Hallo u. Danke für deine Nachricht, bzw. deine Information.
Es gibt ja ADHS als auch ADS.
Bei meinen Enkeln soll es ersteres sein.
die Mutter sollte auf alle Fälle auch eine Behandlung machen,sie hat massive psychische Probleme.
Sie soll intensiv mit einbezogen werden in die stationäre Behandlung der Kinder,das wäre eben bei einer teilstationären Therapie vor Ort wesentlich einfacher, denn jedes Mal mit dem Zug zu den Kindern fahren, das mcht sie nicht, außer die Krankenkasse bezahlt es???
Dann ist da noch ein Mädchen mit,4 1/2Jahren, die dringend auch professionelle Hilfe bräuchte.
Gruß
Michele27
Hallo Michele,
es gibt auch noch Mischformen, und die Grenzen sind fließend.
Meistens wird vereinfacht ADS geschrieben, weil A ufmerksamkeit- D efizit- S yndrom sowohl die Hyperaktiven, wie auch die Hypoaktiven beschreibt.
Ich hatte Dich so verstanden, dass Mutter und Kinder stationär aufgenommen werden sollten, denn dann hätte man sehr gut beobachten können, wo es vielleicht in der Erziehung bzw. im Umgang miteinander hakt.
Teilstationär heißt wohl, die Kinder sind den größten Teil der Zeit alleine dort, die Mutter kommt nur ab und an zu Besuch.
Würde bedeuten, dass dann immer eine besondere Situation entsteht - also kein Blick auf das „Alltagsgeschehen“.
Auf alle Fälle ist es gut, wenn die Diagnostik bzw. Therapie intensiv an einem Ort vorgenommen wird, damit den Kindern nicht noch mehr Stress entsteht.
Ich lese aus Deinen Postings heraus, dass die Mutter Probleme bei der Erziehung der Kinder hat.
Ist sie sehr früh Mutter geworden?
Gibt es noch weitere Schwierigkeiten bei ihr (z.B.Suchterkrankungen, Ess-Störungen, Depressionen usw.?) so wäre das ein möglicher Hinweis darauf, dass die Mutter auch ADS-betroffen ist…(und ggf. dahingehende Behandlung auf alle Beteiligten eine positive Wirkung hätte)
Angelika
Hallo,
gerade wenn die Mutter NICHT mitarbeitet ist eine stationäre Behandlung wichtig!
Inzwischen (nach dem Lesen der verschiedenen Beiträge) kommt es mir so vor, als hättest du deinen Weg schon gewählt und suchst nun nur eine Bestätigung deiner Meinung.
Etliche Postings sind fachlich gut und weisen darauf hin, das eine stationäre Behandlung bei euch empfehlenswert wäre.
Trotzdem suchst du noch immer Gründe für die (deiner Meinung nach bessere) teilstationäre Behandlung.
Vielleicht ist es an der Zeit, einmal dich selbst zu hinterfragen???
Ist es vielleicht so, das du einfach glaubst alles besser machen zu können als die Mutter?
Und du auch aus diesem Grunde meinst die bessere Behandlungsmethode zu kennen?
Wie bereits in einem Beitrag erwähnt geht es nicht um die Mutter und ist es nicht Ziel der Behandlung die Mutter zu therapieren. Es geht allein um das Wohl der Kinder.
Und es geht auch nicht darum was du allein für gut und richtig empfindest.
Auch wenn dir eine ambulante Behandlung lieber wäre und eine fürsorgliche Mutter und eine Therapie der Mutter und,und,und…
Das Leben ist kein Wunschkonzert!
Und viele verschiedene Wege führen zum Ziel, auch Wege, die für dich vielleicht bisher unbekannt waren.
Die Kinder brauchen jetzt Hilfe und Unterstützung und das anscheinend möglichst schnell und möglichst gezielt.
In Anbetracht der (nach deiner Beschreibung) schwierigen Lebensumstände der Kinder ist eine stationäre Aufnahme ziemlich eindeutig eine erstrebenswerte Maßnahme.
Es wäre doch schön, wenn schon die Mutter nicht zur Unterstützung bereit ist, das wenigstens die Großmutter Hilfe zuläßt und auch annimmt.
Und die Kinder auch in diese Richtung bestärkt.
Denn das brauchen sie nämlich tatsächlich!
Gruß
Yvisa
Hallo,
nur die Kinder sollen stationär aufgenommen werden.
die Mutter u. auch der Vater sollen intensiv mit eingebunden werden, in dem sie im Abstand von zwei Wochen in der Klinik erscheinen,um dadurch an der Behandlung teil zu nehmen.
Die Kleinen (Zwiliinge 8 Jahre),wären bei einer teilstationären Aufnahme hier bei uns vor Ort, gingen tagsüber in die Schule u. danach in die KJP,von dort würden sie abends heimgebracht, die Mutter hätte sie, wie sonst auch nur über Nacht,da sie jetzt nach der Schule in eine Tagesstätte gehen.
Ohne irgendeine Schuldzuweisung auszusprechen:
die Mutter war von Anfang an mit den Kindern „überfordert“, sie hat keinen Bezug zu den Kindern, was den emotionalen betrifft, lebt am liebsten ihr eigenes Leben, da haben die Kindern keinen Platz.
sie will sie einfach nicht u. damit will sie sie loswerden.
Alles, was sie als Mutter machen sollte, mache ich ich,sie müssen schon jahrelang ihre Kleidung selber suchen,ich wasche die Wäsche usw.
sie ist 37, war also keineswegs zu jung.
Alkoholprobleme gibt es, immer wieder werden dazu Antidepressiva genommen,die sie ohne Probleme von der Ärztin bekommt.
Der Haushalt interessiert sie nicht, in der Wohnung herrschen katastrophale Zustände.
mir ist sehr wohl klar, daß die Kinder Hilfe brauchen, aber wenn die Mutter nichts an sich ändert u. das will(macht sie nicht) wird es immer das gleiche bleiben.
Gruß Michele
Hallo Michele,
all das klingt danach, dass die Mutter auch sehr dringend eine adäquate Behandlung benötigt.
Welche Diagnose dann letztendlich dahintersteht ist zweitrangig.
Die Kinder sind ja in einem Alter, wo man sie auch nach ihrer eigenen Meinung fragen könnte bzw. sollte.
Einerseits ist es gut, wenn der normale Tagesablauf wie gewohnt stattfindet, andererseits ist die Belastung nach der Schule mit allem Drum und Dran noch in die KJP zu gehen auch hoch.
Leider habe ich keine Lösung für Euch, wünsche aber, dass Euch ALLEN geholfen werden kann,
Angelika