Addition von Brüchen

Wie kann ein Schüler der 6. Schulstufe folgendes Beispiel lösen?

Jim, Sam und Tom haben von Onkel Bill 19 Goldstücke geerbt. Jim soll die Hälfte, Sam ein Viertel und Tom ein Fünftel erhalten. Nach langem Kopfzerbrechen über die schier unlösbare Teilung hat Jim plötzlich einen Einfall: „Vor zwei Jahren bekam ich von Tante Sarah ein Goldstück; das lege ich dazu, dann sind es 20.“ Jetzt erhält Jim 10, Sam 5 und Tom 4 Goldstücke und Jim obendrein sein geliehenes Goldstück wieder zurück. Ist mit dieser Teilung dem Willen des Onkels entsprochen?

Dieses Beispiel gehört zum Kapitel Addition von Brüchen. Sollte also auch damit gelöst werden.

Merci,
Mone.

Erbschleicher!
Hallo!
Also irgendwie hat Onkel Bill da noch 5% übersehen.
Denn die Anteile von:
Jim 1/2 => 50%
Sam 1/4 => 25%
Tom 1/5 => 20%
_____________________
Gesamt: 95%

Demnach müsste Onkel Bills Willen entsprechent noch 5% des Goldes übrig bleiben.
Jims Methode mit dem 20. Goldstück entspricht also nicht dem Willen Onkel Bills.

Der Dude
(Der besser Notar geworden wär´)

Hi Mone!

Offensichtlich haben Jim, Sam und Tom sich bei der Aufteilung der 20 Goldstücke nicht den ganzen Betrag geteilt, sonst würde ja am Schluß nicht das eine Goldstück übrigbleiben. Man kann das leicht nachprüfen, indem man die Anteile einfach mal zusammenzählt: 1/2 + 1/4 + 1/5 = 10/20 + 5/20 + 4/20 = 19/20. Das ist weniger als ein Ganzes. Allem Anschein nach wollte also der Onkel, dass die drei nur 19/20 seiner 19 Goldstücke als Erbe bekommen. Nachdem sie aber die gesamten 19 Goldstücke unter sich aufgeteilt haben, hat jeder von Ihnen mehr erhalten, als es der Onkel wollte.

Ciao Christoph C>[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]