs Spiegelein immer vorsichtig mit dem Löffel raus, wobei allerdings auch manche Eigelb kaputt gehen.
Gruß Gerd

Huhu!

Und prima übt sich das beim Kuchenbacken (natürlich nur, wenn man die Eier
nicht trennen muss)!
Renee hat schon recht - einfach mal draufhauen :wink:

Bye, Vanessa

Hi, ist ja alles schön und gut. Nur was macht Ihr mit dem
„igittigitt“ im Ei??? Mach das auch fürs Spiegelein immer
vorsichtig mit dem Löffel raus, wobei allerdings auch manche
Eigelb kaputt gehen.

Du solltest vielleicht frischere und vor allem unbefruchtete Eier nehmen. :smile:

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Hallo Gerd,

Hi, ist ja alles schön und gut. Nur was macht Ihr mit dem
„igittigitt“ im Ei??? Mach das auch fürs Spiegelein immer
vorsichtig mit dem Löffel raus, wobei allerdings auch manche
Eigelb kaputt gehen.

Das wird einfach mit gegessen. Ist auch nicht ekliger als Ei.

Viele Grüße, Heike (die das einhändige Eieraufschlagen noch üben muss)

Hi Peter,

also ich machs so ähnlich wie Renee.
Nur nehm ich das Ei so in die Hand, daß der Daumen das eine Ende fasst und der kleine Finger das andere.
Dann beherzt (aber nicht zuuu feste) das Ei am Rand anschlagen und mit den restlichen drei Fingern das Ei quasi durchdrücken.
Mit ein wenig Übung geht das einwandfrei.

Gandalf

Hallo Ihr Sämtlichen,

das, was Euch stört, ist die sogenannte Hagelschnur und in absolut jedem Ei vorhanden, Hahn oder nicht. Die „Hagelschnur“ dient der Aufhängung des Dotters im Eiklar und damit der Abfederung, falls Mama Henne mal ein Ei aus dem Nest kullert. Entfernen muss man sie nur in hochpreisigen Restaurant, da entfernt man aber auch die Eihaut um den Dotter, damit nämlich in Eiercremes absolut keine zähen Teile sind.

Befruchtung sieht man dem Ei an: wenn ja, ist mitten im Dotter ein kleiner Blutpunkt.

viele grüße
Geli

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ja,
und ich sah mal einen japanischen Koch, der konnte von einem Rettich einen dünnen Streifen (so breit wie der Radi lang ist, und so lang, bis er zuende ist) abschälen, das sah aus, als würde er auf dem Tisch eine Tapete ausrollen; muß wohl auch ein gutes Messer gehabt haben, nehme ich an.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger