ADHS gibt es NICHT

Hallo,
hab heute Das Video heute gesehen.
Da stellt sich mir die Frage, ob die Pharmaindustrie Geld machen wollte mit den Medikamente?
Diese Diagnose ist oft nicht zutreffende und deswegen auch umstritten.

Gruß
Mmz

Moin!

Wer sich wirklich für die Thematik interessiert, sich mit Betroffenen austauschen möchte und vielleicht auch eine lange Stellungnahme des ADHS Deutschland zu der aktuellen „Studie“ der BEK lesen möchte, kann das hier tun:

http://www.tokol.de/

http://www.adhs-deutschland.de/Portaldata/1/Resource…

Angelika

hallo.

ja. burnout gibt’s genausowenig.

Da stellt sich mir die Frage, ob die Pharmaindustrie Geld
machen wollte mit den Medikamente?
Diese Diagnose ist oft nicht zutreffende und deswegen auch
umstritten.

natürlich will die pharmaindustrie geld machen. wie jede industrie.
und sie ermuntert mit sicherheit die ärzteschaft in irgendeiner form zur erstellung industriefreundlicher diagnosen und sorgt mit entsprechender berichterstattung in den medien dafür, daß die (sowieso schon weitgehend entmündigte) bevölkerung sensibilisiert wird.

aber deshalb pauschal zu sagen, daß es eine krankheit nicht gäbe, halte ich für ein bißchen engstirnig.

ich würde mir eher die frage nach vorbeugung und alternativen behandlungsmethoden stellen, die ohne pharmaindustrie auskommen.

gruß

michael

Hallo,

hier mal ein paar Fakten zu dem Professor der bekannt ist für seine populärwissenschaftlichen Vorträge.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gerald_H%C3%BCther

Nicht alles was bei Youtube zu finden ist, ist wissenschaftlich fundierte Wahrheit…

Es grüßt
Yvisa

Hallo Michael,

bei einer genetischen (Prae)-Disposition kann man vorbeugend wohl wenig tun,

Angelika

hallo angelika.

bei einer genetischen (Prae)-Disposition kann man vorbeugend
wohl wenig tun,

ja. gene sind eine feine sache: für ein fettleibiges, ADHS-gestörtes, lernschwaches kind können weder eltern noch umfeld was.
ist halt so, und wir ertragen nikotinrauchend, alkoholwährendderschwangerschaftsaufend, industriemüllfressend und in einer immer abartigeren gesellschaft lebend unser schweres genetisches los…

und jetzt ohne polemik:
eine genetische disposition allein verursacht noch keine krankheit.

gruß

michael

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Hallo!

Da stellt sich mir die Frage, ob die Pharmaindustrie Geld
machen wollte mit den Medikamente?

Was hat das denn aber mit dem Video zu tun?
Hüther bennent, dass der ADS-Wahn vielfältige Ursachen hat, die ineinandergreifen: Ärzte, Lehrer, Pharmaindustrie, Eltern, Leistungsgesellschaft, Bildungspolitik.

Was er also dezidiert NICHT macht, ist eine Pharma-Verschwörungstheorie aufzustellen. Damit macht man sich auch nur lächerlich.

ADHS gibt es NICHT

Auch das sagt er übrigens so nicht.
Und auch das ist lächerlich, sich laienhaft in Dauerschleife darüber zu streiten, ob es ADHS nun GIBT oder NICHT GIBT.
Natürlich „gibt“ es diese Verhaltensweisen, die diagnostisch zum „AD(H)S“ zusammengefasst werden. Daran lässt sich nicht sinnvoll zweifeln.
Ob man nun aber das AD(H)S als sinnvolle Einheit verstehen soll, oder als recht willkürliche Sammlung von Verhaltensweisen, das ist nach wie vor völlig unklar.
(Nur) insofern kann man dann wirklich sagen, dass es das AD(H)S „nicht gibt“.
Das ist aber bei vielen Diagnosen im medizinischen Bereich so ist, und deshalb kein geeigneter Ansatzpunkt für Kritik.

Diese Diagnose ist oft nicht zutreffende und deswegen auch
umstritten.

Die Diagnose ist nicht deshalb umstritten, weil sie allzu oft falsch diagnostiziert würde (dieses Problem wäre leicht behebbar durch bessere/einheitlichere Manualisierung der Diagnostik; damit hätte sich aber die ADS-Kritik nicht erledigt!), sondern in erster Linie deshalb, weil darüber kein Konsens in Sicht ist, ob überhaupt ein Krankheitswert bzw. (medikamentöse) Behandlungsbedürftigkeit vorliegt.
Je mehr Kinder zum Tablettenschlucken gezwungen werden, desto fragwürdiger wird es werden. Dieses Thema wird sich garantiert nicht so schnell erledigt haben :wink:

Gruß
Tyll

Moin, moin!

Je mehr Kinder zum Tablettenschlucken gezwungen werden, desto
fragwürdiger wird es werden. Dieses Thema wird sich garantiert
nicht so schnell erledigt haben :wink:

Nach einer fachgerechten Diagnose müssen Kranke behandelt werden!
Als absoluter Laie kann ich zur Diagnose nichts sagen…
…ich weiß aber, dass
—regelmäßiger, ausreichender Schlaf,
—weniger Reize,
—Frühstück vor dem Schulbesuch,
—rechtzeitiges Wecken am Morgen,
—in Ruhe Tornister packen,
die Konzentrationsfähigkeit fördern!!!
Allerdings ist das lästig, also lieber auch auf Spatzen mit Kanonen…
…immer rein mit den Pillen!!!
Schöne Grüße von einem frustriertem
Dino

Hallo Michael!

Eltern können insofern „was“ für eine Erkrankung oder Störung, wenn sie entsprechendes Gen-Material weitergeben, sodass bei entsprechender genetischer Lage - und wenn man es dann evtl. noch von beiden Elternseiten mitbekommt - ziemlich viel dafür spricht, dass sich die Aufmerksamkeitsstörung vererbt.

Dazu hat die Uni Essen auch Forschungen veröffentlicht:

http://www.uni-due.de/rke-kj/AufmerksamkeitsdefizitH…

Der Konsum von Nikotin und Alkohol in der Schwangerschaft kann zu einem fetalen Alkoholsyndrom führen, aber das hat mit ADS nichts zu tun.

Wobei ich ausdrücklich sage, dass ich Rauchen und Trinken generell in der Schwangerschaft ablehne (und außerhalb der Schwangerschaft auch).

Ebenso beim fast-food-Konsum stimme ich Dir voll zu, und gewiss gibt es lernbehinderte Kinder, die nie ein Buch zu Gesicht bekommen und dahingehend Förderung nötig haben - doch auch das hat alles nichts mit ADHS zu tun,

Angelika

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Hallo Dino,

wenn es doch nur so einfach wäre, wie Du Dir das vorstellst.

Für ein Kind, das „nur“ ein bisschen Konzentrationsmangel hat, weil es abends zu lange vor der Glotze hocken durfte, mögen Deine Ideen ja greifen, aber das hat NICHTS mit einer Störung der Aufmerksamkeit und Konzentration im Sinne einer ADHS zu tun.

Der Betroffene will sich konzentrieren, doch nach kurzer Zeit bricht die Konzentration komplett zusammen.
Die Gedanken fahren Karussell, und da hilft weder frische Luft noch Fernsehverbot oder Sport.
Nicht bei jedem Betroffenen ist eine Medikation notwendig, heutzutage beschreitet man zunächst andere Wege und versucht, multimodal zu helfen.

Wenn das aber alles nicht klappt, der Leidensdruck permanent steigt, dann kann auch eine (zeitweise)Medikation parallel zu Erziehungsberatung, Konzentrationstraining, etc. etc. notwendig sein.

Abgesehen davon ist ADHS keine Krankheit, die nur Kinder betrifft, sondern auch viele Erwachsene, dann aber häufig mit weiteren Symptomen,

Angelika

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Hallo Angelika!:

wenn es doch nur so einfach wäre, wie Du Dir das vorstellst.

Nein, ich stell es mir nicht einfach vor…

Für ein Kind, das „nur“ ein bisschen Konzentrationsmangel hat,
weil es abends zu lange vor der Glotze hocken durfte, mögen
Deine Ideen ja greifen

Danke! Aber genau das kann ich als Laie „behandeln“, für alles andere brauche ich fachlichen Rat!

Wenn das aber alles nicht klappt, der Leidensdruck permanent
steigt, dann kann auch eine (zeitweise)Medikation parallel zu
Erziehungsberatung, Konzentrationstraining, etc. etc.
notwendig sein.

Ein verantwortungsvoll arbeitender Arzt wird Medikamente vorsichtig einsetzen. Aber kommen nicht viele Eltern mit der fertigen Diagnose und besorgen sich dann verschreibungspflichtige Medikamente?
Wird wirklich jedes Medikament verantwortungsvoll eingesetzt?
Wieso ist am Montagmorgen kein normaler Unterricht möglich, 100% ADHS?
Ich bestreite nicht die Krankheit ADHS, ich glaube aber nicht an die angebliche so weite Verbreitung!

Mit freundlichen Grüßen
Dino

ADHS gibt es so wirklich nicht. Mal angenommen, wir wären noch die guten alten Neandertaler, so wäre alles andere als „ADHS“ einfach nur tödlich. Das ist einfach so. (wendet euch mal an Neurologen, die nicht nur Pillen als Allheilmittel ansehen)
Da wir aber (leider) in der zeit leben, in der man als Mensch perfekt funktionieren muss, wird jemand, der sich nicht konzentrieren kann(will) oder zappelig ist, als „Krank“ bezeichnet und mit Pillen ruhiggestellt, denn er soll ja angepasst funktionieren(!).

Ich selbst habe viele diese „Neandertalergene“ noch in mir, sprich, ich hätte/habe so gesehn: ADHS, diverse Ängste* (dazu weiter unten), extrem ausgeprägte Sinnesorgane, usw usw.

* Angst ist zum Selbstschutz, Angst vor diversen Tieren, Höhe, Unbekanntes usw…denkt mal drüber nach, inwieweit das wichtig war für unsere Vorfahren und warum es heutzutage als „krank“ gilt…schade drum, dass die, die damals am besten überlebten, heute abgestellt werden als Balast.
Ich hab diese Gene trotzdem gerne, da mir mein Urinstinkt mehr hilft als schadet :smile:

hallo angelika.

Der Konsum von Nikotin und Alkohol in der Schwangerschaft kann
zu einem fetalen Alkoholsyndrom führen

das heißt aber nicht, daß er nicht auch andere auswirkungen haben kann.

aber das hat mit ADS nichts zu tun.

und das kannst du mit absoluter sicherheit sagen, weil…?

Ebenso beim fast-food-Konsum stimme ich Dir voll zu, und
gewiss gibt es lernbehinderte Kinder, die nie ein Buch zu
Gesicht bekommen und dahingehend Förderung nötig haben - doch
auch das hat alles nichts mit ADHS zu tun,

ja. wollte nur deutlich machen, wie hoch mir die hutschnur geht, wenn ich höre, daß „die gene“ für alles herhalten sollen, was seine ursache bzw. seinen auslöser) mit einiger wahrscheinlichkeit eher in einer immer komplexeren welt hat, die sich schneller entwickelt als es der einzelne mensch verarbeiten kann.

gruß

michael

Guten Abend,

ADHS gibt es so wirklich nicht. Mal angenommen, wir wären noch
die guten alten Neandertaler, so wäre alles andere als „ADHS“
einfach nur tödlich. Das ist einfach so. (wendet euch mal an
Neurologen, die nicht nur Pillen als Allheilmittel ansehen)

bedenke, das die „guten alten Neandertaler“ aber auch nur eine Lebenserwartung von nur knapp 30 Jahren hatten. Wenn du nicht ganz soweit in die Vergangenheit gehen möchtest, lag die Lebenserwartung der Menschen vor 50 Jahren in Deutschland bei 69,7 Jahren (heute: bei ca. 80). Leider muss ich dir sagen, das die „Pillen“ und die besser gewordenen medizinische Versorung daran einen erheblichen Teil dazu beigetragen hatte.

Da wir aber (leider) in der zeit leben, in der man als Mensch
perfekt funktionieren muss, wird jemand, der sich nicht
konzentrieren kann(will) oder zappelig ist, als „Krank“
bezeichnet und mit Pillen ruhiggestellt, denn er soll ja
angepasst funktionieren(!).

Ich stimme dir zu, das mache Dinge wirklich vorschnell als „krank“ eingestuft werden, obwohl sie individuellen Charaktereigenschaften zugesprochen werden („Der Rebell“). Aber da muss man dann eine Grenze ziehen: wenn die zappelige Person aufgrunddessen in der Entfaltung seiner Persönlichkeit eingeschränkt ist und seinen Alltag nicht mehr führen kann, so beginnt das dann irgendwann „krankhaft“ zu werden ohne dieserjenige mit Hilfe nicht mehr rauskommt. Stell dir vor, diese Zappeligkeit würde dich so lähmen, das du deinen Job nicht mehr machen kannst. Dann brauchst du Hilfe.

Ich selbst habe viele diese „Neandertalergene“ noch in mir,
sprich, ich hätte/habe so gesehn: ADHS, diverse Ängste* (dazu
weiter unten), extrem ausgeprägte Sinnesorgane, usw usw.

Da muss man einfach mal sachlich bleiben. Wir leben ja nicht in der Wildnis, unser Leben ist geordnet und strukturiert. Das muss so sein, damit eine vernünftige soziale Infrastruktur gewährleistet wird und wir unser Leben danach ausrichten können. Vertrautes gibt Sicherheit, Chaos führt zu Unsicherheit (sogar Katzen brauchen in der Wohung eine gewisse Struktur und eine vertraute Umgebung. Bedenke: es sind Raubtiere).

* Angst ist zum Selbstschutz, Angst vor diversen Tieren, Höhe,
Unbekanntes usw…denkt mal drüber nach, inwieweit das
wichtig war für unsere Vorfahren und warum es heutzutage als
„krank“ gilt…schade drum, dass die, die damals am besten
überlebten, heute abgestellt werden als Balast.

Ich stimme dir zu, wenn du sagst, das Angst ein Urinstinkt und ein ganz wichtiges Element in der Evolution war, um ein Überleben der Spezies zu sichern, keine Frage.
Es geht hier jedoch leider darum, ab wann dieser Urinstinkt „Angst“ nicht mehr zum Überleben dient, sondern vielmehr wenn eine unbegründete Angst (Säbelzahntiger sind ausgestorben, also stellen sie für den Menschen keine Gefahr dar. Wir sind der Flora und Fauna überlegen und haben so gesehen keine natürlichen Feinde mehr, sodass Angst vor Höhe etc die einzige Gefahr neben Naturkatastrophen darstellt, denen wir ausgeliefert sind. Wir haben alles Leben dieser Welt uns unterworfen - wodurch dann „Angst“ als Überlebensinstinkt unbrauchbar geworden ist) zu einer beeinträchtigen des Alltags führt.

Es gibt Menschen, deren Angstgefühl so stark und ausgeprägt ist, das sie wochenlang das Haus nicht verlassen und ihrem Leben nicht mehr nachgehen können. DORT muss man als Medizinmensch intervenieren und diese Ur-Angst auf ein normales Maß runtertherapieren.

Ich hab diese Gene trotzdem gerne, da mir mein Urinstinkt mehr
hilft als schadet :smile:

Es ist erfreulich, das du das so im Griff hast. Aber wenn du dich in die Basis der psychiatrischen Krankheitsbildern einlesen würdest, würdest du verstehen, das durch überschüssigen Hormonhaushalt diese Leute garnicht anders können. Deren Gehirn steht quasi unter Dauerbeschuss, sodass es zu einem Ungleichgewicht ihrer Stimmung kommt. Ab DANN wird es pathologisch. Die Leute können einfach nichts dafür, genausowenig wie du was dafür kannst, wenn du dir die Hand gebrochen hast und nun den Verschluss der Ketchup-Flasche nicht mehr aufkriegst. Dann bist du krank und brauchst Hilfe. Wie die anderen auch.

Aus dem Grund möchte ich zum Abschluss sagen:
Man muss unterscheiden zwischen „charakteristisch“ und „pathologisch“. Wenn es zu einer Einschränkung im Alltag kommt, was dann Folgesymptome hervorbringt, würde ich sagen: „Ja, ADHS ist eine Krankheit, sie schränkt mich ein“.

Bin ich hingegen ein komische Kauz und habe meine Marotten, würde ich sagen: „Leben und leben lassen“.

GDA

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Hallo!

Allein der Satz, dass sich Eltern dann verschreibungspflichtige Medikamente besorgen, zeigt, dass Du Dich nicht wirklich mit der Materie auskennst.

Bei einer verantwortungsvollen Diagnose kommen Eltern vielleicht mit einem Verdacht zum Arzt, die der FACHarzt dann sorgfältig prüft. Dass es überall schwarze SChafe gibt bleibt unbestritten.

Eine sorgfältige Diagnostik ist übrigens nicht in 2 Std. getan, sondern dauert mitunter WOchen.

Dass montags der Unterricht schwieriger ist bestreite ich nicht - ebenso, wie es jedem Arbeitnehmer montagsmorgens schwr fällt, wieder in den normalen Trott zu finden.

Aber auch das hat mit ADHS nichts zu tun, denn für einen ADS-ler ist jeder Tag ein ganzer Montagmorgen,

Angelika

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Ergänzung
Moin!

Gut gesagt, GDA, nur eine Ergänzung noch:

ADS ist nicht grundsätzlich Zappeligkeit, es gibt auch noch den Träumer. Hyperaktivität tritt bei Erwachsenen immer weiter in den Hintergrund - bzw. ist „nur“ noch eine starke innere Unruhe.

Komorbiditäten beim erwachsenen ADSler sind mittlerweile gut bekannt, doch würden sie hier den Rahmen sprengen.

Angst- und Panikerkrankungen gehören dazu, und wie Du richtig sagst, die Intensität und der Leidensdruck entscheiden, ob ADS „nur“ eine Störung oder aber ein handfestes Krankheitsbild ist.

Im schlimmsten Fall mit einer 100%igen Schwerbehinderung und Erwerbsunfähigkeit,

Angelika

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Hallo!

Bei einer verantwortungsvollen Diagnose kommen Eltern
vielleicht mit einem Verdacht zum Arzt, die der FACHarzt dann
sorgfältig prüft.

So soll es sein!

Dass es überall schwarze SChafe gibt bleibt
unbestritten.

Da sind wir uns ja einig. Allerdings hab ich keine Statistik über „schwarze Schafe“.
Hier eine Meldung:
Ein weiteres Ergebnis von Untersuchungen ist,
dass etwa jeder achte Jugendliche zwischen 14
und 17 Jahren schon einmal ein psychoaktives
Medikament eingenommen hat, also ein Medikament,
welches die Wahrnehmung und das
Denken positiv beeinflusst. Meistens erhalten
Kinder und Jugendliche die Medikamente von ihren
Eltern.
Natürlich mische ich bei meiner Argumentation munter ADHS und sonstige Auffälligkeiten…

Eine sorgfältige Diagnostik ist übrigens nicht in 2 Std.
getan, sondern dauert mitunter WOchen.

Ja, ich hoffe die Zeit nimmt man sich…

Dass montags der Unterricht schwieriger ist bestreite ich
nicht -

Natürlich, die Kinder/Jugendlichen haben viel erlebt. Ich frag mich bei Besuchen im Restaurant jedoch oft: „20Uhr, müssen die nicht morgen zur Schule?“ Gut, ich such natürlich Bestätigung für meine Vorurteile…

Aber auch das hat mit ADHS nichts zu tun, denn für einen
ADS-ler ist jeder Tag ein ganzer Montagmorgen,

Das bestreite ich nicht! Ich glaube nur, es fehlt oft die abgesicherte Diagnose und Eltern drängen auf die Verschreibung von Pillen. Da sind mir Fälle bekannt, da ist mein Verdacht: Pillenverbrauch steigt, da stimmt etwas nicht!

Was soll´s, sind nur Phantasien eines Dino…

aktuelle Studie TK zu den Therapie-Kosten bei ADHS
Hallo!

Ergänzend noch eine aktuelle Studie der Techniker-Krankenkasse zu den Kosten, die für die ADHS-Behandlung ausgegeben werden:

http://www.tk.de/tk/pressemitteilungen/gesundheit-un…

…Die größten Ausgabeposten in der Behandlung von ADHS-Kindern sind mit 44 Prozent Verhaltenstherapie und Heilmittel wie zum Beispiel Ergotherapie. „Dafür geben die Kassen pro Jahr und Patient durchschnittlich 1.704 Euro aus“, weiß Professor Dr. Roland Linder vom WINEG, der die Studie geleitet hat…

Angelika