Hallo,
da ich selbst ADHS habe bin ich auf der Suche nach einer Moeglichkeit die Symptome zu lindern um mich besser konzentrieren zu koennen.
Nun habe ich von positiven Erfahrungen bezueglich Cannabis gelesen:
(http://mcforadhd.free.fr/ARTICLE%20ADHD%20DRIVING%20… - allerdings ist es nur eine Fallstudie oder http://psychcentral.com/lib/2010/adhd-and-marijuana/)
und auch dass zumindest das Kurzzeitgedaechtnis langfristig nicht darunter leidet: (http://archpsyc.ama-assn.org/cgi/content/abstract/58…)
Ich wollte fragen ob jemand weitere Studien kennt bzw. persoenliche Erfahrungen mit der ADHS-Therapie mit Marihuana gemacht hat.
In einem Artikel habe ich auch einen Rat zur oralen Einnahme aufgrund der hoeheren Halbwertszeit gelesen - ist dies zum empfehlen und falls ja, in welcher Form (Kuchen, Tee, pur)?
Gruss und Dank
Desperado
P.S.: Ich habe bereits Marihuana konsumiert aber vor ca. 8 Jahren damit aufgehoert, d.h. ich kann durchaus abschaetzen dass z.B. die Gefahr der psychischen Abhaengigkeit besteht.
Hi Desperado,
ich habe vor 20 Jahren Missbrauch mit Hasch betrieben, sprich: es übertrieben, damit: Jeden Tag 3 Joints, fanden wir damals toll/cool.
Fazit: ich konnte danach irgendwann nicht mal mehr die Wohnung verlassen, wegen Angst/Panikattacken! Diese Ängste verfolgen mich, bis heute. Und ich bin 48!! Also Finger weg, von solchen Pseudo- „Medikamenten“, kann ich nur raten!
Es hat schon seinen Sinn, daß sowas illegal ist. Vor allem im Straßenverkehr. Schade nur, daß Alk u. Nikotin hingegen staatlich
akzeptiert wird, denn da sehe ich keinen Zusammenhang mehr, zwischen einem vernünftigen Staat u. einem besseren…
Die beste Medizin ist ein klarer Kopf, denk ich. Radfahren… etwas Sport treiben, sich nette Leute dazu suchen, z.B. bei groops.de
Alle Gute, Man
Hallo,
Gutentag Desperado,
ich perönlich konsummiere sehr spärlich canabis. Mir hat Canabis geholfen, die Rheumabeschwerden in meine Hände sehr stark zu lindern.
da ich selbst ADHS habe bin ich auf der Suche nach einer
Moeglichkeit die Symptome zu lindern um mich besser
konzentrieren zu koennen.
Ich habe keine Erfahrung mit ADHS. Ich konnte mir aber vorstellen, dass Bewegung, gar körperlich strenge Arbeit, deine Beschwerden lindern würden. Zudem deine Konzentrationsfähigkeit stärkt. Übrigens wenn wir schon beim Thema sind: ich suche noch ein kräftiger Type die mir hilft 15 m3 Holz zu stapeln. (grins)
In einem Artikel habe ich auch einen Rat zur oralen Einnahme
aufgrund der hoeheren Halbwertszeit gelesen - ist dies zum
empfehlen und falls ja, in welcher Form (Kuchen, Tee, pur)?
Wie Paracelsius bereits sagte: Gift ist eine Frage der Menge.
Gruss und Dank
Desperado
P.S.: Ich habe bereits Marihuana konsumiert aber vor ca. 8
Jahren damit aufgehoert, d.h. ich kann durchaus abschaetzen
dass z.B. die Gefahr der psychischen Abhaengigkeit besteht.
Gruss: Ge-es
Hallo!
Fazit: ich konnte danach irgendwann nicht mal mehr die Wohnung
verlassen, wegen Angst/Panikattacken! Diese Ängste verfolgen
mich, bis heute. Und ich bin 48!! Also Finger weg, von solchen
Pseudo- „Medikamenten“, kann ich nur raten!
Diese Wirkung kann ich bestätigen bzw. sogar noch „überbieten“.
Eine Bekannte hat im Frühjahr zum ersten Mal gehascht und war danach einen Tag wie weggetreten. Trotz dieser Reaktion hat sie das wiederholt, und das Ergebnis war eine Psychose mit manischen Elementen, nach der Besserung durch Behandlung in der Psychiatrie kam dann nach wenigen Tagen der Absturz in Angst- und Panikattacken und Depressionen.
Und das alles nach insgesamt zwei Joints!
Beste Grüße
Waldi
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ADHS-Symptome lindern durch multimodale Therapie
Hallo!
Es gibt immer wieder ADS-Betroffene, die versuchen, sich mit unerlaubten Substanzen selbst zu therapieren.
Wie die Wirkweisen sind, ist unterschiedlich.
Eigentlich klar, denn nicht jedes „Kraut“ ist stets in exakt gleicher Dosierung vorhanden, wie z.B. Medikamente.
Zu den unerwünschten Nebenwirkungen haben Dir andere User bereits geschrieben, daher verweise ich auf die bewährte, medizinische/therapeutische Hilfe.
Wenn Du Dir wirklich auf Dauer bezüglich Deines ADS etwas Gutes tun willst, dann geh zu einem Facharzt und such gemeinsam mit ihm einen akzeptablen Weg für Dich.
Es müssen nicht immer zwangsläufig Medikamente sein, aber für einen gewissen Zeitraum können sie enorm hilfreich sein.
Ich spreche da aus eigener Erfahrung…
Auch eine Verhaltenstherapie kann helfen, entweder gekoppelt mit medikamentöser Behandlung, oder auch allein. Das muss man mit dem Arzt besprechen, und es ist eine individuelle Sache!
Der Vorteil dabei ist, dass Du eine stets gleiche, verlässliche Dosierung hast - und zwar legal , ohne Gefahr zu laufen, z.B. den Führerschein abgeben zu müssen.
Wenn Du Dich mit anderen ADS-lern austauschen möchtest:
http://www.tokol.de/
Angelika
Hm, dann setz ich mal harmlose und angenehme Dauererfahrungen dagegen:
Oberstufe bis Abi und Studienzeit immer wieder entspannt THC-begleitet, war eine wirklich lustige und tolle Zeit, gutes Abi, Studium ordnungsgemäß, alles easy.
Panikmache kommt gerne von den Leuten, die sowieso reif waren für eine satte Krise.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass THC bei ADS ein wenig entspannt.Die Dauerlösung kann es trotzdem nicht sein, schon gar nicht als Kuchen, da hat man nämlich vom Rest de Tages nichts mehr, als den Rausch.
Oben wurde schon gesagt, auf die Dosis kommt es an.
Gruß,
Zahira
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