ADHS Behandlung

Wer kennt sich aus mit ADHS?
Bei meinen Enkelkindern wurde in der KJP diese Krankheit diagnosdiziert.
Hat jemand selbst Kinder,oder auch Enkel, die davon betroffen sind?
sie sollen stationär mit Medikamenten behandelt werden.
eine andere Möglichkeit wäre die teilstationäre Behandlung vor Ort, allerdings mit einer längeren Wartezeit.
Michele27

Hallo erstmal,

Wer kennt sich aus mit ADHS?

Ein wenig.

Bei meinen Enkelkindern wurde in der KJP diese Krankheit
diagnosdiziert.

ADHS ist KEINE Krankheit!
Wie alt sind die Kinder?
Was ist die KJP? Sind sie dort auf ADHS spezialisiert und wie sind so die Erfolge bei ihren Therapien?

Hat jemand selbst Kinder,oder auch Enkel, die davon betroffen
sind?

Nein, habe ich nicht, kenne ich aber.

sie sollen stationär mit Medikamenten behandelt werden.

Heftig…

eine andere Möglichkeit wäre die teilstationäre Behandlung vor
Ort, allerdings mit einer längeren Wartezeit.

Ruhe bewahren, noch mindestens einen anderen Spezialisten konsultieren und sich informieren:

http://www.spektrum.de/alias/kinderpsychiatrie/adhs-…

https://www.familienhandbuch.de/?s=adhs

http://www.adhs-deutschland.de/desktopdefault.aspx

Viele Grüße

Hallo u. danke für deine Antwort.
KJP ist die Kinder u. -Jugendpsychiatrie bei uns im Ort.
Da die behandelnde Ärztin von der Schweigepflicht mir gegenüber entbunden wurde (von der Mutter der Kinder), werde ich versuchen sie heute zu erreichen.
sie will mir allerdings nur die Notwendigkeit einer „Einweisung“ erklären.
Andere Meinungen, wie du vorgeschlagen hast, kommen für die „Mutter“ nicht in Frage, vielleicht liest du mal meine früheren Beiträge, in denen ich bereits schrieb, welche Probleme ich schon hatte bezgl. meiner Enkelkinder.
Ich habe die Kleinen jetzt acht Jahre lang immer wieder in meiner Obhut u. weiß, daß sie die Auffälligkeiten ,wie sie bei ADHS vorkommen vor allem bei der Mutter haben, oder wenn sie von dieser kommen, leider auch in der Schule.
Dort habe ich auch schon vor einer Weile mit den Lehrerinnen der Zwillinge gesprochen u. darauf aufmerksam gemacht, daß eine pschyologische Betruung gut wäre, aber nicht eine Einweisung in eine Klinik mit medikamentöser Behandlung, wie jetzt bestimmt wurde.
Ich würde mich freuen, wenn deine Antworten etwas menschlicher rüber kommen würden, nicht so sachlich, ich leide schon genug.
Michele27

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Moin!

Ich würde mich freuen, wenn deine Antworten etwas menschlicher
rüber kommen würden, nicht so sachlich, ich leide schon genug.
Michele27

Deine Geschichte ist sicher schwer zu ertragen, dennoch meine Meinung zu deinem Satz oben:
Chili hat dir einen fachlich einwandfreien Rat gegeben, bei dem Sachlichkeit und Menschlichkeit nicht im Widerspruch stehen.

Hier ist das Medizinbrett und viele wollen helfen. Wenn du nach sachlichem Rat fragst, bekommst du den dann hier.
Wenn du Mitgefühl brauchst, könntest du bspw. in Psychologiebrett oder Plauderbrett wechseln.

Alles Gute
wünscht dir
Noi

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Hallo,
danke für deinen Rat.
Ich sehe das zwar anders,denn auch aus medizinischer Sicht kann man es anders schreiben,habe auch keineswegs den fachlichen Rat angezweifelt.
wollte vor allem Erfahrungen von Mitbetroffenen das Brett war wohl nicht richtig gewählt.
Michele27

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Hallo Michele,

nur aufgrund einer ADHS-Diagnose kommen Kinder nicht in die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Es ist eher anzunehmen, dass starke Auffälligkeiten festgestellt wurden und die Kinder nun zur Abklärung stationär aufgenommen werden sollen. Hier geht es nicht zuletzt darum die ADHS-Symptomatik von anderen Verhaltensauffälligkeiten abzugrenzen und so eine sinnvolle Therapie hinzukriegen.

Ich kann aus meiner Erfahrung nur raten, diesem Vorschlag zu folgen. Es kann nur zum Wohl der Kinder sein. Dass diese einiges an Belastungen zu tragen haben, ist aus deinen früheren Postings ja klar erkennbar. Ich fände es fatal, eine ernstzunehmende Hilfe nun abzulehnen, wenn sie sich glücklicherweise eröffnet hat.

Solche unsinnigen Entscheidungen treffen nach meiner Erfahrung meist Familien, die Angst davor haben, dass Missstände aus dem familiären Umfeld aufgedeckt werden könnten. In diesen Fällen ist allerdings zu erwarten, dass im Laufe der nächsten Jahre das Jugendamt dafür sorgt, dass die Kinder Hilfe kriegen.

Schöne Grüße,
Jule

Hallo,
danke für deine Antwort,ich sehe du weißt noch wer ich bin.
Das Jugendamt ist seit langem eingeschaltet.
mein Mann u. ich haben uns vor einer ganzen Weile an die Lehrerinnen der Zwillinge gewandt, weil sich die Zustände zu Hause immer wieder zuspitzten, vor allem in der Zeit, als der Papa in der JVA war.
wir baten um psychologische Hilfe für die Kinder.
Daraufhin wurden sie der JKP übergeben.
Es wurden Gespräche geführt u. Tests gemacht.
Ich weiß, daß meinen Enkeln geholfen werden muß,sehe nur nicht ein, daß sie von der „Mutter“ wieder einmal abgeschoben werden sollen, denn nichts anderes ist das von ihrer Seite.
sie könnten auch teilstationär untergebracht werden, das dauert etwas länger. ( die Wartezeit ist länger).
Sie wären auch nur nachts zu Hause, bzw. bei Oma u. Opa, müßten aber nicht 70km von daheim weg.
Michele27

Hallo,

die Diagnose und auch die Behandlung von ADHS ist schwierig.

Es gibt viele verschiedene Ausprägungen und ebensoviele Therapien.

Wenn das Zuhause der Kinder nicht konsequent mitarbeitet, dann empfiehlt sich eine stationäre Aufnahme.

Gerade bei Kindern, die noch zusätzlichen Belastungen ausgesetzt sind (schwierige familiäre Situation etc.), ist eine stationäre Behandlung besonders sinnvoll.

Der Arzt sieht ja sonst nur Ausschnitte aus dem Leben der Kinder - bei einer Aufnahme in der KJP wird er die Kinder in vielen verschiedenen Situationen kennenlernen und kann so viel gezielter mit Ihnen arbeiten.

ADHS muß mehrschichtig und langfristig behandelt werden um den Kindern eine Chance zu geben, ihren Weg zu finden.
Manche Kindern sind durch jahrelanges Unverständnis ihrer Umgebung extrem festgefahren in falschen Verhaltensmustern.
Sie daraus zu befreien bedeutet wochen- und monatelange, konsequente therapeutische Arbeit.

Häufig werden Ergotherapien und auch Physiotherapien hinzugezogen. Lerntherapie und Psychotherapie, aber auch Spieltherapie sind weitere wichtige „Baustellen“.
Viele „Problemkinder“ mit ADHS haben sich im Laufe der Zeit richtiggehend assozialisiert.
Sie auf den richtigen Weg zu bringen ist hier sehr wichtig.

Auch Medikamente können ein Hilfsmittel sein, um diese Kinder zu „befreien“.
Tatsächlich gibt es viele Betroffene, die ADHS als ein Gefängnis schildern - eine Isolation.
Ziel muß es sein möglichst geringe Dosen des Medikaments zu finden und den Einnahmezeitraum so kurz wie möglich zu halten.
Es gibt allerdings auch Kinder, die über Jahre medikamentös behandelt werden müssen. Auch das macht in einigen Fällen Sinn.

Ein ADHS Kind, das seine Medikamente nicht nehmen mag, hat entweder kein ADHS oder das falsche Medikament.

Es geht nicht darum schwierige Kinder ruhig zu stellen. Ein ADHS Kind ist bei richtiger Behandlung nicht ruhiger als andere.
Es ist ausgeglichener, konzentrierte, gezielter und aufmerksamer für sich und seine Umwelt.
Es tobt, es singt, es tanzt, es schreit trotzdem - nur kann es plötzlich akzeptieren auch mal 5 Minuten Pause zu machen…

Ich sehe in der stationären Aufnahme für deine Enkel eine Chance auf sehr gute und umfassende Behandlung.
Motiviere die Kinder zur Mitarbeit und sei positiv.
Bleibe im steten Kontakt zu Ärzten und Klinik und hilf mit, so gut du es kannst.
Dann wird der Aufenthalt in der Klinik für euch eine gemeinsame Entwicklung einleiten, die zu einem sehr guten Ergebnis führen kann.

Es grüßt
Yvisa

Hallo,
danke für deinen Rat.
Ich sehe das zwar anders,denn auch aus medizinischer Sicht
kann man es anders schreiben,habe auch keineswegs den
fachlichen Rat angezweifelt.

Was sollte Chili denn sonst noch schreiben? Mir scheint, dass Du erwartest, dass die Forenmitglieder Dich mit vielen lieben Worten bemitleiden. Und so gesehen hast Du dann damit:

das Brett war
wohl nicht richtig gewählt.

Recht, denn dies ist ein wissenschaftliches und kein Mitleidsforum.
Zudem finde ich es schon bedenklich, dass die Entscheidung, die Kinder vollstationär zu behandeln, nach der ganzen vorausgegangenen Geschichte, auch noch angezweifelt wird.
Dies wurde zum Wohle der Kinder entschieden. Ob die Mutter dabei Abschiebegedanken der Kinder im Sinn hat, ist dabei absolut nebensächlich.
ramses90

Michele27

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Hallo, um der Sache ein Ende zu bereiten.
wo steht irgendwo, daß ich bemitleidet werden möchte…
Ich suchte einen Rat, wenn möglich bei Betroffenen, mehr nicht.
Daß mir nun Sachen unterstellt werden, die ich nie geschrieben habe,spricht nicht gerade für deine Menschenfreundlichkeit.
Das muß ich mir nicht antun.
ich dachte, dieses Forum hätte mehr Niveau als andere.
glaube kaum, daß ich mich so schnell mit einem Problem hier
melden werde.
Es heißt doch:Wer weiß was,nicht was wiist du eigentlich hier!!!
Michele 27

Es geht nicht um die Mutter
Hallo Michele,

Ich weiß, daß meinen Enkeln geholfen werden muß,sehe nur nicht ein, daß sie von der „Mutter“ wieder einmal abgeschoben werden sollen, denn nichts anderes ist das von ihrer Seite.

Das mag sein. Aber darum geht es nicht. Die Kinder dürfen doch nicht dazu benutzt werden, der Mutter ihre Verantwortung bewusst zu machen. Abgesehen davon, dass das nicht funktionieren wird, ist die Wirkung auf die Kinder fatal.

Was nützt ihnen eine teilstationäre Therapie, wenn zuhause der gleiche Scheiß weiterläuft, nur weil jemand glaubt, die Mutter müsse zur Verantwortung erzogen werden? Sorry, aber hier geht es darum, den Kindern eine Chance zu bieten, vielleicht einigermaßen gesund aus dieser Misere herauszukommen.

Wenn die Mutter als Mutter nicht taugt, kann man sehen, ob ihr selbst eine Therapie helfen könnte. Und wenn das nicht möglich ist oder nicht funktioniert, brauchen die Kinder ohnehin ein anderes Zuhause.

Deshalb: Vergiss die teilstationäre Kompromisslösung. Gerade die Entfernung von Zuhause trägt häufig maßgeblich zum Erfolg einer Therapie bei.

Schöne Grüße,
Jule

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Hallo, um der Sache ein Ende zu bereiten.
wo steht irgendwo, daß ich bemitleidet werden möchte…

Das schließen wir daraus, dass dir ein sachlicher Rat zu unmenschlich war und nicht gereicht hat.

Ich suchte einen Rat, wenn möglich bei Betroffenen, mehr
nicht.

Aber mal ganz ehrlich:
Kann dir der Rat von Fachleuten nicht doch weiter helfen, als das „Mitgejammer“ von anderen Betroffenen?

Und solange hier nunmal keine Betroffenen antworten, bist du doch mit den Ratschlägen und v.a. Argumenten von Fachleuten gar nicht mal schlecht bedient, oder?

Daß mir nun Sachen unterstellt werden, die ich nie geschrieben
habe,spricht nicht gerade für deine Menschenfreundlichkeit.

Dir wollte sicher niemand etwas unterstellen!
Wir schließen halt aus den geschriebenen Worten, kennen aber nie die ganze Geschichte.
Aber deshalb musst du nicht so weit gehen, allen immer gleich Unmenschlichkeit zu unterstellen.

ich dachte, dieses Forum hätte mehr Niveau als andere.

Ja, fachlich durchaus ein sehr hohes. Oder was veranlasst dich, das anders zu bewerten?

glaube kaum, daß ich mich so schnell mit einem Problem hier
melden werde.

Dann schmoll halt.
Geh in ein Forum, wo du mit anderen Betroffenen rumjammern kannst, wenn dir die fachliche Sicht der Dinge nunmal so gar nicht gefällt.

Es heißt doch:Wer weiß was,nicht was wiist du eigentlich

Ja, und alle hier haben was gewusst.

Ich hoffe, dass sich für dich und deine Enkel trotzdem alles zum Guten entwickelt!

Gruß, Noi

Hallo nochmal,
laß es gut sein.
Was mich noch interessieren würde wäre dein Alter?
Hast du Kinder, oder Enkel?
Es läuft auch in diesem Forum nicht anders ab, wie in anderen.
Wenn man sich wehrt, bekommt man eine aufs M…,leider.
Michele27

Hallo !

Ich bin wenn man so will, Mitbetroffene, sozusagen in sekundärer Linie.

Ich habe einen 8 jährigen Pflegesohn, also ein Kind, das von seinen Eltern - drücken wir es mal so aus : „schlecht behandelt“ - wurde.
Bei meinem Sohn stellte sich nach der Einschulung die Frage nach ADS/ADHS. Sie hat sich nicht bestätigt, seine Konzentrationsstörungen und „Zappeligkeit“ sind traumatischer Natur und entstehen durch Angst und zu große Anspannung. Bei uns war es recht leicht das herauszufinden, da das Kind eben bekanntermassen traumatisiert ist und eh psychologisch mitbetreut wird.

Bei deinen Enkeln ist das wohl anders.
Daher denke ich, eine stationäre Abklärung und Betreuung könnte den Kindern sehr helfen. Wenn die Mutter sowieso schon überfordert zu sein scheint täte es den Kindern auch nicht gut, diese zur aktiven Mitarbeit in dem Prozess zu zwingen.

Die ganze Situation ist für alle mit Sicherheit sehr schwer, das läßt sich leicht vorstellen, aber nun muss in allererster Linie einmal den Kindern geholfen werden und auch wenn es erstmal hart ist - die Trennung kann helfen.
Auch kann es gut sein, eine evtl. medikamentöse Therapie stationär zu prüfen und einzustellen. Es kann auch gut sein, dass diese gar nicht nötig wird, wenn die Kinder aus einem belastenden Umfeld in eine beschützende Atmosphäre wechseln und eine solche ist in der Klinik vorhanden. Es wird dort nicht nur um ADS gehen - es wird darum gehen zu schauen, ob und wo die Kinder in ihrer Entwicklung Schaden genommen haben, wie es ihnen geht und wie man ihnen helfen kann.

Es ist ein schwerer und sicher belastender Schritt, der Alptraum aller Liebenden, die Trennung und die fremde Umgebung für die Kinder : hilf den Kindern,sei für sie da, mach ihnen Mut, steh ihnen bei - aber manchmal sind es die schwersten Schritte die helfen, das weißt du sicher aus deiner Lebenserfahrung.

teilstationäre oder ambulante Behandlung von Kindern ist besser als stationär, wenn das Zuhause intakt ist und die Eltern bereit und in der Lage, konsequent und aktiv mitzuarbeiten.
Ist das Zuhause das verursachende Problem, ergibt das keinen Sinn, dann werden die Kinder noch zusätzlich belastet.

Ich wünsche dir und den Kids und allen Betroffenen in dieser Situation viel Kraft, Mut und dass sich eine dauerhaft förderliche Lösung für die Zukunft der Kinder findet.

Grüße

Hallo,
herzlichen Dank für deine Nachricht.
du hast mir sehr geholfen.
ich wünsche dir mit deinem P?flegesohn von Herzen alles Gute.
Michele27

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Fachlicher Rat und menschliche Seite
Hallo,

ich finde zur Zeit den Ton im Forum auch oft sehr rauh. Damit meine ich nicht Chilis Posting, das war halt sachlich und eher knapp formuliert. Michele hat ja auch sachlich und ruhig reagiert, aber eben darauf hingewiesen, dass sie bei dem Thema verletzlich ist und sich freundliche Formulierungen wünscht. Ich finde, das kann sie doch sagen.

Wer hier fragt, ist doch oft in einer Situation, in der man eben etwas empfindsamer ist.

Wenn ich zum Arzt gehe, möchte ich auch, dass er mir fachlich korrekte Dinge auf freundliche, einfühlsame Weise mitteilt. Das müsste doch auch hier möglich sein, ohne so etwas an den Kopf geworfen zu bekommen:

Dann schmoll halt.
Geh in ein Forum, wo du mit anderen Betroffenen rumjammern kannst

Würde ich mir zumindest sehr wünschen.

Viele Grüße,

Jule

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Hallo Jule,
auch dir meinen herzlichen Dank für diese Antwort.
Es geht also doch, daß man auch so wie du schreiben kann.
alles gute für dich.
Gruß
Michele27

Gern geschehen und danke für die guten Wünsche, die ich dir und deinen Enkeln ebenso zurück gebe ! Viel Glück !

PS :

Mir ist noch etwas eingefallen, was ich extrem wichtig finde: Den Kindern muss dieser Schritt natürlich besonders einfühlsam und gut erklärt werden !
Man sollte ihnen sehr deutlich und immer wieder sagen und vermitteln, dass sie nicht abgeschoben werden sollen, dass sie nicht blöd oder verrückt sind, dass es allein darum geht zu schauen, dass sie sich einmal erholen sollen, man ihnen helfen will sich gut zu fühlen und DASS SIE KEINE SCHULD UND VERSAGEN tragen !, denn das ist es, was Kinder in der Regel denken und fühlen. Das wird sich auch nicht verhindern lassen, aber reduzieren und relativieren.
Schön (wichtig) wäre es, wenn auch die Mutter (+ Vater?) ihnen das in die Therapie mitgeben würden.
Die Erwachsenen sollten sich so unspektakulär, unaufgeregt und normal wie möglich verhalten um den Kids das Gefühl zu vermitteln, es kommt alles in Ordnung, es geschieht hier kein Drama.
Natürlich kann und muss man zeigen das man traurig über die Trennung ist und die Kinder vermisst werden, aber nicht die volle Bandbreite des vielleicht vorhandenen Entsetzens an sie weiter reichen. Kinder werden von dem Beeinflusst, was die Erwachsenen transportieren. Also ruhig und liebevoll.

Du machst das schon, ich wünsche dir Kraft !

Alles Gute !

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Hallo Michele,

wenn Du Dich mit anderen Betroffenen, sowohl Eltern von ADS-Kindern als auch Selbstbetroffenen Erwachsenen austauschen mchtest, dann guck mal hier:

http://www.tokol.de/

Ich bin selbst ADS-lerin und habe ein mittlerweile erwachsenes ADS-Kind. Beschäftige mich seit ca. 18 Jahren mit ADS und allem, was damit verbunden ist.

Da man heute davon ausgeht, dass es sich um eine genetische Sache handelt, ist es m.E. in Eurem Fall nicht verkehrt, Mutter und Kinder stationär zu sehen.
Die Interaktion innerhalb der Familie ist wichtig, und man kann (auch) dort ansetzen.

Das Stichwort heißt heute „multimodale Therapie“, soll heißen, die Behandlung besteht aus vielen Bausteinen, und einer *kann* heißen, dass für eine gewisse Zeit (oder auch auf Dauer) MEdikamente zum Einsatz kommen.

Alles Gute für Euch,

Angelika