Hallo,
eine Zweigstelle oder das gesamte Unternehmen XYZ erwartet von
den Mitarbeitern, dass diese ihre Krankmeldung selbst an die
Krankenkasse versenden, ohne Arbeitszeit, Materialkosten oder
Briefgebühren zu verursachen. Also soll der Mitarbeiter seine
Krankmeldung an die Versicherung quasi nicht vom Arbeitsplatz/
Arbeitgeber aus, sondern von zu Hause (natürlich mit eigener
Briefmarke) versenden.
Gibt es a) ein Gesetz, das die Verwaltung von Krankmeldungen
regelt und b) ist es denn nicht üblich, also Standard in Deutschland,
dass der AG die Verwaltung sämtlichen Schriftverkehrs des Peronals
erledigt, was mit dem Unternehmen zu tun hat? Also auch die
Krankmeldungen der Mitarbeiter an die Krankenkasse vollständig
bearbeitet, d.h. verschickt?
Was soll eine Mitarbeiterin eines solchen Unternehmens davon halten,
wenn dieser angenommen seit Beginn der 80er Jahre das so kennt,
dass stets der AG die Krankmeldungen komplett administriert hat?, d.h.
die Mitarbeiterrin musste in den vergangenen 3 Jahrzenten ihre
Krankmeldungen nur im Personalbüro komplett abgeben und das wars.
Haben sich vielleicht die Zeiten geändert, was heutzutage so
üblich ist, oder ist fiktives Unternehmen, das von seinen Mitarbeitern
die Eigenverwaltung in Punkto Krankenkassen-Krankmeldung erwartet,
eine Ausnahme?
Grüße,
Erik
Hallo,
das ist das Normalste auf der Welt, dass der Mitarbeiter selbst, allenfalls noch sein Arzt die Krankmeldung an die Kasse sendet.
Was soll denn der Arbeitgeber mit der Krankmeldung ???
Mal ganz davon abgesehen das den Arbeitgeber die Diagnose die auf der
Krankmeldung steht nichts angeht - ihm steht nur seine Ausfertigung
zu, die er auch behält.
Gruß
Czauderna
Hallo Erik,
ist es denn nicht üblich, also Standard in Deutschland,
dass der AG die Verwaltung sämtlichen Schriftverkehrs des
Peronals erledigt, was mit dem Unternehmen zu tun hat?
mit dem Unternehmen vielleicht, aber:
Also auch die Krankmeldungen der Mitarbeiter an die Krankenkasse vollständig
bearbeitet, d.h. verschickt?
Was soll eine Mitarbeiterin eines solchen Unternehmens davon halten,
wenn dieser angenommen seit Beginn der 80er Jahre das so kennt,
dass stets der AG die Krankmeldungen komplett administriert hat?, d.h.
die Mitarbeiterrin musste in den vergangenen 3 Jahrzenten ihre
Krankmeldungen nur im Personalbüro komplett abgeben und das wars.
Ich hätte nie die Krankmeldung mit der Diagnose im Personalbüro abgegeben. Und ich kenne es nur so, dass ich die selber an die Kasse geschickt habe.
Haben sich vielleicht die Zeiten geändert, was heutzutage so
üblich ist, oder ist fiktives Unternehmen, das von seinen
Mitarbeitern
die Eigenverwaltung in Punkto Krankenkassen-Krankmeldung
erwartet,
eine Ausnahme?
Nein, eher war das Unternehmen, das die Krankmeldungen an die Kasse schickte, die Ausnahme. Oder vielleicht ist auch die Mitarbeiterin, die so offenherzig mit ihren Diagnosen umgeht die Ausnahme.
Gruß, Karin
Hallo Erik,
als Arbeitnehmer hätte ich NIE IM LEBEN die komplette Krankmeldung an den Arbeitgeber abgegeben. Es geht den AG nichts an, was für Diagnosen man vom Arzt bekommt und diese stehen nunmal auf dem großen Teil der Krankmeldung drauf. Dieser Teil ist direkt vom AN an die Krankenkasse zu versenden. Lediglich den Durchschlag hat der AG zu bekommen.
Gruß
Phoebe