Addierer

Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem fertigen Analogaddierer-Baustein. Ich benötige zwei Analogeingänge E1 und E2 (maximal 0-5V), den entsprechenden Analogausgang (0-10V) und einen Anschluss für die Versorgungsspannung. Weiß Jemand, welche Firma solche Bausteine herstellt oder woher ich sie kostengünstig beziehen kann?

Hallo Peter!

ich bin auf der Suche nach einem fertigen
Analogaddierer-Baustein. Ich benötige zwei Analogeingänge E1
und E2 (maximal 0-5V), den entsprechenden Analogausgang
(0-10V) und einen Anschluss für die Versorgungsspannung.

Die Aufgabe erledigt jeder Operationsverstärker. Je ein Widerstand RE1 und RE2 auf den invertierenden Eingang des OP ergibt Deine Eingänge E1 und E2. Zusätzlich ist ein Gegenkopplungswiderstand RG vom Ausgang des OP auf den inv. Eingang erforderlich. Damit hast Du die Ausgangsspannung -Ua = RG/RE1 x Ue1 + RG/RE2 x Ue2. Um aus -Ua +Ua zu machen, folgt ein weiterer OP in invertierender Grundschaltung. Damit beinhaltet die Schaltung neben den beiden OP (gibts als Doppel-OP in einem Gehäuse) 5 Widerstände, die alle gleich groß sein können, z. B. je 10 k.

Geeignete OP gibts in großer Typenvielfalt schon ab wenigen ct im einschlägigen Handel, z. B. bei Farnell, Conrad u. a…

Gruß
Wolfgang

Addierer - Und wieder mal die ‚Randbedingungen‘
Hallo Peter,

im Prinzip hat der Wolfgang ja recht, aber wie so oft, hast Du ein paar Forderungen, die man wohl erst erraten musst. So willst Du wahrscheinlich kein IC und kein Lötkolben in die Hand nehmen - aber das solltest Du dann auch deutlich sagen.

Also wahrscheinlich ein fertiges Kästchen, aber was muss das noch erfüllen? Um es vorweg zu nehmen - ich habe keine Ahnung, wo man sowas fertig hernehmen könnte, erst recht nicht, wenn auch nur irgendeine weitere Bedingung gestellt wird (Genauigkeit, Geschwindigkeit, Eingangswiderstand, Ausgangswiderstand, Bauform, IP, Anschlüsse, Stromversorgung, Montageart… ich weiß viel mehr).

Die Aufgabe erledigt jeder Operationsverstärker. Je ein
Widerstand RE1 und RE2 auf den invertierenden Eingang des OP
ergibt Deine Eingänge E1 und E2. Zusätzlich ist ein
Gegenkopplungswiderstand RG vom Ausgang des OP auf den inv.
Eingang erforderlich. Damit hast Du die Ausgangsspannung -Ua =
RG/RE1 x Ue1 + RG/RE2 x Ue2. Um aus -Ua +Ua zu machen, folgt
ein weiterer OP in invertierender Grundschaltung. Damit
beinhaltet die Schaltung neben den beiden OP (gibts als
Doppel-OP in einem Gehäuse) 5 Widerstände, die alle gleich
groß sein können, z. B. je 10 k.

Geeignete OP gibts in großer Typenvielfalt schon ab wenigen ct
im einschlägigen Handel, z. B. bei Farnell, Conrad u. a…

Dazu eine Lochrasterplatine, zwei Steckernetzteile (weil eine geteilte Stromversorgung nach diesem Konzept erforderlich ist, oder Zenerdioden, oder Spannungswandler, oder…), ein Gehäuse, passende Buchsen usw…

Grüße

Uwe

Summierschaltung
Hallo,

was Wolfgang da beschreibt heißt in in der analogen
Schaltungstechnik Summierschaltung.

Hier findest Du ein Prinzipschaltbild:
http://www.goblack.de/desy/digitalt/l_opverst/inv-ve…
Gruß Uwi

Hallo Uwe,
du hast natürlich Recht. Ich würde ein fertiges Kästchen vorziehen. So ähnlich wie von Murrelektronik oder Phoenix Contact die Interfaceconverter sind. Diese Bauform wäre ideal. Versorgungsspannung 24 V DC steht zur Verfügung, Einbau erfolgt im Schaltschrank. Der Rest wäre nach Standard zu bemessen. Habe auch schon die gängigen Distributer (R&S, Conrad, etc.)angesprochen, jedoch ohne Erfolg.
Ich sehe es kommen, dass ich dieses Teil doch selbst bauen muss.
Auf jeden Fall schon mal danke an Alle, die sich darüber Gedanken gemacht haben.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

also ich bin nicht sicher, ob es daß Teil direkt als Summierglied
für Spannungen gibt.

2 Varianten fallen mir aber dazu spontan eben so ein:

1) Wenn du die Spannungen auf normale 20mA-Stromwandler gibst
 (mit besten galvanischer Trennung),kannst Du die Ausgangsströme
 einfach auf einen gemeinsamen Shunt schalten (250 Ohm)und da 
 hast Du schon das Summensignal. 
2) Nimm eine kleine NMini-SPS mit analogen Ein-/Ausgängen und 
 programmiere einfach die Funktion (kostet nicht die Welt und
 ist eine einfache und zuverlässige Lösung.

Gruß Uwi

Hallo Uwe,
du hast natürlich Recht. Ich würde ein fertiges Kästchen
vorziehen. So ähnlich wie von Murrelektronik oder Phoenix
Contact die Interfaceconverter sind. Diese Bauform wäre ideal.

Wenn ein bisschen Lötkolben für Dich in Frage kommt: Ich meine, dass es von Phönix Leergehäuse mit Leerplatine mit Schraubklemmen für Tragschienmontage (oder heißt das Hutschiene?) zu kaufen gibt - für genau solche Anwendungen. Das bisschen Elektronik macht sich dann doch ganz von selbst…

Uwe

Hallo Peter,
ich verstehe immer noch nicht, warum es denn ein Addierer sein muß. Was genau wird denn nun addiert? Und warum kann das nicht ein evt. vorhandener Regler selber machen?
Erklär doch bitte mal Dein Problem ein wenig deutlicher, wie soll man denn sonst helfen?

Gruß
Axel

Hallo Uwi,
Der Tip Variante 1 ist Gold wert. Mit galvanischer Trennung geht es natürlich problemlos. Sowohl mit Strom, als auch mit Spannungsausgang.(Mit Interfacebausteinen, die im Handel erhältlich sind) Hätte eigentlich selbst drauf kommen können, aber manchmal verrennt man sich.
Nochmals vielen Dank an Alle für die guten Ratschläge

Ciao
Peter P.

Hallo,

also ich bin nicht sicher, ob es daß Teil direkt als
Summierglied
für Spannungen gibt.

2 Varianten fallen mir aber dazu spontan eben so ein:

  1. Wenn du die Spannungen auf normale 20mA-Stromwandler gibst
    (mit besten galvanischer Trennung),kannst Du die
    Ausgangsströme
    einfach auf einen gemeinsamen Shunt schalten (250 Ohm)und
    da
    hast Du schon das Summensignal.
  2. Nimm eine kleine NMini-SPS mit analogen Ein-/Ausgängen und
    programmiere einfach die Funktion (kostet nicht die Welt
    und
    ist eine einfache und zuverlässige Lösung.

Gruß Uwi